Griechenland: Schock und Furcht in der Leder- und Schuhbranche

Schwer angeschlagen ist die Leder- und Schuhbranche in Griechenland aufgrund der Krise.
(PresseBox) (München, ) Schwer angeschlagen ist die Leder- und Schuhbranche in Griechenland aufgrund der Krise. Die Zahlen belegen, dass die Branche schlechter dasteht als alle anderen Produktionstätigkeiten, was sich sowohl im freien Fall der Produktion und des Umsatzes als auch in der Zahl der Arbeitsplätze spiegelt. Die Beschäftigung in der Branche ging vom zweiten Quartal 2011 bis zum entsprechenden Quartal 2012 um 40,6% zurück – von 3953 auf 2347.

Konkret verminderte sich in den ersten sieben Monaten des laufenden Jahres das Produktionsvolumen der Leder- und Schuhindustrie um 38,2%, während die entsprechende Zahl für die Gesamtheit der verarbeitenden Industrie bei 6,7% liegt. Diese Summe ist mehr als doppelt so hoch wie im selben Zeitraum des Jahres 2011. So befindet sich die Produktion heute, nach dem Rückgang der vergangenen Jahre – 14,5% im Jahr 2011, 36,9% im Jahr 2010 und 4,5% im Jahr 2009 und 2008 – auf einem Niveau von 70,1% unter dem des Jahres 2005.

Was die Einnahmen der Branche betrifft, so fielen diese in den 12 Monaten von August des Jahres 2011 bis Juli 2012 um 38,8%. Im Vergleich zu 2005 bedeutet das einen Verlust von 66,7%, sozusagen parallel zum „Absturz“ in der Herstellung. Es lohnt anzumerken, dass nach Angaben von ELSTAT die Leder- und Schuhbranche im Jahr 2005 einen Anteil von 0,6% an der Gesamtproduktion der verarbeitenden Industrie Griechenlands innehatte und damit 0,5% deren Umsatzes entsprach.

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