Netztechnik von ZTE ist sicher und stellt keine Gefahr für die Telekommunikationsinfrastruktur der USA dar

ZTEs "Trusted Delivery"-Modell erhöht die Sicherheit der Telekom-Ausrüstung und die nationale Sicherheit der USA
(PresseBox) (Düsseldorf, ) Der chinesische Telekommunikationsanbieter ZTE bekräftigte heute seinen Vorschlag zur Einführung eines "Trusted Delivery Model" und erneuerte seine Verpflichtung, mit dem Geheimdienstausschuss des Repräsentantenhauses der Vereinigten Staaten, mit US-Bundesbehörden und dem privaten Sektor zusammenzuarbeiten, um alle Bedenken hinsichtlich der Cyber-Sicherheit auszuräumen.

ZTE hat sich bei den Ermittlungen des US-Kongresses in einer Weise kooperativ gezeigt, wie kein chinesisches Unternehmen zuvor. ZTE hat dem Geheimdienstausschuss umfassende Fakten vorgelegt, die belegen, dass es Chinas transparentestes, unabhängigstes und am stärksten international ausgerichtetes bösennotiertes Telekommunikationsunternehmen ist. ZTE-Aktien werden an den Börsen von Hongkong und Shenzhen gehandelt. Das Unternehmen wurde bereits von 140 Regierungen sowie 500 Netz-Betreibern als "Trusted Delivery Partner" anerkannt.

Die Netztechnik von ZTE ist sicher und stellt keine Gefahr für die Telekommunikationsinfrastruktur der USA dar. In einer "Fourth Recommendation" fordert der US-Geheimdienstausschuss die Unternehmen dazu auf, eine "konsistentere Überprüfung der Cybersecurity-Prozesse durch unabhängige Prüfer" durchzuführen. Der Ausschuss würdigte ZTE's Vorschlag, ein "Trusted Delivery Model" einzuführen, bei dem der Telekommunikationsausrüster Hardware, Software, Firmware und andere Strukturomponenten an ein unabhängiges, von einer US-Behörde kontrolliertes Labor zur Prüfung übergibt.

Der Ausschuss stellte zwar technische Fragen bezüglich der Effektivität des "Trusted Delivery"-Systems, empfahl jedoch die kontinuierliche weitere Arbeit an Lösungen, die die Risiken wirksam vermindern. David Dai, Director of Global Public Affairs von ZTE, erklärt: "ZTE begrüßt die Anerkennung des Ausschusses für das "Trusted Delivery Model", das ZTE allen Netzbetreibern in den USA anbietet. ZTE wird mit dem Ausschuss, den US-amerikanischen Behörden und den US-amerikanischen Kunden zusammenarbeiten, um für die Sicherheit der Cyber-Infrastruktur das Möglichste zu tun. ZTE verpflichtet sich zu gewährleisten, dass die Technologien des Unternehmens für US-Netzbetreiber und die US-Bundesbehörden sicher ist."

Weiter stellt David Dai fest: "Bemerkenswert ist, dass der Ausschuss nach einjähriger Untersuchung seine Schlussfolgerungen auf die Erkenntnis stützt, dass ZTE möglicherweise nicht "frei von staatlichem Einfluss" ist. Dieses Untersuchungsergebnis würde auf jedes Unternehmen zutreffen, das in China operiert. Der Ausschuss hat die Eignung ZTEs für die Belieferung des US-Marktes nicht aufgrund irgendeiner Form unethischen oder illegalen Verhaltens in Frage gestellt."

Dem Ausschuss zufolge wurde ZTE in diese Untersuchung einfach deshalb mit einbezogen, da es einer der "beiden größten Hersteller von Telekommunikationsausrüstung in China ist." Praktisch das gesamte Equipment für Telekommunikationsinfrastruktur, das derzeit in den USA und in der ganzen Welt verkauft wird, enthält Komponenten, die ganz oder teilweise in China hergestellt wurden. Dazu gehört auch das gesamte Equipment, das von westlichen Anbietern produziert und in die Vereinigten Staaten verkauft wird. Ein Großteil dieser Ausrüstung wird von chinesischen Joint-Venture-Partnern und -Anbietern produziert.

"Angesichts der schwerwiegenden Bedeutung der Empfehlungen des Ausschusses legt ZTE dringend nahe, die Untersuchungen des Ausschusses auf das Equipment aller Unternehmen - inklusive der westlicher Anbieter, die in China produzieren - auszudehnen", führt David Dai weiter aus. "Dies ist die einzige Möglichkeit, die Infrastruktur und die nationale Sicherheit der Vereinigten Staaten zu schützen. Experten für die nationale Sicherheit stimmen überein, dass ein "Trusted Delivery Model" die nationale Sicherheit stärkt. Tatsächlich nimmt die Zahl der US-Netzbetreiber zu, die in ihren Verträgen ein "Trusted Delivery Model" verlangen."

ZTE hat dem Ausschuss folgende Fakten vorgelegt:

- ZTE ist Chinas transparentestes und unabhängigstes börsennotiertes Telekommunikationsunternehmen, das sich durch eine globale Ausrichtung auszeichnet. Jede Geschäftsentscheidung und Maßnahme, die innerhalb von ZTE ergriffen wird, dient dem Wohl der 140.000 Aktionäre des Unternehmens an den Börsen von Shenzhen und Hongkong, darunter vielen weltweit führenden institutionellen Investoren. Wie einer der Independent Directors von ZTE, amerikanischer Staatsbürger, in einer eidesstattlichen Erklärung versichert hat, sind die Geschäftsentscheidungen und -maßnahmen von ZTE nicht durch die chinesische Regierung gesteuert oder beeinflusst.
- ZTE hat seit drei Jahrzehnten eine lückenlose Historie als kommerzielles Unternehmen, das Innovationen in der Telekommunikationstechnologie vorantreibt. Das Unternehmen ist federführend in internationalen Standardisierungsorganisationen für Telekom-Ausrüstung und wird von mehr als 500 Netzbetreibern in 140 Ländern als "Trusted Delivery"-Partner anerkannt. 1999 schloss ZTE mit dem Chiphersteller Qualcomm als erstes chinesisches Unternehmen eine Technologielizenzvereinbarung mit einem US-Anbieter ab. In den vergangenen Jahren kaufte ZTE für mehr als 14 Milliarden US-Dollar Computerchips und Equipment von US-Herstellern und schuf mehr als 20.000 direkte und indirekte Arbeitsplätze in den USA. Auch in den kommenden Jahren wird ZTE weiterhin einer der Großkunden US-amerikanischer Anbieter von Telekommunikationsausrüstung sein.
- Um die Sicherheit der US-amerikanischen Lieferkette zu gewährleisten, bietet ZTE den Netzbetreibern in den USA sein "Trusted Delivery Model" an, ein vollständig transparentes und umfassendes Prüfungs- und Beobachtungssystem, das unter der Leitung eines renommierten, unabhängigen US-Labors für die Einschätzung von Gefährdungen steht. ZTEs "Trusted Delivery Model" bietet eine gründliche End-to-End-Sicherheitsevaluierung der Software, der Firmware und der Hardware von ZTE über den gesamten Lebenszyklus der Ausrüstungstechnologie hinweg. Das "Trusted Delivery Model" stellt zudem den Bundesbehörden Audits zur Prüfung zur Verfügung, um zusätzliche Sicherheit und Kontrolle zu ermöglichen.
- Angesichts der Kooperationsbereitschaft ZTEs und der Fakten, die ZTE dem Ausschuss vorgelegt hat, ist ZTE enttäuscht, dass der Ausschuss entschieden hat, sich bei seiner Untersuchung auf die zwei größten chinesischen Unternehmen zu beschränken und westliche Telekom-Anbieter und ihre chinesischen Joint-Venture-Partner davon auszunehmen. Da praktisch das gesamte Telekommunikationsequipment der USA bis zu einem gewissen Grad in China produziert wird, erfasst der Ausschuss mit seiner Fokussierung nur einen begrenzten Ausschnitt des potenziellen Risikos für die Telekom-Infrastruktur der USA und spart die Anbieter aus, die den Großteil der Infrastrukturausrüstung liefern, die auf dem US-amerikanischen Markt im Einsatz ist. ZTE ist im Vergleich zu den meisten westlichen Anbietern ein relativ kleiner Lieferant von Ausrüstung für die US-Telekom-Infrastruktur. Der Umsatz von ZTE in diesem Bereich in den USA belief sich im vergangenen Jahr auf weniger als 30 Millionen US-Dollar. Allein zwei der westlichen Anbieter versorgten im vergangenen Jahr den US-Markt mit Ausrüstung im Wert von 14 Milliarden US-Dollar.
- US-Netzbetreiber und die US-Regierung verlassen sich inzwischen auf das "Trusted Delivery Model" als besten Schutz für ihre Telekommunikationsinfrastruktur. Ein "Trusted Delivery Model" ist anbieterneutral. US-Betreiber können dem Equipment trauen, und das ist der beste Schutz der nationalen Sicherheit der Vereinigten Staaten.

"ZTE erkennt und respektiert die Verpflichtung des Ausschusses, die nationales Sicherheit der USA zu schützen, ohne Einschränkung", sagt David Dai. "ZTE hält den Fokus des Ausschusses auf die Herkunft der Anbieter statt auf die Sicherheit des Equipments für zu begrenzt. Der Ausschuss hat die westlichen Anbieter und ihre chinesischen Produktionspartner, die den Großteil der gegenwärtigen Infrastruktur in den USA liefern, nicht berücksichtigt. Der Ausschuss hat zudem die Gelegenheit ungenutzt gelassen, den umfassenden Einsatz des "Trusted Delivery Models", das die sicherheitskritischen Telekom-Netze auf anbieterneutraler Basis schützt, voranzutreiben."

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