FPSB Deutschland: Zusatzrente versus Finanzplanung - Altersvorsorge jetzt anpacken!

(PresseBox) (Frankfurt am Main, ) Das Thema Altersvorsorge gilt als langweilig und kompliziert. Nicht von ungefähr beschäftigen sich die Deutschen bekanntlich viel intensiver und lieber mit dem Kauf eines neuen Autos oder sogar einer neuen Waschmaschine als mit der Analyse ihres eigenen Altersvorsorge-Depots. Ein Fehler, der sich rächen kann. Denn klar ist, dass die Lücke in der gesetzlichen Altersvorsorge und die demografische Entwicklung zum Umdenken zwingen - und zwar Männer und Frauen gleichermaßen. Wer im Alter genügend Geld zum Leben haben möchte, der muss sich mit dem Thema Geldanlage auseinandersetzen. Ein professioneller CERTIFIED FINANCIAL PLANNER® (CFP®) hilft, Licht ins Dunkel zu bringen und Ordnung in Sachen Absicherung und Geldanlage zu schaffen.

Die aktuelle Diskussion über das Thema Altersarmut wird derzeit kontrovers und hitzig geführt. Sie zeigt aber, dass die gesetzliche Rente im Alter nicht reicht, um den Lebensstandard zu halten. Sparen ist also angesagt. Mit der so genannten Zuschussrente will Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) auch deshalb die Altersbezüge von Geringverdienern auf bis zu 850 Euro erhöhen. Voraussetzung sollen 30 Beitragsjahre sein, eingerechnet werden dabei auch Wehr-, Zivil- oder Freiwilligendienst. Weiteres Erfordernis sind 40 „Versicherungsjahre“. Darunter sollen auch Ausbildung, Studium oder Arbeitslosigkeit fallen.

Die Debatte führt immerhin dazu, dass sich mehr Menschen mit dem Thema Altersvorsorge beschäftigen. Sie erkennen: Die gesetzliche Rente allein reicht jetzt und in Zukunft immer weniger aus, wollen sie im Alter nicht deutlich schlechter dastehen als in den Jahren, in denen sie voll berufstätig waren.

„An der privaten Vorsorge führt kein Weg vorbei – sonst droht die Armut im Alter“, sagt Prof. Dr. Rolf Tilmes, Vorstandsvorsitzender des Financial Planning Standards Board Deutschland e.V. (FPSB Deutschland) und Inhaber des Stiftungslehrstuhls für Private Finance & Wealth Management an der EBS Business School, Wiesbaden.

Wie verunsichert die Bürger derzeit jedoch beim Thema Altersvorsorge sind, zeigen die Ergebnisse einer Studie des Instituts für Demoskopie Allensbach im Auftrag des Gesamtverbandes der deutschen Versicherungswirtschaft (GDV): Demnach konsumieren die meisten Deutschen ihr Geld lieber heute und genießen die Gegenwart, anstatt fürs Alter zu sparen. Gleichzeitig sind sie aber realistisch genug zu wissen, dass damit einhergeht, sich im Ruhestand finanziell einschränken zu müssen.

Laut der Studie erwarten deutsche Sparer durchschnittlich eine Rentenlücke von 600 Euro. Investitionen, um diese zu verkleinern, erwägen aber nur wenige. Nur noch ein Viertel (24 Prozent) ist demnach bereit, einiges dafür auszugeben. Im vergangenen Jahr seien es noch 45 Prozent gewesen. Zu dem Gefühl der Unsicherheit trägt neben den Turbulenzen an den Märkten offenbar aber auch die Branche selbst bei. Viele Sparer wissen laut Studie nicht, auf welches Vorsorgeprodukt sie neben der gesetzlichen Rente noch setzen sollen.

Was aber ist zu tun? „Die Altersvorsorge sollte auf verschiedenen Beinen stehen“, rät Prof. Tilmes. Wie das genau aussieht, ist individuell zu entscheiden. „Ein professionell erstellter Finanzplan kann dem verunsicherten Sparer jetzt helfen, entsprechende Defizite im Portfolio aufzudecken“, so Prof. Tilmes weiter. Denn erst durch die Unterstützung eines zertifizierten CERTIFIED FINANCIAL PLANNER® (CFP®), ist eine realistische Aussage zu der tatsächlichen Versorgungslücke möglich.

Viele der klassischen Finanzberater gehen rein von statistischen Werten aus und können somit nicht individuell auf die Bedürfnisse des Kunden eingehen. Ihre Empfehlungen bleiben entsprechend ungenau. Nur der professionelle CFP® ist in der Lage, durch den ganzheitlichen, vernetzten Ansatz, das heißt die Einbeziehung aller Einnahmequellen, z.B. auch aus dem Vermögen etc., konkrete Daten und Aussagen zur Versorgungslücke im Alter zu treffen und sie zusammen mit dem Sparer entsprechend zu schließen. Finanzplanung ist Lebensplanung – und die gilt insbesondere für den Ruhestand!

Um weiterhin den gewohnten Lebensstandard genießen zu können, ist also Eigeninitiative gefragt. Dabei gilt: Wer bereits in frühen Jahren damit beginnt, regelmäßig zu sparen, hat eine gute Chance, bis zum Rentenalter eine stattliche Summe anzuhäufen. Voraussetzung dafür ist, dass während der Sparphase der wachsende Geldbetrag nicht angetastet, sondern im Gegenteil alle anfallenden Ausschüttungen wieder reinvestiert werden. Dann sorgen Zins und Zinseszinseffekt dafür, dass sich das angesparte Kapital überproportional erhöht.

Professionelle Finanzplaner helfen weiter

Wie groß auch immer die Versorgungslücke sein mag, alle wichtigen Fragen und Herausforderungen rund um das Thema Altersvorsorge können mit Hilfe professioneller Finanzplaner, wie die vom FPSB Deutschland zertifizierten CERTIFIED FINANCIAL PLANNER® (CFP®), frühzeitig erkannt und gelöst werden. Anhand einer umfassenden Analyse der derzeitigen Vermögenssituation und einer Liquiditätsrechnung überprüfen die CFP die einzelnen Vermögensbestandteile auf ihre Sinnhaftigkeit und decken eventuelle Versorgungslücken auf.

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Financial Planning Standards Board Deutschland e.V.
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