MAPAL-Reibahlen und Feinbohrwerkzeuge mit HX-Schneiden noch einfacher, schneller und präziser einstellbar

HX-Führungsleistenwerkzeuge mit neuem Justiersystem zur Pleuel- und Gehäusebearbeitung neben der vergrößerten Darstellung der Kassette (PresseBox) (Aalen, ) MAPAL Werkzeuge mit Führungsleistentechnologie und mehrschneidigen HX-Wendeschneidplatten setzen insbesondere in der Guss- und Stahlzerspanung Maßstäbe. Sie sind erste Wahl für Präzisionsbohrungen mit hohen Qualitätsansprüchen bezüglich der Rundheit, Zylinderform und Oberflächengüte. Durch sechs nutzbare Schneiden pro Wendeschneidplatte ist das System auch besonders wirtschaftlich in der Anwendung. Zur AMB 2012 präsentiert MAPAL nun eine Weiterentwicklung, die den Einsatz der HX-Wendeschneidplatten noch einfacher, sicherer und flexibler macht.
Eine neue Kassette in Verbindung mit einem sehr einfachen Justiersystem nimmt die Wendeschneidplatten spielfrei und stabil auf . Die Verjüngung der Nebenschneide ist bereits in der Kassette berücksichtigt und muss nicht mehr eingestellt werden. Durch die exakte Führung der Kassette auf einem Präzisionsstift bleibt die Verjüngung auch bei der Durchmessereinstellung unverändert. So wird das Handling der Werkzeuge besonders einfach, schnell und leicht beherrschbar. Die Kassette ist so gestaltet, dass in den Wirkrichtungen der Kräfte jeweils eine Dreiflächenauflage realisiert wird und so ein Verkippen oder Setzen nicht möglich ist.
Das neue System ist darüber hinaus flexibel in den Anwendungsmöglichkeiten. So stehen für jeweils unterschiedliche Verjüngungen der Nebenschneide passende Kassetten zur Verfügung. Je nach Anwendungsfall kann die optimale Verjüngung gewählt werden ohne dass dies einen Einfluss auf die HX-Wendeschneidplatte hätte. Die gleichen standardisierten Wendeschneidplatten können in Werkzeugen mit verschiedenen Verjüngungen eingesetzt werden. So sind beispielsweise innerhalb eines Fertigungsbereiches weniger Varianten nötig, und Verbrauchsmengen können zusammengefasst werden. Wenn die Verjüngung angepasst werden muss, sind Optimierungen einfach durch Tausch der Kassetten – ohne eine Änderung an der Wendeschneidplatte – möglich. Auch bei Verschleiß oder einer Beschädigung des Plattensitzes durch einen Plattenbruch kann einfach die Kassette getauscht werden. Eine aufwändige Reparatur des gesamten Werkzeuges wird nicht nötig.
Das Anwendungsgebiet für MAPAL Führungsleistenwerkzeuge mit HX-Wendeschneidplatten ist vielfältig und wird durch die neue, einfache Justierung noch erweitert. Die Vereinfachung beim Justieren der Durchmesser zeigt sich insbesondere bei mehrstufigen Werkzeugen oder bei mehrschneidigen Mikrozerspanungswerkzeugen. Hier wird die Einstellzeit reduziert und gleichzeitig das sichere Einstellen gewährleistet – und damit die Prozesssicherheit erhöht. Nur der Durchmesser muss über die feinfühlige Keiljustierung eingestellt werden, die optimale Verjüngung ist im System bereits integriert. Das Bild zeigt Werkzeugbeispiele für die Pleuelbearbeitung ø32,5 H7 mit MMS und für eine Bohrung ø30 H8 in einem Ausgleichsgehäuse aus GGG60. Beide Werkzeuge sind als Zweischneider ausgelegt, wobei bei dem Pleuelwerkzeug noch eine ISO-Schneide zum Anfasen der Bohrung mit integriert ist. Eine interessante Werkzeugauslegung wurde bei dem Werkzeug für die Gehäusebohrung gewählt. Hier ist die Vorbearbeitungsschneide in einem Festplattensitz im Werkzeug aufgenommen und nur die Fertigschneide über die neue Justierung einstellbar. Das spart zusätzlich Zeit beim Wechseln der Schneiden des Werkzeugs.
Mit dem neuen Justiersystem bietet MAPAL zum ersten Mal mit nur einer Justierschraube die µ-genaue, einfache und sichere Einstellung von Durchmesser und Verjüngung für sechsschneidige Wendeschneidplatten. Ein weiterer Schritt zu noch mehr Wirtschaftlichkeit und Prozesssicherheit bei HX-Führungsleistenwerkzeugen.

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