Produzieren mit Biokunststoffen

(PresseBox) (Würzburg, ) "Bio ist in" - das trifft auch auf Kunststoffe zu! So neu, wie uns der Begriff "Bio" Glauben macht, sind Biokunststoffe allerdings nicht. Daher gibt es auch eine schon recht stattliche Palette an Produkten und technischen Anwendungen aus solchen - ständig weiterentwickelten - Werkstoffen.

Der Erfolg konventioneller Kunststoffe beruht ganz wesentlich auf ihren vielfältigen und zugleich wirtschaftlichen Verarbeitungsverfahren. Zielsetzung ist es daher, diesen dominanten Vorteil auch auf die Verarbeitung von Biokunststoffen zu übertragen. Fragestellungen gelten heute insofern weniger den Produkten als vielmehr ihrer Herstellung. Wie hält man bei einem Werkstoffwechsel hin zu Biokunststoffen den Umstellungsaufwand möglichst niedrig? Wie können Biokunststoffe effizient verarbeitet werden? Was ist mit der Prozessstabilität?

Die Unternehmen der mittelständisch geprägten Branche sind angesichts der Vielfalt von Biokunststoffen und ihren Verarbeitungstechniken auf spezielle Informationen zu ihrem jeweiligen Produktbereich angewiesen. Hier gibt es erkennbar Defizite. Dieser Tatsache trägt ein Fachsymposium Rechnung, das gemeinsam vom Kunststoff-Zentrum SKZ (Würzburg) und dem Institut für Biokunststoffe und Bioverbundwerkstoffe der Hochschule Hannover (IfBB) veranstaltet wird.

Ausgewiesene Experten beleuchten am 17. und 18. April 2013 in Würzburg das Thema "Verarbeitung von Biokunststoffen" aus dem Blickwinkel und Erfahrungsschatz der Erzeuger solcher Werkstoffe, von Maschinenherstellern und kunststoffverarbeitenden Betrieben. Nach einführenden Vorträgen über den Markt und angebotene Beratungsdienstleistungen werden Biokunststoff-Typen, entsprechende Additive und Compounds vorgestellt. Über Besonderheiten verschiedener Verarbeitungsverfahren, wie z. B. Planetwalzenextrusion, Spritzgießen und Blasformen, geht es weiter mit Details über das Entformungsverhalten von Biokunststoffen und die Schweißeignung von Biofolien. Zum Programm unter der Leitung von Prof. Dr.-Ing. Hans-Josef Endres (IfBB) gehört auch das Recycling von Produktionsabfällen.

Das Symposium richtet sich mit industrienahen Informationen vorrangig an Betriebe, die Biokunststoffe verarbeiten oder verarbeiten wollen sowie an alle an der Wertschöpfungskette Beteiligten, an Entwicklungsleiter, Projektingenieure und Materialentwickler. Ihnen räumen die Veranstalter viel Zeit für sicher interessante Diskussionen ein.

Wissen eröffnet Perspektiven Das SKZ steht seit über 50 Jahren für kompetente Aus- und Weiterbildung. Die Auswahl der Themen ist speziell für Unternehmen im Umgang mit allen Formen des Kunststoffes abgestimmt. 600 Veranstaltungen mit über 10.000 Teilnehmern jährlich sowie 1.500 Referenten machen das SKZ zum Marktführer für Wissenstransfer im Bereich Kunststoff in Deutschland und Europa.

Tagungsdaten

Thema: 1. Fachsymposium zur Verarbeitung von Biokunststoffen
Zeit: 17. bis 18. April 2013
Ort: Tagungszentrum Festung Marienberg, Oberer Burgweg, 97082 Würzburg
Leitung: Prof. Dr.-Ing. Hans-Josef Endres, Institut für Biokunststoffe und Bioverbundwerkstoffe, Hochschule Hannover
Veranstalter: SKZ – ConSem GmbH, Würzburg
Organisation: Dipl.-Ing. Karlheinz Baumgärtel, SKZ, Tel. 0931/4104-123
Information/Anmeldung: Alexander Hefner, SKZ, Tel. 0931/4104-164

Kontakt

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