US-Wahlkampfbarometer: Cyberkriminelle bevorzugen Obama gegenüber Romney

Trend Micro legt Wahlkampfstatistik der digitalen Untergrundwirtschaft vor
(PresseBox) (Hallbergmoos, ) Umfragen zur bevorstehenden US-Präsidentenwahl haben Hochkonjunktur, vor allem seit Mitt Romney nach der ersten Fernsehdebatte eine wahre Aufholjagd in den Meinungsumfragen hinlegt. Doch auch in der digitalen Untergrundwirtschaft ist der Wahlkampf in den USA ein heißes Thema. Dort gibt es allerdings einen klaren Gewinner: den amtierenden Präsidenten Barack Obama. Und einen klaren Verlierer: den Anwender.

Im Web ist der amtierende US-Präsident eindeutig die beliebtere Person, gemessen an der Zahl der Suchanfragen mit dem Stichwort "Obama", die zum Aufrufen von bösartigen Webseiten geführt hätten, aber von Trend Micro geblockt wurden. Mehr als fünfmal so viele Anfragen mit dem Suchwort "Obama", nämlich 26.559, wurden im "Smart Protection Network" des IT-Sicherheitsanbieters in den letzten drei Monaten verzeichnet. Dieses Netzwerk ist eine Art Horchstation für Verbrechensbekämpfung und Spionageaufklärung im Internet.

Auch bei den Herkunftsländern der Opfer gibt es Unterschiede, die freilich kleiner sind, als es die deutlich voneinander abweichenden Zahlen bei den Suchanfragen vermuten lassen. So kommen 71 Prozent der Opfer, die unter dem Stichwort "Obama" gesucht haben, aus den USA, während diese Zahl bei den Romney-Interessierten bei 57 Prozent liegt. In beiden politischen Lagern jedoch wurden die meisten Anwender über bösartige Webadressen auf die verseuchten Seiten gelockt, 79 Prozent beim Suchwort "Obama", 64 Prozent beim Suchwort "Romney". Die Bedrohungen, die dort auf sie warteten, waren sehr unterschiedlich - von bösartigen mobilen Apps über Würmer bis hin zu verseuchten PDF-Dateien.

Leider ist damit zu rechnen, dass die Cyberkriminellen ihre Aktivitäten weiter verstärken werden, je näher der Wahltermin am 6. November rückt. Und auch die Zahl der Suchanfragen dürfte weiter steigen. Die Anwender können sich jedoch schützen, wenn sie eine einfache Verhaltensregel beachten. "Eine gesunde Portion Misstrauen ist immer noch die beste Versicherung gegen Gefahren im Internet", erklärt Udo Schneider, Solution Architect EMEA bei Trend Micro. "Zu diesem Misstrauen gehört auch, niemals sofort auf unbekannte Webadressen zu klicken, selbst wenn sie weit oben auf der Liste der Suchergebnisse bekannter Suchmaschinen auftauchen. Wer sich nicht sicher ist, sollte den Link kopieren und ihn auf Echtheit und Unbedenklichkeit hin prüfen oder im Zweifelsfall gar nicht erst anklicken und lieber gleich die Online-Angebote seriöser Informationsquellen wie Tageszeitungen oder Rundfunkanstalten konsultieren."

Trend Micro bietet einen kostenlosen Dienst zur Überprüfung von Webadressen an. Einfach den fraglichen Link kopieren, in das Eingabefeld einfügen und auf die Schaltfläche "Check Now" klicken. Der Dienst steht im Web unter http://global.sitesafety.trendmicro.com/... zur Verfügung.

Weitere Informationen zu den kriminellen Online-Aktivitäten im US-Präsidentenwahlkampf und den damit verbundenen Risiken sind im deutschen Trend Micro-Blog erhältlich.

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