Wettbewerb für intelligentes Verkehrsmanagement

(PresseBox) (Berlin, ) .
- Städte und Landkreise können sich bis 12. Dezember bewerben
- Wettbewerb von Kommunalverbänden und BITKOM
- EU setzt auf Telematik

Landkreise und Städte, die ihr Verkehrsaufkommen besonders intelligent managen, sollen ausgezeichnet werden. Der Preis wird vergeben vom Deutschen Städtetag, dem Deutschen Landkreistag, dem Deutschen Städte- und Gemeindebund, der europäischen Telematikgesellschaft TelematicsPRO und dem Hightech-Verband BITKOM. Es gibt vier Kategorien: kleine Städte und Gemeinden bis 50.000 Einwohner, mittlere Städte bis 250.000 Einwohner, große Städte über 250.000 Einwohner sowie Landkreise und Regionen. Die Vorschläge können bis zum 12. Dezember auf der Website des Wettbewerbs (www.telematik-in-kommunen-wettbewerb.telematicspro.de) eingereicht werden. "Wir brauchen intelligente Systeme, mit denen wir vorhandene Verkehrswege besser managen können. Ziel des Praxiswettbewerbs ist es, bürgernahe und bequeme Telematiktechnologien auszuzeichnen", sagt BITKOM-Experte Bernd Klusmann.

Eine Fachjury wird die Vorschläge prüfen und bewerten. Die Jury erstellt bis Mitte Februar eine Shortlist mit den jeweils 10 aussichtsreichsten Bewerbungen. Diese werden auch im Handbuch "Best-Practice städtischer Telematik" veröffentlicht. Die Preisverleihung findet am 10. April 2013 bei der Veranstaltung "Telematik in Städten" auf der Hannover Messe statt.

Telematik steht für die Verbindung von Telekommunikation und Informatik. Die Europäische Union plant, mit Telematik die Kosten für den Wirtschaftsverkehr um ein Viertel, Verspätungen im öffentlichen Nahverkehr um ein Siebtel (15 Prozent) und die Zahl der Unfalltoten um die Hälfte zu reduzieren. Zwei Drittel aller Unfälle, die durch Abkommen von der Fahrspur verursacht werden, lassen sich mit Telematik vermeiden, etwa durch Spurassistenten. Auffahrunfälle können um über die Hälfte reduziert werden, beispielsweise durch Sicherheitsabstandssysteme. Effiziente Leitsysteme in Städten können heute den Verkehr um 10 Prozent und die Luftverschmutzung um bis zu 15 Prozent verringern.

"Beim Straßenbau dürfen wir nicht nur an Brücken, Beton und Bitumen denken. Wenn Verkehrswege gebaut oder erneuert werden, müssen ITK-Lösungen fester Bestandteil der Bauplanung sein", sagt Klusmann. Nur so kann die Mobilität einer modernen Gesellschaft dauerhaft gewährleistet werden. Zugleich könnte der volkswirtschaftliche Schaden von Staus verringert werden. Nach Angaben der EU kosten Staus jährlich zwischen 0,9 bis 1,5 Prozent der europäischen Wirtschaftsleistung.

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