bauma 2013: Umwelttechnikspezialist HJS präsentiert innovative Abgasnachbehandlung auf Basis Sintermetall auf der Weltbühne "bauma München"

HJS SMF®-AR System - Speziell für Anwendungen mit hoher Niedriglast und niedrigen Abgastemperaturen (PresseBox) (Menden, ) .
- HJS stellt intelligente Abgasreinigungssysteme für Bau- und Baustoffmaschinen, Bergbaumaschinen, Baufahrzeuge und Baugeräte vor
- Verschärfung der Grenzwerte für den Ausstoß von Rußpartikeln und Stickoxiden erfordern erhöhte Umweltverträglichkeit der Motoren

"bauma 2013 - Effizienz rauf, Emissionen runter - faszinierende Technologien rund um Bau- und Baustoffmaschinen, Bergbaumaschinen, Baufahrzeuge und Baugeräte" - vom 15. bis 21. April 2013 informieren sich auf der diesjährigen bauma in München Baufachleute aus aller Welt über den neuesten Stand der Technik. Auch HJS Emission Technology, führend in der Forschung, Entwicklung von Konzeptlösungen, Fertigung und Integration von sauberen Abgasreinigungssystemen für Dieselmotoren, ist ebenfalls auf der Messe vertreten. Das mittelständische Unternehmen präsentiert innovative Technologien zur Abgasnachbehandlung, die Rußpartikel- als auch Stickoxidemissionen senken und damit einen wichtigen Beitrag zum Schutz von Mensch und Umwelt leisten. Angesichts sich sukzessive verschärfender Emissionsgrenzwerte für Verbrennungsmotoren in Europa und den USA gewinnen diese Technologien für die Baubranche zunehmend an Bedeutung.

Dieselabgase sind laut der Weltgesundheits-Organisation (WHO) gefährlicher als bisher gedacht und gelten nun nicht mehr nur als krebserregend, sondern als Ursache für die Krankheit. Insbesonders Baumaschinen sind als bedeutender Emittent von Rußemissionen identifiziert, da sie rund 25% der gesamten innerstädtischen Luftverunreinigung durch Rußpartikel verursachen. Hauptgründe für die großen Mengen an gesundheits- und klimaschädlichen Dieselabgasen sind zum einen die lange Lebensdauer der Maschinen, sowie die intensive Nutzung über viele Einsatzstunden und Jahre hinweg - ohne geeignetes Abgasreinigungssystem! Maßnahmen müssen konzipiert und umgesetzt werden, um für bessere Luft in den Städten, am Arbeitsplatz und damit für mehr Lebensqualität der Bürger vor Ort zu sorgen. Vielerorts nehmen öffentliche Auftragsgeber von Bauarbeiten eine Vorreiterrolle ein und schreiben eine Filterpflicht für Baumaschinen bei Ausschreibungen vor. Beispielsweise Berlin, Bremen und Frankfurt. Auch die Gewerkschaften BGB und IGB fordern bereits seit langem aus Arbeitsschutzgründen eine Filterpflicht. Daher sind Filtertechnologien, die für saubere Luft sorgen, die richtige Lösung.

Rußemissionen am Baustellenarbeitsplatz

Untersuchungen haben ergeben, dass Baustellenarbeiter gegenüber der Durchschnittsbevölkerung einem doppelt so hohem Krebsrisiko ausgesetzt sind. Denn anders als beim fahrenden Verkehr werden Baumaschinen meistens längere Zeit am gleichen Ort betrieben. Zwangsläufig führt dies zu einer hohen Konzentration von Rußpartikeln, denen die Arbeitnehmer auf der Baustelle dauerhaft schutzlos ausgesetzt sind. Auch die Allgemeinbevölkerung und Anwohner im näheren Umkreis des Baustellenbereichs sind hiervon betroffen, da Baumaschinen in Deutschland eher selten mit Dieselpartikelfiltern ausgestattet sind. in der Regel aber deutlich mehr Schadstoffe ausstoßen als vergleichbare Lkw-Motoren.

Filterpflicht bei öffentlichen Ausschreibungen

Strenge Auflagen für den Einsatz von Dieselpartikelfiltern gibt es bislang nur beim Einsatz in ganz oder teilweise geschlossenen Arbeitsbereichen, wie z.B. Tunneln oder Hallen. Daher gibt es in Deutschland über die EU-Richtlinien hinaus geltende Regelungen wie TRGS 554 (Technische Regeln für Gefahrstoffe - Abgase von Dieselmotoren). Diese Schutzbestimmung regelt Tätigkeiten in Arbeitsbereichen, bei denen Abgase von Dieselmotoren in der Umgebungsluft auftreten können. Dazu gehören zum Beispiel Werkstätten oder Fertigungshallen, Bauarbeiten unter Tage, Tunnel oder Lkw-Laderäume, die mindestens teilweise räumlich abgeschlossen sind. Die TRGS-Vorgaben machen den Einsatz von Dieselpartikelfiltern zwingend erforderlich - vorgeschrieben sind Abscheideraten von mindestens 90 Prozent.

Aber auch bei Baustellen im Außenbereich sind sich Bauherren mehr und mehr Ihrer Verantwortung bewusst und schreiben eine konsequente Filterpflicht für Baumaschinen vor. Bei öffentlichen Ausschreibungen von Bauvorhaben können Städte und Gemeinden somit direkten Einfluss nehmen und tragen durch diese Maßnahmen zum Schutz der Arbeitnehmer und Anwohnern bei.

Effiziente Abgasreinigungssysteme für Baumaschinen

HJS Emission Technology, der führende Spezialist bei der Forschung und Entwicklung von Abgasreinigungssystemen für Dieselmotoren, bietet effiziente Technologien, die Schadstoffe wie Rußpartikel und Stickoxide effizient aus Dieselabgasen entfernen. Das modulare SMF®-System (Sintermetallfilter-System) wurde speziell für Anwendungen im mittleren bis hohen Leistungsbereich entwickelt. Zum Abbau des im SMF® angesammelten Rußes wird der so genannte CRT-Effekt (Continuously Regenerating Technology) genutzt. Das HJS-System kombiniert einen hocheffizienten, vorgeschalteten Dieseloxidationskatalysator (DOC) mit einem SMF®. Durch eine optimale Systemabstimmung wird der Filter kontinuierlich und effektiv vom abgelagerten Ruß befreit.

Speziell für Anwendungen mit hoher Niedriglast und niedrigen Abgastemperaturen hat HJS aktive Technologien wie das SMF®-AR (Sintermetallfilter mit autarker thermoelektrischer Regeneration) entwickelt, das 100% der Rußpartikel reduziert. Das SMF®-AR erzeugt die für den Rußabbrand erforderliche Temperatur aus eigener Kraft und kann sich dadurch in nahezu jedem Betriebspunkt selbst regenerieren - unabhängig davon, ob sich der Motor im Leerlauf befindet oder auf Hochtouren läuft.

Die Systeme ersetzen in der Regel den originalen Schalldämpfer und lassen sich individuell an die Maschinen anpassen. In mehr als 20.000 Fahrzeugen und Maschinen wurden die VERT-zertifizierten HJS-Technologien bereits verbaut. Je nach Anforderungsprofil bietet HJS auch maßgeschneiderte Lösungen für die Nachrüstung von Baumaschinen.

Praxistest Partikelfilter an Baumaschinen in Berlin

Seit Einführung der Umweltzone in Berlin wurden über 60.000 Dieselfahrzeuge mit einem Filter nachgerüstet. Der Ausstoß von Rußpartikeln bei Dieselautos konnte damit mehr als halbiert werden. Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt hat in Zusammenarbeit mit Baumaschinenbetreibern und Filterherstellern einen "Praxistest Diesel-Partikelfilter an Baumaschinen" initiiert, da Baumaschinen nur selten mit Dieselpartikelfilter ausgestattet sind. Ziel ist es, die Rußemissionen aller in Berlin eingesetzten mobilen Maschinen - die höher als der Rußausstoß des gesamten Berliner Kfz-Verkehrs ist - zu senken. Der neue Luftreinhalteplan der Senatsweltverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt sieht deshalb die Erprobung von Filternachrüstung bei Baumaschinen vor.

Ab 2014 werden dann nur noch Baumaschinen mit Dieselpartikelfilter bei öffentlichen Bauvorhaben zum Einsatz kommen.

Mehr über Abgastechnologien erfahren bauma-Besucher am HJS-Stand in Halle A5, Standnummer 216. Weitere Informationen gibt es außerdem online unter www.hjs.com.

Kontakt

HJS Emission Technology GmbH & Co. KG
Dieselweg 12
D-58706 Menden
Andreas Selent
Leitung Marketing Services

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