Entwicklung der Produktion im Produzierenden Gewerbe im Dezember 2012

(PresseBox) (Berlin, ) Die Produktion im Produzierenden Gewerbe erhöhte sich im Dezember gegenüber dem Vormonat vorläufigen Angaben zufolge [1] preis-, kalender- und saisonbereinigt [2] um 0,3 %. Im Monat zuvor war sie abwärts revidiert um 0,2 % zurückgegangen. Produktionsimpulse kamen zuletzt aus der Industrie, die eine Zunahme der Erzeugung von 1,2 % verbuchen konnte. Im Bauhauptgewerbe war dagegen ein kräftiger Produktionsrückgang um 8,9 % zu verzeichnen.

Auch im Bereich der Energie schwächte sich die Erzeugung spürbar ab (-3,4 %). Innerhalb der Industrie weiteten die Konsumgüterproduzenten und die Hersteller von Investitionsgütern die Erzeugung deutlich aus (+3,9 % bzw. +1,9 %). Die Produzenten von Vorleistungsgütern drosselten dagegen den Ausstoß um 0,7 %.

Im Zweimonatsvergleich November/Dezember gegenüber September/Oktober nahm die Produktion im Produzierenden Gewerbe um 1,0 % ab. Ausschlaggebend hierfür war vor allem die schwache Entwicklung der Erzeugung im Bereich der Energie (-5,6 %) sowie der Rückgang der Bauproduktion um 4,0 %. Die industrielle Erzeugung schwächte sich leicht um 0,4 % ab. In der Industrie belastete der Rückgang der Vorleistungs- und der Konsumgüterproduktion um 1,6 % bzw. 0,9 %. Die Hersteller von Investitionsgütern weiteten die Erzeugung um 0,8 % aus. Im Jahresschlussquartal 2012 insgesamt schwächte sich die Produktion im Produzierenden Gewerbe gegenüber dem Vorquartal um 2,9 % ab.

Im Vergleich zum Vorjahr nahm die Produktion im Produzierenden Gewerbe im November/Dezember arbeitstäglich bereinigt um 2,2 % ab. In der Industrie wurde der Vorjahresstand dabei um 2,5 % und im Bauhauptgewerbe um 3,8 % unterschritten.

Die Erzeugung im Produzierenden Gewerbe im Jahresschlussquartal 2012 fiel erwartungsgemäß schwach aus, wenngleich sich die Entwicklung im Quartalsverlauf etwas stabilisieren konnte. Die aktuelle Belebung der Bestelltätigkeit in der Industrie sowie die seit einigen Monaten zu verzeichnenden teilweise deutlichen Verbesserungen wichtiger Stimmungsindikatoren deuten allerdings auf ein sich abzeichnendes Ende der Schwächephase hin.

[1] Quellen: Statistisches Bundesamt, Deutsche Bundesbank.
[2] Verfahren Census X-12-ARIMA.

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