Weltkrebstag 2013 - Heraeus investiert in Darmkrebsprävention

Dr. Henrik Mertens, leitender Betriebsarzt und Felix Farrenkopf, betrieblicher Gesundheitsmanager bei Heraeus mit dem Darmkrebsvorsorgetest im größten begehbaren Darmmodell Europas (PresseBox) (Hanau, ) .
- Programm wird alle drei Jahre wiederholt und ist eingebunden in betriebliches Gesundheitsmanagement

- Hohe Beteiligung und zwei konkrete Fälle unterstreichen Präventionsnotwendigkeit

Vorbeugung spielt beim jährlichen Weltkrebstag am 4. Februar eine wesentliche Rolle. Auch Unternehmen beteiligen sich an Programmen, um bei den Mitarbeitern eine größere Wahrnehmung zu dem Thema zu schaffen. Beim Hanauer Edelmetall- und Technologiekonzern Heraeus ist die Darmkrebsvorsorge fester Bestandteil des betrieblichen Gesundheitsmanagements. So wurde im Jahr 2012 eine groß angelegte Kampagne unter dem Motto "Aktiv gegen Darmkrebs" durchgeführt. Alle 5.100 Mitarbeiter von Heraeus in Deutschland hatten die Möglichkeit, sich kostenlos mit einem hochwertigen Test auf Darmkrebsverdacht prüfen zu lassen.

Hohe Beteiligung und zwei konkrete Früherkennungen

"Darmkrebs ist die häufigste Krebserkrankung in Deutschland und dabei nach der Früherkennung in den meisten Fällen heilbar", erläutert Dr. Mertens, leitender Betriebsarzt bei Heraeus, die Gründe für das Engagement auf diesem Gebiet. "Unser Ziel ist, die Vorsorgesensibilität allgemein und besonders in Bezug auf Darmkrebs bei den Mitarbeitern zu erhöhen. Daher haben wir, anders als oftmals üblich, bei der Teilnahme auch keine Altersgrenzen gesetzt." Mit Erfolg: Über 1.900 Mitarbeiter beteiligten sich im Testzeitraum im Oktober 2012. "Die Teilnahmequote war mit 37 Prozent im Vergleich zur Beteiligung bei vergleichbaren Vorsorgemaßnahmen hoch", zeigt sich Mertens erfreut. Wie wichtig die Prävention ist, beweist auch eine andere Zahl: Von zwei Mitarbeitern erhielt der betriebsärztliche Dienst Rückmeldung, dass der Test positiv ausfiel und nach Erkennung erfolgreiche Heilungsmaßnahmen eingeleitet werden konnten.

Umfangreiche Kommunikation und dreijährige Wiederholung sichert Teilnahme und Nachhaltigkeit

Die hohe Beteiligung ist nicht zuletzt Ergebnis einer flächendeckenden Kommunikation. So wurden die Heraeus Mitarbeiter in den konzerneigenen Medien, über Beileger in der Gehaltsabrechnung und über reale Konfrontation mit dem Thema zur Auseinandersetzung angeregt: Mehrere Tage lang konnten sich die Mitarbeiter in einem überlebensgroßen, begehbaren Modell eines Darms über Darmkrebsrisiken und die Entwicklung von Karzinomen informieren. Dieser größte begehbare Darm Europas ist Teil einer Wanderausstellung der Felix-Burda-Stiftung, die sich im Kampf gegen Darmkrebs engagiert.

Die Darmkrebs-Präventionstage waren aber keine einmalige Angelegenheit: das Heraeus Gesundheitsmanagement wiederholt die Aktion alle drei Jahre, der Turnus, in der die Vorsorgeuntersuchung grundsätzlich durchgeführt werden sollte. "So stellen wir einen nachhaltigen Effekt im Sinne des betrieblichen Gesundheitsmanagements sicher und können trotzdem in der Zwischenzeit auch andere Gesundheitsthemen in das Bewusstsein der Heraeus Mitarbeiter rücken", erklärt Mertens das Vorgehen.

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