Kaba Day Logistik Spezial: Großes Interesse an Sicherheit für „bekannte Versender“

(PresseBox) (Dreieich, ) Dass sich derzeit viele Unternehmen mit dem Thema «bekannter Versender» (bV) beschäftigen, zeigte die hohe Teilnehmerzahl von über 150 Teilnehmern am Kaba Day Logistik Spezial am Frankfurter Flughafen. Schließlich drohen exportierenden Unternehmen Verzögerungen im Warenverkehr, wenn sie ab März 2013 keine Zertifizierung vorweisen können. Mit welchen Maßnahmen Unternehmen die Zertifizierung erreichen können und was Kaba an Lösungen dafür bietet, stand im Mittelpunkt der ausgebuchten Veranstaltung.

So erfuhren die Teilnehmer von Andreas Schmelz, Regierungsamtsrat des Luftfahrtbundessamtes (LBA), aus erster Hand, wie der Zertifizierungsprozess genau abläuft und worauf das LBA bei der Zertifizierung achtet. Er berichtete, dass zur Zeit 986 Unternehmen zertifiziert sind, über 600 weitere befinden sich im Zertifizierungsprozess und täglich kommen weitere Anträge hinzu.
Roland Mandel, Head of Aviation Security von Lufthansa Cargo, beleuchtete die Luftfrachtsicherheit in der Praxis und beschrieb, wie Kontrollen am Flughafen stattfinden. Nach dem 25.03.2013 erwartet er, dass ca. 35-40 % der angelieferten Fracht unsicher sein wird, weil die Unternehmen noch nicht zertifiziert sind. Diese müssen dann mit Röntgenanlagen untersucht werden.

Sehr interessant war auch die Podiumsdiskussion mit Vertretern des Luftfahrtbundesamtes, Lufthansa Cargo, OSD-Schäfer, AOB und Kaba, die von Martin Weinbrenner , dem Betreiber des Internetportals für Bekannte Versender „myBVSP.de“ fachkundig geleitet wurde. Diskutiert wurde, was Unternehmen tun können, um ihre Lieferprozesse sicher zu machen. Denn eine Fristverlängerung als Ausweg konnte Andreas Schmelz nicht in Aussicht stellen.

Führungen auf dem Frankfurter Flughafen bei Lufthansa Cargo, DB Schenker Logistik und DHL Global Forwarding demonstrierten, wo die Waren gegebenenfalls stecken bleiben ohne eine Zertifizierung.
Nach einem vollgepackten Tag mit wertvollen Fachinformationen zum Thema „bekannter Versender“ sahen sich die Teilnehmer gut gerüstet für den Zertifizierungsprozess.

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