Rösler empfängt ägyptischen Präsidenten Mursi

Gründung der Deutsch-Ägyptischen Gemischten Wirtschaftskommission
(PresseBox) (Berlin, ) Der Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, Dr. Philipp Rösler, wird heute den ägyptischen Staatspräsidenten, Dr. Mohammed Mursi, anlässlich der ersten Deutsch-Ägyptischen Gemischten Wirtschaftskommission (GWK) im Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie empfangen.

Mit der heutigen Gründung der Deutsch-Ägyptischen GWK wird ein festes Forum eingerichtet, in dem sich Regierungs- und Wirtschaftsvertreter über eine stärkere Zusammenarbeit und konkrete Projekte austauschen können. Präsident Mursi wird von mehreren Ministern sowie einer rund 100-köpfigen Wirtschaftsdelegation begleitet. Von deutscher Seite nehmen über 160 Wirtschafts- und Verbandsvertreter an der Gründungssitzung der GWK teil. Schwerpunkte werden die Themen Energie, Aus- und Weiterbildung, Transport, Infrastruktur, Industrie sowie Tourismus sein. Deutschland und die EU sind sehr daran interessiert, dass Ägypten demokratische und wirtschaftliche Reformen voranbringt sowie stabile Rahmenbedingungen schafft, denn sie sind die Basis für eine erfolgreiche wirtschaftliche Zusammenarbeit.

Die beiden Vorsitzenden der GWK sind die Staatssekretärin im BMWi, Anne Ruth Herkes, sowie der ägyptische Minister für Industrie und Handel, Dr. Hatem Saleh. Der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Technologie und Tourismusbeauftragte der Bundesregierung, Ernst Burgbacher, wird sich in einem bilateralen Gespräch mit dem ägyptischen Tourismusminister zu aktuellen Fragen des deutsch-ägyptischen Tourismus austauschen.

Ägypten ist nach den Vereinigten Arabischen Emiraten und Saudi-Arabien (jeweils etwa 9 Mrd. Euro Handelsvolumen) der drittgrößte Handelspartner Deutschlands in der arabischen Welt. Das Handelsvolumen zwischen Deutschland und Ägypten ist jedoch zwischen 2010 und 2011 nur gering gestiegen (von 4,0 auf 4,1 Mrd. Euro). Während die Importe aus Ägypten von Januar bis November 2012 im Vergleich zum Vorjahr um 14 Prozent gesunken sind, haben die Exporte um 12 Prozent zugenommen.

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