20. Münchner Management Kolloquium mit dem Leitthema "Cost Engineering - Kundenwertgestaltung von Produkten, Prozessen und Services" am 19./20. März 2013

(PresseBox) (München, ) Vom 19.-20. März 2013 findet das 20. Münchner Management Kolloquium zum Thema "Cost Engineering - Kundenwertgestaltung von Produkten, Prozessen und Services" statt. Aus über 70 Unternehmen stellen Führungskräfte ihre Lösungsansätze und Erfolgsfaktoren vor.

Die kundenorientierte Gestaltung von Leistungsprogrammen und Prozessabläufen entscheidet maßgeblich über die Erreichung von strategischen Wettbewerbsvorteilen. Cost Engineering stellt einen ganzheitlichen Ansatz zur synchronen Realisierung von Kundenwert und Kostenoptimierung dar. Konkret geht es um die Sicherstellung wettbewerbsfähiger Preise von Produkten und Services zu kosten-, zeit-, und qualitätsoptimalen Prozessergebnissen.

Seit Juni 2012 steigt der Rohölpreis, bei kleinen Ausschlägen nach unten, wieder kontinuierlich an. Das Jahreshoch aus dem März ist zwar noch nicht wieder erreicht, aber die Verbraucher werden an den Tankstellen mit Rekordpreisen für Benzin und Diesel konfrontiert. Diese Situation beurteilen Branchenexperten sehr unterschiedlich. Während manche weiter steigende Kraftstoffpreise fordern, um den alternativen Antriebstechnologien mehr Chancen einzuräumen, warnen andere vor einem Rückgang der Nachfrage nach Automobilen und Nutzfahrzeugen. Wie sehen die Zahlen dazu aus? Etwa 600.000 Fahrzeuge sind auf Deutschlands Straßen mit Strom, Gas oder Hybrid unterwegs. Ihr Anteil von etwa 1,5% hat sich 2011 im Vergleich zum Vorjahr kaum erhöht. Für Fahrzeuge mit Erdgas wird 2012 wahrscheinlich das Jahr mit der geringsten Nachfrage seit langem. Matthias Wissmann, Präsident des Verbandes der Automobilindustrie (VDA) vermeldete: "In Deutschland waren die Spritpreise in den vergangenen zwei Jahren der größte Kostentreiber für die Autofahrer, während die Neuwagenpreise weitgehend stabil blieben. Mit neuen Modellen, die weniger Kraftstoff benötigen, halten unsere Hersteller und Zulieferer dagegen. Stichworte sind geringerer Hubraum, Hochaufladung, Direkteinspritzung sowie Leichtbau." Der VDA konstatierte in seinem Jahresbericht 2011 außerdem, dass sich die deutsche Automobilindustrie "auch 2011 als Motor der deutschen Volkswirtschaft behauptete." Mehr als 20% des Gesamtumsatzes des verarbeitenden Gewerbes entfielen auf diesen Wirtschaftszweig. Mit etwa 351 Mrd. Euro lag der Umsatz 2011 um etwa 11 % über dem Vorjahreswert der Automobilindustrie. Davon werden aber mittlerweile 63% im Ausland erwirtschaftet. Für die Hersteller von Pkw und Nutzfahrzeugen belief sich der Gesamtumsatz 2011 auf 274 Mrd. Euro. Das sind 10% mehr als in 2010 und der Umsatzrekord von 2007 konnte damit um 8% übertroffen werden. Im Juli 2012 konnte Matthias Wissmann berichten: "Während die wichtigen internationalen Märkte außerhalb Europas im Juni durchweg mit zweistelligen Zuwachsraten beim Pkw-Absatz aufwarten konnten, zeigte sich der westeuropäische Pkw-Markt leicht unter Vorjahresniveau. Mit einem leichten Rückgang um 2 Prozent fiel der Juni in Westeuropa jedoch deutlich besser aus als das gesamte erste Halbjahr. Dabei wirkte die positive Nachfrage auf dem deutschen und britischen Markt stabilisierend. "Der weltweite Pkw-Markt ist weiter auf Wachstumskurs. Allein in den USA und in Japan wurden im ersten Halbjahr 2012 jeweils rund 1 Mio. Autos mehr verkauft als im Vorjahreszeitraum. Der chinesische Markt legte um rund 500.000 Einheiten zu. Damit wird der Rückgang in Westeuropa deutlich überkompensiert".

Gerade in dieser immer noch optimistischen Stimmung sind Antworten auf die volatile Zukunft zu suchen. Die Chancen der Industrie liegen auf den Weltmärkten, also müssen die Produkte für diese Märkte spezifisch entwickelt werden. Gleichzeitig ist das Kostenbewusstsein zu schärfen und es sind weitere Einsparpotenziale bei den Unternehmen zu identifizieren. Der Diskussion über die Herausforderungen und wie sie bewältigt werden sollen, stellt sich die Automobil- und Zulieferindustrie auf dem nächsten Münchner Management Kolloquium mit prominenten Vertretern.

Unter anderem werden folgende Referenten aus der Automobil- und Zulieferindustrie zu den Herausforderungen und Chancen bei der Kundenwertgestaltung referieren:

- Franz Fehrenbach, Vorsitzender des Aufsichtsrats der Robert Bosch GmbH
- Holger Jetses, Vice President und General Manager Original Equipment und General Manager Johnson Controls Power Solutions EMEA
- Arndt G. Kirchhoff, Vorsitzender der Geschäftsleitung der KIRCHHOFF Automotive GmbH
- Dr. Stefan Sommer, Vorsitzender des Vorstands der ZF Friedrichshafen AG
- Hans-Georg Frey, Vorstandsvorsitzender der Jungheinrich AG

Neben richtungweisenden Fallstudien und der Möglichkeit, das eigene Netzwerk zu erweitern, erhalten Sie Zugang zu erprobten Konzepten, die Ihre Wettbewerbsposition nachhaltig stärken. Zur Teilnahme lade ich Sie herzlich ein und freue mich auf anregende Diskussionen.

Für Journalisten steht ein Pressezentrum zur Berichterstattung zur Verfügung. Die Teilnahme von akkreditierten Journalisten an dieser Veranstaltung ist kostenlos.
Senden Sie bitte dazu eine E-Mail an:
mail@tcw.de

Mehr Informationen zum aktuellen Münchner Management Kolloquium und seinen Referenten finden Sie unter:
www.management-kolloquium.de

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