IDC Studie: IT-Ausgaben in Deutschland trotzen Unsicherheit durch europäische Schuldenkrise

Die Biografie von Mark Alexander Schulte finden Sie unter dem nachstehenden Link: http://www.idc.de/research/cv_schulte.jsp (PresseBox) (Frankfurt am Main, ) Trotz der eingetretenen Rezession in der Europäischen Union und der Unsicherheit über den Fortgang in der Schuldenkrise wuchs die deutsche Wirtschaft 2012 in den ersten beiden Quartalen um 0,5 beziehungsweise 0,3 Prozent an und schafft somit das Fundament für die positiven Rahmenbedingungen des IT-Markts: die Geldpolitik der EZB wirkt stimulierend, das Zinsniveau für Kreditnehmer ist niedrig und die Abwertung des Euro begünstigt Aus­fuhren. Auch die gestiegene Erwerbstätigkeit wirkt sich mittels höherer Konsumausgaben positiv auf die Binnennachfrage aus.

Aktuellen Prognosen zufolge soll sich die Konjunktur im zweiten Jahresabschnitt leicht eintrüben, doch die Investitionsbereitschaft der Unternehmen in IT wird davon wenig beeinflusst. IDC rechnet auch in den nächsten Monaten mit einer weiteren Belebung des IT-Marktes, der in 2012 insgesamt um 2,1 Prozent wachsen wird. "Es ist allerdings zu beobachten, dass die Dynamik in den Branchen unterschiedlich ist. Während wir in einigen Branchen, wie zum Beispiel dem Gesundheitswesen, in diesem Jahr stark steigende IT-Investitionen sehen, sind die Ausgaben von Banken und Finanzdienstleistern rückläufig", stellt Mark Schulte, Consultant bei IDC, fest.

Positiv stellt sich auch das Umfeld in den exportlastigen Wirtschaftszweigen dar, die von steigenden Ausfuhren profitieren. Impulse kommen auch von Seiten der Energie- und Wasserversorger, deren IT-Ausgaben unter Anderem durch den Ausbau intelligenter Stromnetze und -zähler positiv beeinflusst werden. "Der IT-Markt im Bereich Energie- und Wasserversorgung ist zwar relativ betrachtet recht klein, dennoch sehen wir hier eine der höchsten Wachstumsraten in 2012 von über 5 Prozent", erläutert Schulte. Insgesamt erwartet IDC somit für das laufende Jahr ein positives Wachstum des IT-Gesamtmarktes.

Unterschiede in der Investitionsbereitschaft in IT zeigen sich nicht nur in den elf in der Studie untersuchten Branchen, sondern auch je nach Größe des Unternehmens. Insbesondere der gehobene Mittelstand wird in den kommenden Jahren hohe Wachstumsraten in den Bereichen Hardware, Software und Services aufweisen - doch nach wie vor werden sehr große Unternehmen den größten Anteil am IT-Markt ausmachen. "Die Nachfrageentwicklung bei kleinen und mittelständischen Unternehmen ist in den kommenden Jahren gemischt, da sowohl positive als auch negative durchschnittliche Wachstumsraten bis 2016 in den Bereichen Hardware, Software und Services zu erwarten sind", sagt Schulte abschliessend.

Sofern die europäische Währungsunion aufgrund der Schuldenkrise nicht auseinanderbricht und somit ein konjunktureller Schock vermieden werden kann, erwartet IDC mittelfristig eine positive Entwicklung des IT-Marktes in Deutschland. Durchschnittlich werden die IT-Ausgaben der Unternehmen zwischen 2011 und 2016 um 2,9 Prozent im Jahr zunehmen, so dass der IT-Markt am Ende des Prognosezeitraums ein Volumen von über 65 Milliarden Euro umfassen wird.

Die Studie " Der IT-Markt in Deutschland nach Branchen, 2011-2016" ist ab sofort verfügbar, weitere Informationen finden Interessenten unter http://www.idc.de/....

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