Grüne Logistik in silber-orange

STILL setzt volle Kraft in die Entwicklung alternativer Antriebsarten
So sieht eine moderne Materialversorgung aus: Ein Lithium-Ionen betriebener STILL Schlepper vom Typ CX-T zieht das STILL Liftrunner-Anhängersystem, mit dem sich die unterschiedlichsten Ladungsträger auch auf engstem Raum schnell und effektiv transportieren lassen / Foto: STILL GmbH (PresseBox) (Hamburg/Berlin, ) Die Hamburger STILL GmbH, führender Anbieter für maßgefertigte innerbetriebliche Logistik weltweit, setzt verstärkt auf nachhaltige Antriebstechnologien. Daher informiert STILL zum Einsatz von Lithium-Ionen-Batterien, Hybridtechnologie und neuer Brennstoffzellenprojekte in der europäischen Intralogistik während des 29. Deutschen Logistik-Kongresses in Berlin, vom 17. bis 19. Oktober 2012 - dem zentralen Treffpunkt der deutschen Logistikbranche.

Ein intaktes Ökosystem ist die Lebensgrundlage für uns und zukünftige Generationen. Für STILL ist es deshalb selbstverständlich, verantwortungsvoll mit den Ressourcen der Natur umzugehen. Der Einsatz recycelbarer Materialien sowie schonende Fertigungsverfahren, energiesparende Produkte und umweltgerechte Arbeitsplätze stehen bei STILL ebenso im Fokus wie die Erforschung und Entwicklung alternativer Antriebsarten - vom Hybridantrieb über Lithium-Ionen-Batterien (Li-Ion) bis hin zur Brennstoffzelle. Das Unternehmen steht für Umweltverantwortung auf Basis technologischen Fortschritts und bietet seinen Kunden ein Produktportfolio, das in Sachen Energieeffizienz und Umweltfreundlichkeit Maßstäbe setzt.

Ein auf dem Logistik-Kongress ausgestellter und mit moderner Li-Ion-Technologie ausgestatteter Schlepper vom Typ CX-T symbolisiert den hohen Stellenwert der Themen "alternative Antriebsarten" und "ökologische Verantwortung" bei STILL. Im Gegensatz zu den Nickel-Cadmium- (NiCd) und den Bleiakkus, bringen Li-Ion-Batterien viele Vorteile mit sich. Zum Einen lassen sie sich in wesentlich kompakterer Form verbauen, so dass sich bei gleichem Volumen deutlich mehr Energie speichern lässt. Zum Anderen sind sie hundertprozentig wartungsfrei. Hinzu kommt eine höhere Verfügbarkeit, die durch den wesentlich kürzeren Ladezyklus von Li-Ion-Batterien erreicht wird. Der sogenannte "Memory-Effekt" - eine im Zeitverlauf abnehmende maximale Ladekapazität von Batterien - existiert bei der Li-Ion-Technik ebenfalls nicht, weshalb auch ein Zwischenladen problemlos möglich ist. Der Gesamtzustand des Akkus wird davon nicht negativ beeinflusst. Li-Ion-Batterien bieten somit eine deutlich flexiblere Leistung bei kleinerem Volumen und sind obendrein klimafreundlicher.

Die Li-Ion-Technologie ist nur ein Beispiel des breiten Spektrums alternativer und grüner Antriebsarten, deren Entwicklung STILL mit voller Kraft vorantreibt. Seit 2011 produziert STILL mit dem RX 70 Hybrid als erstes Unternehmen einen Hybridstapler in Serie. Das Fahrzeug basiert auf dem bewährten Dieselstapler RX 70, seines Zeichens der energiesparsamste Stapler seiner Klasse. Mit der Hybridversion lassen sich zusätzlich bis zu 15 Prozent Kraftstoff einsparen. Das Geheimnis sind sogenannte "Ultra-Caps" (Hochleistungs-Doppelschicht-Kondensatoren), die sich im Fahrzeugheck befinden und in der Lage sind, die beim Abbremsen des Fahrzeugs freigesetzte Energie zu speichern und anschließend für Beschleunigungsvorgänge wieder zur Verfügung zu stellen.

Mittlerweile sind zahlreiche Hybridstapler von STILL bei verschiedenen Kunden im Einsatz. Im Dezember vergangenen Jahres wurde beispielsweise ein RX 70 Hybrid an die ALBA Nord GmbH, einer Tochterfirma des Berliner Umweltdienstleisters und Rohstoffhändlers ALBA Group, übergeben. Klaus-Dieter Gehlhaar, Technischer Leiter der ALBA Nord GmbH, lobt "die geringeren CO2-Emissionen und das deutliche Plus an Nachhaltigkeit", wodurch das Engagement von ALBA in Sachen Klimaschutz noch weiter ausgebaut werden konnte. Kühne + Nagel Expo Service, die Messeabteilung von Kühne + Nagel, mietete dieses Jahr als erste Spedition Deutschlands gleich eine ganze Flotte des energiesparenden RX 70 Hybrid. 20 dieser Stapler sind seitdem auf den Messeplätzen in Hannover, Düsseldorf, Köln, Nürnberg und München im Einsatz. "Wir haben verschiedene Stapler der neuesten Generation im Messeeinsatz getestet. Der RX 70 Hybrid von STILL hat in diesem Test mit Abstand am besten abgeschnitten und das bei einem deutlich geringeren Verbrauch als bei den Vergleichsmodellen", so Andreas Kerkmann, Niederlassungsleiter von Kühne + Nagel Expo Service in Hannover. In Summe ist der RX 70 Hybrid ein weiterer Baustein für mehr Effizienz und Umweltverantwortung und ein wichtiger Schritt in Richtung umweltbewusster und effizienter Flurförderzeuge.

Eine andere vielversprechende alternative Antriebstechnologie für einen verantwortungsvollen Umgang mit unserer Umwelt ist die Brennstoffzellen-Technologie, bei der die Fahrzeuge mit Wasserstoff betrieben werden. In der Brennstoffzelle kommt es zu einer Reaktion zwischen Wasserstoff und Sauerstoff, wodurch elektrische Energie freigesetzt wird, die sich zum Antrieb von Flurförderzeugen nutzen lässt. Das hat den großen Vorteil, dass keinerlei Schadstoffe ausgestoßen werden, die unsere Umwelt belasten. Es werden weder Russpartikel oder Stickoxide noch Kohlendioxid freigesetzt. Das "Abgas" besteht aus reinem Wasser. Allerdings ist dies nicht der einzige Vorteil der Brennstoffzellentechnik: Im Vergleich zu Elektrostaplern entfallen Batteriewechsel und lange Ladezeiten - ein Wasserstofftank lässt sich in nur fünf Minuten komplett befüllen. Damit ist die Brennstoffzelle dem stundenlangen Ladezyklus einer konventionellen Batterie weit überlegen und macht auch das Vorhalten einer teuren, zweiten geladenen Batterie obsolet - wobei ein Mehrschichtbetrieb trotzdem problemlos möglich ist.

Bereits im Jahr 2002 entwickelte STILL Prototypen brennstoffzellen-betriebener Gabelstapler. Seit 2003 werden entsprechende Flurförderzeuge im Rahmen diverser Pilotprojekte im praktischen Einsatz erprobt. Eingesetzt wurden die Fahrzeuge unter anderem am Münchener und am Hamburger Flughafen, bei der Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA) und bei dem Chemiekonzern BASF. Doch auch außerhalb Deutschlands beweisen Brennstoffzellenstapler aus dem Hause STILL bereits ihre Qualitäten. Seit September dieses Jahres verrichten etwa zwei Brennstoffzellenstapler vom Typ RX 60-25 im Rahmen eines langfristigen Pilotprojektes bei dem belgischen Einzelhandelsunternehmen COLRUYT ihren Dienst. Den Wasserstoff für die interne Tankstation erzeugt COLRUYT selbst mittels elektrischer Energie, die wiederum aus Wind- und Solaranlagen gewonnen wird. Damit ist das Unternehmen ein Paradebeispiel für eine umweltgerecht arbeitende Organisation.

Noch in diesem Monat werden zudem vier STILL Brennstoffzellenstapler für ein Pilotprojekt an die dänische Baumarktkette STARK übergeben. "Durch den Einsatz der Brennstoffzellenstapler wollen wir unser Unternehmen noch umweltfreundlicher gestalten und unseren Teil dazu beitragen, den CO2-Ausstoß hierzulande weiter zu reduzieren", so Henrik Lindstrøm, Logistikdirektor bei STARK.

Nicht nur alternative Antriebsarten, sondern auch Technologien, die einen möglichst effizienten Betrieb "klassischer" Gas-, Diesel- und Elektrostapler ermöglichen, stehen bei STILL im Fokus. Aus diesem Grund entwickelte man im Jahr 2008 mit der Blue-Q-Technolgie einen intelligenten Autopiloten für Wirtschaftlichkeit und Umweltverantwortung, der sich per Knopfdruck aktivieren lässt und den Energieverbrauch von Flurförderzeugen um bis zu 20 Prozent reduziert.

Die beschriebenen Beispiele verdeutlichen, dass STILL sowohl in Bezug auf alternative und klimafreundliche Antriebsarten zu den Innovationstreibern der Branche gehört, als auch bei den "klassischen" Antriebsarten Maßstäbe in Sachen Energieeffizienz setzt.

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