5. Forum Effektive Fabrik ein voller Erfolg

Hier trifft sich das Management der deutschen Industrie
Die Referenten des Forum Effektive Fabrik vor der Stadthalle in Hockenheim – von links nach rechts: Jochen Schumacher, Rainer Deisenroth, Prof.-Dr.-Ing Jürgen Kletti, Dirk Müller (Mr. DAX), Dr. Henning Kreisel, Torsten Ratzmann (es fehlt: Prof. Dr.-Ing. Norbert Gronau) (PresseBox) (Mosbach, ) Am 26. September 2012 fand das 5. Forum Effektive Fabrik in der Stadthalle Hockenheim statt. Rund 300 Geschäftsführer und Entscheider aus produzierenden Industrieunternehmen informierten sich über aktuelle Trends zum Thema "Produktivität am Standort Deutschland". Diese Veranstaltung hat sich zu einem wichtigen Treffpunkt für Fertigungsunternehmen entwickelt, was einerseits das große Interesse an diesem Thema und andererseits den enormen Bedarf an Methoden und Lösungen in diesem Umfeld zeigt.

Alle zwei Jahre lädt die MPDV Mikrolab GmbH, ein führender Anbieter von Manufacturing Execution Systemen (MES) aus Mosbach, zum Forum Effektive Fabrik ein. Das große Interesse der deutschen Fertigungsunternehmen an Lösungen zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit durch Lean Production-Methoden und MES-Lösungen ist ein deutliches Indiz für deren Vorbereitung auf die Zukunft und auch wirtschaftlich unsichere Zeiten. Die diesjährige Veranstaltung mit rund 300 Teilnehmern aus dem Management deutscher Industrieunternehmen setzt die Erfolgsgeschichte des Forum Effektive Fabrik fort. Dabei ging es den Teilnehmern nicht nur um die Vorträge angesehener Größen der Wirtschaft, sondern auch um das Networking mit ihresgleichen und über Branchengrenzen hinweg. Wie schon in vergangenen Jahren fand das Managementforum einen Tag vor dem jährlichen Anwendertreffen der HYDRA Users Group (HUG) statt. Somit hatten die Anwender des MES-Systems HYDRA von MPDV die Möglichkeit, sich sowohl über aktuelle Trends als auch über die Neuerungen der MES-Lösung zu informieren und auszutauschen.

MES konkret - Manufacturing Execution Systeme heute

Prof. Dr.-Ing. Jürgen Kletti, MPDV Geschäftsführer, eröffnete das Forum Effektive Fabrik mit einer Einführung in die Thematik MES. Er erläuterte die ständig wachsende Bedeutung von MES-Lösungen: "MES hat sich aus dem Schattendasein befreit und ist zum strategischen IT-System geworden. Mittlerweile wird MES in einem Satz mit ERP und Supply Chain genannt." Anschließend stellte er MPDV als führenden MES-Anbieter und Veranstalter des Forum Effektive Fabrik vor. Er erläuterte kurz die Hauptprodukte - die MES-Lösung HYDRA und das Kennzahlensystem MES-Cockpit - und präsentierte das Dienstleistungsportfolio von MPDV. Als ein Highlight verwies er auf den Global MES-Award, welchen MPDV dieses Jahr von Frost & Sullivan verliehen bekommen hat. Außerdem kündigte er den neuen "HYDRA-Leitfaden" an, welcher demnächst als Fachbuch mit dem Titel "MES-Kompendium - MES-Lösungen in Perfektion" im Springer-Verlag erscheinen wird. Welche andere Software kann behaupten, dass es ein Fachbuch darüber im Springer-Verlag gibt?!

Bausteine zur perfekten Produktion

Nach der Vorstellung der Agenda durch den Moderator und Branchenkenner Prof. Dr.-Ing. Norbert Gronau erläuterte Jochen Schumacher, Leiter MPDV Campus, im zweiten Vortrag die Anforderungen an ein modernes Fertigungsunternehmen aus methodischer Sicht. In Zeiten steigender Schnelllebigkeit müssen auch Produktionsunternehmen mithalten können. Dabei gilt es, gegensätzliche Zielgrößen wie Kosten, Qualität und Zeit in ein optimales Gleichgewicht zu bringen. Dafür ist es nötig, reaktionsfähige Regelkreise zu implementieren. Hierbei unterstützen die Lean Production-Methoden und effiziente Informationswege (Lean-IT). Voraussetzung ist die Kenntnis über die Prozesse und deren aktueller Zustand. Dies ist einer der fünf Bausteine, die von MPDV Campus genutzt werden. Jochen Schumacher bemerkt: "Man muss sich klar machen: Wie sieht es bei uns wirklich aus?" Durch die Erläuterung der restlichen vier Bausteine, die das Gerüst von MPDV Campus bilden, konnten die Zuhörer ein Verständnis bekommen, wie man von "komplex" oder auch "chaotisch" zu "geordnet" gelangt. Darin stecken viele Ansatzpunkte für ein MES-System. Zum Abschluss seines Vortrags erklärt Jochen Schumacher die Angebote des MPDV Campus für produzierende Unternehmen: "Neben dem Managementforum 'Die perfekte Produktion' und dem gleichnamigen Fachbuch bieten wir den individuellen 'MPDV Campus QuickCheck' an." Hierbei handelt es sich um eine schnelle Analyse der Abläufe im Unternehmen im Hinblick auf eine perfekte Produktion. Die hier ermittelten Handlungsbedarfe sind Grundlage für eine weiterführende Beratung bezüglich Maßnahmen zur Steigerung der Wirtschaftlichkeit.

MES für die moderne Produktion

Ganz konkret an der MES-Lösung HYDRA von MPDV erklärte Rainer Deisenroth, Mitglied der Geschäftsführung, wie die Optimierungspotenziale, die beispielsweise Berater des MPDV Campus in Unternehmen aufdecken, durch ein ganzheitliches MES-System sichtbar gemacht und ausgeschöpft werden können. Laut Deisenroth darf ein MES in keiner modernen Produktion fehlen. Er hob dabei auch die Standardisierung des MES-Gedankens hervor und verwies neben den Normungsbestrebungen der MESA und des VDMA insbesondere auf die Aktivitäten des VDI (Verein Deutscher Ingenieure). Die VDI-Richtlinie 5600 legt den Funktionsumfang eines ganzheitlichen MES fest und beschreibt diesen in acht Aufgabenblöcken, welche Deisenroth im Einzelnen erläuterte und praxisnahe Beispiele dazu zeigte: Feinplanung, Betriebsmittelmanagement, Materialmanagement, Personalmanagement, Datenerfassung, Leistungsanalyse, Qualitätsmanagement und Informationsmanagement. Außerdem schlug er mit dem "Energiemanagement" einen neunten Aufgabenblock vor, der im MES HYDRA bereits realisiert ist. Insbesondere hier zeigen sich die Vorzüge einer integrierten MES-Lösung, da die Energieverbräuche mit anderen Daten aus dem Produktionsablauf korreliert werden können. Zur Veranschaulichung zeigte er während seines Vortrags einige Screenshots aus dem MES HYDRA und erläuterte die grundsätzlichen Funktionsweisen. Zum Abschluss resümierte Rainer Deisenroth: "Mit der Einführung jedes MES-Moduls lichtet sich der Nebel in der Produktion ein wenig mehr. Am Ende werden Sie einen klaren Blick auf Ihre Fertigung haben und sehen, dass Sie auf dem Weg zur effizienten Produktion ein gutes Stück voran gekommen sind." Seine Ausführungen dazu wurden durch ein sich entsprechend veränderndes Bild auf der Leinwand begleitet und unterstrichen.

Chancen und Risiken für den Produktionsstandort Deutschland

Ein Highlight aller bisherigen Veranstaltungen der Reihe Forum Effektive Fabrik war der jeweilige Keyspeaker. Beginnend in 2004 war es der frühere Ministerpräsidenten Baden-Württembergs Prof. Dr. Lothar Späth, 2006 der Vater aller Unternehmensberater Prof. Dr. Roland Berger, 2008 der ehemalige BDI-Präsident Prof. Dr. Hans-Olaf Henkel und 2010 der Zukunftsforscher Mattias Horx. Bezugnehmend auf das aktuelle Themenfeld Finanzkrise sprach dieses Jahr der renommierte Börsen- und Finanzexperte Dirk Müller (auch als "Mr. DAX" bekannt) mit Charme und Humor über die Chancen und Risiken für den Produktionsstandort Deutschland sowie über seine Ansichten zur Eurokrise. Er begann ganz plakativ: "Der Euro bröckelt" und erklärt weiter: "Wussten Sie, dass der Euro eine Folge der deutschen Wiedervereinigung ist?" Anschaulich erläuterte er die Zusammenhänge zwischen den politischen Veränderungen in Deutschland und der Einführung der gemeinsamen Währung in großen Teilen Europas. Außerdem zeigte er einen einleuchtenden Zusammenhang zwischen schwankenden Währungskursen und der Veränderung von Warenströmen am Beispiel des starken Schweizer Franken auf. "Der Euro ist für Deutschland zu schwach und für Griechenland zu stark" stellte er in den Raum und meinte damit, dass eine Währung zur Wirtschaft des jeweiligen Landes passen muss. Bei einer gemeinsamen Währung wie dem Euro sei das nahezu unmöglich. Die Folgen daraus sehen wir zur Zeit sehr deutlich in den aktuellen Ereignissen in Griechenland, Spanien, Portugal und Italien. In Deutschland ist der Euro zwar günstig für den Export, allerdings nicht notwendig, da wir bereits zu D-Mark-Zeiten Exportweltmeister waren, was Deutschland eine zentrale Rolle in Europa - ja sogar in der ganzen Welt - zuordnet. Aber da Deutschland Hochtechnologie exportiert und eine starke Innovationsleistung hat, ist es umso wichtiger, diesen Standort zu halten. "Made in Germany" ist eine Erfolgsgeschichte der Qualität, die nur in Deutschland erhältlich ist - und das zu "unseren" Preisen. Er appellierte eindringlich an die Zuhörer: "Bleiben Sie hier. Gehen Sie mit Ihrer Produktion nicht nach Asien! Zeigen Sie Stolz!" Gerade China - ein bekanntermaßen mächtiger Markt - werde deutlich überschätzt. Die Qualität und Produktivität, die dort erreicht wird, ist in keinster Weise mit dem hohen Niveau in Deutschland vergleichbar.

In einem weiteren Aspekt ging er auf die Welt-Schulden-Krise ein und zeigte dabei auf, dass sich mittlerweile die meisten aller Länder schuldenmäßig übernommen haben und daher ein Zusammenbruch über kurz oder lang unausweichlich sei. Fraglich bleibt nur, wie man sich jetzt schon auf die kommende Zeit vorbereiten und die Dinge selbst in die Hand nehmen kann. Mit einem Verweis auf Europas wichtigen Wert - eine vernünftige Unternehmenskultur - empfahl Dirk Müller allen Zuhörern zum Abschluss: "Eine Garantie kann Ihnen niemand geben. Es liegt bei Ihnen. Besinnen Sie sich jetzt auf Ihre Stärken. Machen Sie Europa etwas besser. Beginnen Sie bei sich selbst und optimieren Sie Ihr Unternehmen und Ihre Produktion!" Er verdichtete diese Empfehlung unter den Schlagworten "Schotten dicht und sturmfest machen" und gab auch gleich die Handlungsanleitung dazu mit: Bereits jetzt Kreditlinien erhöhen, maximale Flexibilität vorbereiten, Mitarbeiter frühzeitig einbinden, Liquidität sichern und auf Übernahmen vorbereiten.

Business Lunch

Was wäre ein Forum ohne die Möglichkeit zum Networking?! Im Rahmen der Mittagspause hatten die Teilnehmer ausgiebig Zeit, sich mit den Referenten und natürlich auch den anderen Teilnehmern auszutauschen. Hierbei zeigte sich in vielen Gesprächen, dass die Herausforderungen vieler Unternehmer trotz unterschiedlicher Branchenzugehörigkeit im Grunde sehr ähnlich sind. Alles dreht sich um Begriffe wie Wettbewerbsfähigkeit, Flexibilität, Liefertreue, Wirtschaftlichkeit oder Transparenz. Es bestätigte sich damit wieder einmal mehr, dass der Ansatz eines branchenübergreifenden Forum Effektive Fabrik richtig gewählt war.

Komplexitätsreduktion bei der Einführung von Softwarelösungen

Unter der Überschrift "MES in der Praxis" berichtete Dr. Henning Kreisel, CFO des Edelstahlspezialisten Schmidt + Clemens, von der HYDRA-Einführung im eigenen Haus. Dr. Kreisel erläuterte ausführlich die Abbildung der Unternehmensstrategie in der eigenen IT-Welt und verwies dabei auch auf die Herausforderungen, denen sich ein produzierendes Unternehmen stellen muss. "Strategie mit IT oder IT mit Strategie?", stellte Dr. Kreisel in den Raum. In der Darstellung der Gründe für die Einführung des MES HYDRA, konnten sich viele Anwesende wiederfinden. Bewertungsprobleme bei Vorräten oder zu geringe Aussagekraft wurden als Antrieb genannt. Durch die Einführung der MES-Lösung HYDRA sollte die fehlende Transparenz hergestellt, der hohe manuelle Aufwand bei Aufschreibungen gesenkt und die Prozesse in der Fertigung sicherer gemacht werden. Unterhalb des führenden ERP-Systems von SAP, welches unternehmensweit für alle kaufmännischen Belange eingesetzt wird, dient HYDRA dazu, alle produktionsrelevanten Daten zu erfassen und zu verarbeiten. Hierbei stellte Dr. Kreisel die Einführung der MES-Lösung in einzelnen Stufen dar und zeigte dabei auf, dass die meisten Teilprojekte nach ausreichender Vorplanung mit relativ geringem Aufwand durchgeführt werden konnten. Beginnend mit der flächendeckenden Personalzeiterfassung (PZE) und Zutrittskontrolle (ZKS) wurde das MES-System modulweise ausgebaut und sukzessive auf weitere Unternehmensbereiche ausgerollt. Es unterstützt heute einen großen Teil der Produktion insbesondere mit der Betriebs- und Maschinendatenerfassung (BDE / MDE) und auch bei der Fertigungsfeinplanung im HYRDA-Leitstand (HLS). Zuletzt wurden auch Teile der Fertigung mit einem dem MES integrierten CAQ-System (Computer-Aided Quality Assurance) ausgestattet, wodurch nun auch die lückenlose Dokumentation der Produktherstellung sichergestellt wird. Dr. Kreisel bewertet die bei Schmidt + Clemens angewandte Vorgehensweise zur Einführung einer MES-Lösung als sehr erfolgreich und führt dies im Wesentlichen auf folgendes "Geheimrezept" zurück: Dort anfangen, wo es sicher klappt - kleine Päckchen packen - absolutes Commitment der Geschäftsführung - Mitarbeiter mitnehmen - Lust auf "mehr" wecken - Ausreden abschneiden - Erfolge produzieren. Stolz blickte er auf die MES-Einführung zurück: "Jedes Projekt war ein Traumstart. Es hat - abgesehen von normalen Kleinigkeiten - alles auf Anhieb geklappt." Den Teilnehmern des Forums wurde klar, dass eine MES-Einführung zwar nicht auf die "leichte Schulter" zu nehmen sei, aber dass es jeder schaffen kann.

MES in der Praxis - am Beispiel von eKanban

Torsten Ratzmann, Geschäftsführer der Harting Technologiegruppe, renommierter Hersteller von Steckverbindern und Systemtechnik, stellte im zweiten Praxis-Vortrag das von Harting in Kooperation mit MPDV entwickelte eKanban-System vor. Insbesondere stellte er die Vorzüge von RFID in den Vordergrund und erläuterte, wie diese mittlerweile weit verbreitete Technologie viele Prozesse in der Fertigung einfacher und sicherer machen kann. Durch das kontaktfreie Auslesen von RFID-Tags, welche an Transportboxen befestigt sind, kann ein Kanban-System mit der Unterstützung von HYDRA transparent abgebildet werden. Die typischen Kanban-Karten entfallen; dafür wird die Kanban-Tafel elektronisch nachgebildet. Anhand einer Videoanimation und eines Schaubilds erklärte Torsten Ratzmann die Abläufe eines eKanban-Systems. Neben dieser Anwendung hat Harting in verschiedenen Werken und Bereichen selbst schon seit langen Jahren ein breites Spektrum an HYDRA-Modulen im Einsatz, um die eigene Produktion zu unterstützen: dazu zählen Betriebs- und Maschinendatenerfassung (BDE und MDE), Werkzeug- und Ressourcenmanagement (WRM) sowie das integrierte Qualitätsmanagement (CAQ). Daraus ergeben sich für Harting positive Effekte in Bezug auf Durchlaufzeiten, Prozesssicherheit und Transparenz. Harting ist für MPDV somit nicht nur ein wichtiger Partner im Themenfeld RFID und eKanban-Lösungen sondern auch ein Beweis für den langfristigen Nutzen, den eine MES-Lösung wie HYDRA einem produzierenden Unternehmen bringen kann. Zum Abschluss seines Vortrags gab Torsten Ratzmann einen Ausblick auf die Themen, mit denen sich Harting in Kooperation mit MPDV zukünftig beschäftigen wird und ging dabei insbesondere auf das mittlerweile allgegenwärtige Schlagwort "Industrie 4.0" ein. Prozesse werden immer vernetzter - Systeme werden irgendwann selbstlernend und autonom agieren können - RFID wird in Zukunft immer wichtiger werden. Auch die zentrale Rolle von MES-Systemen wird dadurch unterstrichen.

Wettbewerbsfähigkeit steigern - Fertigungsdaten optimal nutzen

Auch die wissenschaftliche Sichtweise auf das Thema "Produktivität und Effizienzsteigerung" durfte nicht fehlen. Diesen Beitrag übernahm Prof. Dr.-Ing. Norbert Gronau, Inhaber des Lehrstuhls für Wirtschaftsinformatik an der Universität Potsdam und Herausgeber der Fachzeitschrift "ProductivITy Management", der bereits als Moderator durch das Forum Effektive Fabrik führte. Mit der Eingangsfrage "Nutzen wir unsere Fertigungsdaten optimal?" stellte er gleichzeitig auch die Forderung in den Raum, dass die Produktion zur Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit beitragen müsse. Um wettbewerbsfähig zu sein, müssen die Daten aus der Fertigung zeitnah und mehrdimensional auswertbar sein und geeignete Kennzahlen wie z.B. OEE - Overall Equipment Effectiveness sind zu definieren. Um das volle Potenzial auszuschöpfen, muss die IT für große Datenmengen vorbereitet, die Organisation auf die optimale Nutzung der Kennzahlen abgestimmt und Kenntnis der zu nutzenden Methoden im Unternehmen vorhanden sein. Dann können auf Basis der erhobenen Daten Entscheidungen getroffen werden, was Professor Gronau wie folgt erläuterte: "Der Bauch hat meistens Recht. Es wäre jedoch beruhigend, wenn es Daten gäbe, die das belegen würden." Die meisten dieser zum Teil sehr theoretischen Ansätze lassen sich schon heute mit einem ganzheitlichen MES abbilden. Somit können sich die Teilnehmer des Forum Effektive Fabrik sicher sein, dass der Einsatz einer MES-Lösung wie beispielsweise HYDRA von MPDV die Wettbewerbsfähigkeit von Fertigungsunternehmen signifikant unterstützt.

Führung über den Hockenheimring

Nach den Vorträgen konnten die Besucher des Forums an einer eindrucksvollen Führung über den legendären Hockenheimring teilnehmen. Sie durften sich einmal dort aufhalten, wo sonst brüllende, PS-starke Motoren den Asphalt beherrschen. Der Blick hinter die Kulissen einer beeindruckenden Rennstrecke weckte in so manchem den Drang, selbst einmal eine Runde auf dem Ring zu drehen. Das Posieren auf der Siegertribüne festigte die knisternde Rennatmosphäre. Die von Rennprofi Jochen Nerpel moderierte Fahrt mit den Bussen über die Rennstrecke war ein absolutes Highlight und bildete gleichzeitig den Abschluss der Veranstaltung.

Ein voller Erfolg für MPDV und alle Teilnehmer

Die zahlreichen Teilnehmer, aber auch die vielen Medienpartner sind ein deutlicher Beweis für die Aktualität und Relevanz der MES-Thematik. Gerade in wirtschaftlich unsicheren Zeiten konzentrieren sich Unternehmen auf die eigene Wirtschaftlichkeit und Wettbewerbsfähigkeit. Prof. Dr.-Ing. Jürgen Kletti, Geschäftsführer von MPDV, resümiert: "Das diesjährige Forum Effektive Fabrik war ein voller Erfolg. Die hochkarätigen Referenten haben die Notwendigkeit zur Effizienzsteigerung in der Produktion sehr gut verdeutlicht und die Teilnehmer konnten neue Impulse und Anregungen für mehr Produktivität mitnehmen. Wir bedanken uns bei allen Referenten und Teilnehmern und freuen uns schon auf das nächste Forum Effektive Fabrik."

Auch das Feedback der Teilnehmer kann sich sehen lassen. Kommentare wie "Praxis und Theorie sehr gut kombiniert", äußerst professionell und informativ, Fortführung sollte stattfinden" und "eine rundherum sehr gelungene Veranstaltung" wurden nur noch durch das Urteil von Wilfried Sellmann, Industrieller Direktor bei Legrand GmbH, übertroffen: "Ich komme nun schon seit vielen Jahren zum Forum Effektive Fabrik und bin immer wieder begeistert über die Breite von neuen Impulsen und Anregungen, die ich mitnehmen kann. Für mich ist das Forum ein fest eingeplanter Termin in meinem Kalender."

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