IAA-Prototyp: Intelligenter Fahrersitz erleichtert Kamerasteuerung

Innovation
(PresseBox) (Hadamar-Steinbach, ) Kameraauswahl, Zoomen, Bildausschnitte oder Bildspiegelung - der Fahrer bedient die an seinem Fahrzeug angebrachten Kameras direkt von seinem Sitz aus. So könnte die Kameraüberwachung an Lkw und Nutzfahrzeugen in naher Zukunft aussehen. Motec und der Sitzhersteller Grammer entwickelten eine Navigations- und Bedieneinheit, die im Fahrersitz integriert ist. Auf der IAA präsentierten die beiden Unternehmen erstmals einen Prototypen ihrer gemeinsamen Arbeit.

"Ergonomie ist einer der Vorteile des Systems", erklärt Alexander Diehnelt, Teamleiter Marketing Motec GmbH. "Der Fahrer kann das System aus seiner ergonomisch optimalen Position bedienen. Unabhängig davon, an welcher Stelle der Monitor mit der Bedieneinheit in der Fahrerkabine installiert ist." Alle zentralen Funktionen lassen sich ohne Sichtkontakt zum Panel ertasten und bedienen. Die jeweils eingestellte Funktion wird immer auf dem Monitor angezeigt.

Ein weiteres wichtiges Stichwort ist Vernetzung. Das System ist CAN-Bus fähig. Es kann verschiedene Informationen verarbeiten und miteinander ver-knüpfen, die über die bordeigenen Systeme geliefert werden. Beispiel Abbiegen: "Sobald der Fahrer den rechten Blinker setzt und das Lenkrad einschlägt, wird automatisch die Kamera, die an der rechten Flanke des Fahrerhauses montiert ist, aktiviert", beschreibt Diehnelt ein Praxisszenario. Oder der Monitor wird ab bestimmten Geschwindigkeiten an- oder ausgeschaltet. Kurzum: das Kamera-Monitor-System ist immer dann aktiv, wenn der Fahrer es braucht.

Die Bedieneinheit hat sechs Tasten und einem Drehknopf. Die Tasten der Navigationseinheit sind mit LED bestückt, die von der Motec-Steuereinheit MVCU1500 über den CAN-Bus angesteuert werden können.

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