Jenoptik meldet steigende Nachfrage nach Mikrooptiken aus Galliumphosphid

Zur SPIE BiOS 2013 präsentiert Jenoptik Mikrooptiken mit hohem Brechungsindex aus Galliumphosphid für Anwendungen im nahen bis mittleren Infrarotbereich
Mikrolinsenarray aus Galliumphosphid (PresseBox) (Jena, ) Mikrolinsen, Mikrolinsenarrays und diffraktive Optiken werden in medizinischen Anwendungen zur Homogenisierung von Laserstrahlen eingesetzt, so zum Beispiel für die Augenchirurgie oder kosmetische Hautbehandlung, zur Erzeugung von Multi-Spot-Arrays in der Augendiagnostik, zur Bündelung und Formung von Laserstrahlen in der Chirurgie sowie für Bildverarbeitungsanwendungen wie die optische Kohärenztomographie und die konfokale Scanningmikroskopie.

Die neuesten Fortschritte auf dem Gebiet der Quantenkaskadenlaser und Faserlaser für den nahen (NIR) und mittleren Infrarotbereich (MWIR) in Verbindung mit neuen Diagnose- und Behandlungsansätzen stellen neue Anforderungen an Mikrooptiken für diesen Anwendungsbereich. Dazu gehören eine Breitbandübertragung im NIR und MWIR, eine große numerische Apertur (NA) und ein kleiner Formfaktor für minimalinvasive Eingriffe. Basierend auf 15-jähriger Erfahrung können Jenoptik Mikrolinsen und Mikrolinsenarrays aus Galliumphosphid (GaP), hergestellt mit Grauton-Lithographie, diese Anforderungen erfüllen durch:

1) Einen einzigartigen, breiten Wellenlängenbereich von 600 Nanometer bis über 5 Mikrometer
2) Einen hohen refraktiven Index von 3,1. Dieser ermöglicht Einzellinsen oder Linsenanordnungen mit numerischen Aperturen von bis zu 0,85.
3) Komplex geformte Oberflächen, die Strahlkollimation und -zirkularisierung bei hochdivergenten Diodenlasern mit einer Einzellinse ermöglichen.

Konfokale Scanningmikroskopie und minimalinvasive, optische Kohärenztomographie sind zwei Beispiele für den Einsatz von GaP-Einzelmikrolinsen oder Mikrolinsenarrays um den Wellenlängenbereich herkömmlicher GRIN- und Si-Linsen zu erweitern.

Jenoptik fertigt komplexe asphärische Linsen mit hoher numerischer Apertur, die im Vergleich zu GRIN-Linsensystemen für eine verbesserte Abbildungsleistung sorgen. Darüber hinaus bietet Jenoptik Standardfertigungsverfahren für eine Auswahl unterschiedlicher optischer Materialien wie SiO2, GaAs, CaF2, Al2O3, ZnS, ZnSe, Ge und Chalkogenidglas.

Besuchen Sie uns zur SPIE BiOS 2013 in San Francisco,
vom 2. bis 3. Februar, Moscone Center, Südhalle, Stand-Nr. 8628.

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Carl-Zeiß-Straße 1
D-07743 Jena
Tim Lindsey
JENOPTIK Optical Systems, Inc.
Vertrieb Mikrooptik
Uwe Wielsch
JENOPTIK Optical Systems GmbH
Leiter Vertrieb Mikrooptik

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