Das bringt was

Dritte Sitzung des nexMart Händlergremiums
(PresseBox) (Stuttgart, ) Die Arbeit des nexMart Händlergremiums zeigt Resonanz in der Branche. Dies war eines der wichtigen Ergebnisse der dritten Sitzung des Gremiums, die Ende Januar in Frankfurt stattfand. Ein zentrales Element der Tagung: die neue nexMart Schattendatenbank.

Eine erfreuliche Resonanz konnte Udo von Meltzing, Geschäftsführer der nexMart GmbH & Co. KG, direkt zum Einstieg vermelden: Das vom Händlergremium initiierte Schreiben an die Branchenhersteller sowie die daraufhin folgenden Aktivitäten zum Thema Rücknachrichten haben eine ausgesprochen positive Reaktion erzeugt. Verschiedene Hersteller widmeten sich daraufhin verstärkt der Aufgabenstellung und werden bereits in Kürze elektronische Rücknachrichten wie zum Beispiel Auftragsbestätigung und Lieferavis als Service über nexMart anbieten. "Dass die Forderung an die Hersteller von einem Händlergremium und damit von Kunden kommt, unterstützt das Thema gewaltig", so von Meltzing.

Von Meltzing zeigte in seinem Eingangsstatement auch die Stringenz der Arbeit innerhalb des Händlergremiums auf. Die Themen der letzten Sitzung fanden in der aktuellen Tagung alle ihre Fortsetzung, ob dies die weitere Bearbeitung der Rücknachrichten, die Web-Services mit der wichtigen Ergänzung um die Schattendatenbank oder auch die Mobile Devices mit der ersten Außendienst App für den Handel von nexMart sind. "Diese Arbeit wird für die Branche immer wertvoller", so von Meltzing.

Von allen im Gremium vertretenen Handelshäusern und nexMart wurde die Bedeutung des Themas Rücknachrichten hervorgehoben: "Es ist ein extrem wichtiges Thema, um die Prozessoptimierung in der Branche voranzutreiben", betont Alexander Haim, Vertriebs- und Marketingleiter bei nexMart. "Ich freue mich über die jetzt erreichten Reaktionen, die zeigen, dass wir etwas erreichen können, wenn wir gemeinsam kommunizieren", so Haim.

Daten aus dem Schatten holen

Einen Meilenstein für die Produktsuche und Stammdatenpflege im Handel stellte nexMart mit der Schattendatenbank vor: 5,5 Millionen aktuell gepflegte Produktdaten, auf die die nexMart Nutzer im Handel ohne weiteres zugreifen können. Die Ausgangslage ist schnell definiert: nexMart pflegt kontinuierlich alle Daten der eingebundenen Hersteller inklusive der Daten für Aktionen, Zubehör und Ersatzteile. In der Datenbank sind diese tagesaktuell verfügbar. Die Anschlussfrage ist genauso schnell gestellt: Warum sollte jeder Händler ebenfalls diese Daten pflegen, wenn er durch nexMart einfach darauf zugreifen kann? Die Schattendatenbank macht diesen Zugriff möglich - und das alles per Knopfdruck aus dem eigenen Warenwirtschaftssytem des Händlers. Die Schattendatenbank bietet noch einen zusätzlichen Service: Der Händler kann einzelne Daten per Knopfdruck sofort in seine Warenwirtschaft importieren. Dies erweist sich beispielsweise bei Aktionen der Hersteller als ausgesprochen praktisch, bei Kundenanfragen zu Produkten, die beim Händler nicht erfasst sind, ebenfalls.

"Die Idee finde ich toll", kommentiert Esther Hücker von der Meinolf Gockel GmbH & Co. KG in Warburg und Wolfgang Schwarz von der Werkzeug-Jäger GmbH in Karlsruhe fügt hinzu: "Es ist eine große Hilfe". Vor allem die sofortige Verfügbarkeit auch der Produktinformationen, Bilddaten bis hin zu den Explosionszeichnungen für Elektrowerkzeuge und Maschinen bilden für den Handel eine extreme Erleichterung. "Was soll ich etwas pflegen, was nexMart ohnehin macht", bringt es Hubert Stadler von Eisen-Pfeiffer, Carl Pfeiffer GmbH & Co. KG, in Stockach auf den Punkt, "ich mache gerade ein großes Fragezeichen an eine eigene Schattendatenbank", ist seine konsequente Ergänzung.

Suche in Echtzeit, sofortige Übernahme der Daten, unmittelbare Angebotserstellung, Zugriff auf Preise und Verfügbarkeit mit der eigenen Kundennummer - die nexMart Schattendatenbank macht das Arbeiten mit Daten und damit den Verkauf von Produkten für den Handel möglich, die vor wenigen Minuten noch nicht zu seinem gelisteten Sortiment gehört haben. Bei allem bleibt der Händler in seinem eigenen Warenwirtschaftssystem und die nexMart Schattendatenbank im Hintergrund. Dafür hat sie ja ihren Namen.

Aktuell führt nexMart intensive Gespräche mit den führenden Systemhäusern in Deutschland, um die Implementierung der Schattendatenbank in die Warenwirtschaftssysteme voranzutreiben. Auch hier liegen bereits erste positive Rückmeldungen vor.

Werkzeug fürs Verkaufshandwerk

Wesentliche Erleichterungen für die zentrale Aufgabe des Handels, das Verkaufen, bietet die neue Außendienst App von nexMart, die als Pilotprojekt mit Eisen-Pfeiffer, Stockach, umgesetzt wurde. Bei der Präsentation der iPad App wurde deutlich: Dies ist ein wichtiges Werkzeug, Vorteile der Direktvertreiber zu kompensieren und teilweise die Nase vorn zu haben. Dass der Außendienst des Handels beispielsweise mit der App direkt Preise und Verfügbarkeit an der Baustelle abrufen kann, stellt ihn auf eine Stufe mit dem Wettbewerbsumfeld, dass er aber sogar ein schriftliches Angebot "mal eben" per PDF in professioneller Ausführung aus der App heraus verschicken kann, bringt ihm einen echten Vorsprung.

Die Außendienst App von nexMart bietet eine Menge: Neben der klassischen Bestellmöglichkeit entlastet sie beispielsweise durch die Integration von Katalogen den Rücken und Kofferraum der Außendienstmitarbeiter. Darüber hinaus können auch, als neue Elemente, Videos im Verkaufsgespräch eingesetzt und eine schnelle Artikelsuche durchgeführt werden. "Alles ist offline möglich und bietet immer einen professionellen Eindruck", erläutert Alexander Haim. Die App sucht beim Start automatisch nach Updates und zeigt dem Nutzer an, in welchem Bereich er Neues vorfindet. Der Außendienst kann aus der Anwendung heraus dem Kunden alle Informationen verschicken und Angebote erstellen, das entlastet auch den Innendienst im Handel.

"Wir haben unsere Kataloge jetzt so aufgebaut, dass die Artikelnummern dort in der App verlinkt sind. So genügt ein einfacher Klick und der Artikel steht auf der Bestellung", erläutert Hubert Stadler, der bei Eisen-Pfeiffer die Umsetzung verantwortet. Die Konsequenz der neuen App beim Handelshaus: Die Mitarbeiter im Außendienst geben die iPads nicht mehr her.

"Das wird ein entscheidender Schritt, von den zeitraubenden Routineabläufen wegzukommen", ist für Berthold Horstick von der G. Elsinghorst Stahl und Technik GmbH in Bocholt ein entscheidender Faktor der neuen App. "Der Außendienst kommt mit zahlreichen Preisanfragen und anderen Informationswünschen von seinen Touren zurück, die dann erst einmal bearbeitet werden müssen", weiß er zu berichten. Dies ließe sich jetzt alles einfach unterwegs klären - und schon verkaufen.

Nach wie vor zentral: Stammdaten

Das Thema, das nicht nur das nexMart Händlergremium von Anfang an begleitet, heißt Stammdaten. "Alle Angebote von der Schattendatenbank bis zur Außendienst App können nur so gut sein wie die Stammdaten, die uns die Hersteller zur Verfügung stellen", kommentiert Udo von Meltzing den Tagesordnungspunkt auf der Sitzungsagenda.

Im Bemühen um die Qualität der Stammdaten hat das nexMart Händlergremium einen Schritt zur intensiven, verbindlichen Kommunikation mit den Branchenherstellern beschlossen: Mit elf ausgewählten Herstellern werden Gespräche von Vertretern des Händlergremiums und nexMart geführt, um die Bedeutung der Stammdatenqualität noch einmal hervorzuheben und aus Sicht des Handels zu untermauern. "Wir glauben an die Wirkung der persönlichen Ansprache", so Haim. "Wenn wir damit Referenzen schaffen, können wir den Prozess zur Verbesserung der Stammdaten wieder weiter bringen", ist sich auch Martin Füllgraf sicher.

"Wir sind wieder einen guten Schritt weiter gekommen", ist das Resümee, das nexMart Geschäftsführer Udo von Meltzing nach der dritten Sitzung des Händlergremiums zieht. Damit ist auch die Branche wieder einen Schritt weiter.

Weitere Informationen zur nexMart GmbH & Co. KG finden Sie unter http://www.nexmart.net.

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