AfB gewinnt Förderpreis für Inklusion in der Wirtschaft

Der von der Landeshauptstadt Hannover ausgelobte „Förderpreis für Inklusion in der Wirtschaft“ wurde an die AfB gemeinnützige GmbH verliehen
AfB-Team Hannover (PresseBox) (Hannover, ) Ausgezeichnet werden Unternehmen, die dauerhaft Ausbildungs- und Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderung schaffen und durch innovative Konzepte zur Inklusion im Erwerbsleben beitragen. Durch die Arbeit der AfB kann das Thema Inklusion in der Wirtschaft weiter vorangetrieben werden.

Der Preis, der dieses Jahr von der Stadt zum zweiten Mal verliehen wird, geht in diesem Jahr an Arbeit für Menschen mit Behinderungen gemeinnützige GmbH, Niederlassung Hannover. Im Mosaiksaal des neuen Rathauses überreichte der Jugend- und Sozialdezernent Thomas Walter im Beisein von Andrea Hammann, städtische Beauftragte für Menschen mit Behinderungen, die Auszeichnung an Jurij Deperschmidt, Niederlassungsleiter Hannover. Mit der Ehrung ist ein Preisgeld von 10.000 Euro verbunden.

Im feierlichen Rahmen und begleitet durch zwei Jazz-Musiker erläuterte Jörg Mahnke, IHK Abteilungsleiter, in seiner Laudatio die Entscheidung der Jury, der neben ihm und der Behindertenbeauftragten Ratsfrau Ingrid Wagemann, Vorsitzende des Sozialausschusses, Sigrid Lübbers, Selbstbestimmt Leben e.V. und Mitglied des Runden Tisches für Menschen mit Behinderungen, sowie Gabriele Zingsheim, Bereichsleiterin Wirtschaftsförderung der Landeshauptstadt Hannover, angehörten.

„Uns war bei Auswahl des Preisträgers wichtig, dass es sich hierbei um ein Unternehmen handelt, das die zentrale Vorgabe der Ausschreibung, nämlich durch innovative Konzepte barrierefreie Arbeits- und Ausbildungsplätze für Menschen mit Behinderung zu schaffen oder zu erhalten, erfüllt,“ so Mahnke. Darüber hinaus lobte Jörg Mahnke auch den AfB-Shop in der Escherstraße 14, den er einige Tage zuvor inkognito besucht hatte. „Ich werde da sicherlich die passende IT-Hardware für meinen Sohn finden“, so Mahnke weiter.

„AfB ist ein hervorragendes Beispiel für die Inklusion in der Berufswelt und die damit verbundenen Perspektiven“, schlug Jugend- und Sozialdezernent Walter den Bogen zur Zielsetzung des Inklusionspreises. „Ein selbstbestimmtes Erwerbsleben ist für Menschen mit Behinderung ein ausgesprochen wichtiger Aspekt eines Lebens in möglichst großer Unabhängigkeit von individuellen Hilfen. Der Inklusionspreis soll helfen, die Rahmenbedingungen dafür zu verbessern, soll Unternehmen zur Nachahmung anregen und vor dem Hintergrund des Fachkräftemangels auch dafür sensibilisieren, welches Potenzial qualifizierte Mitarbeiter mit Behinderungen bieten.“

Der Standortverantwortliche der AfB in Hannover Jurij Deperschmidt bedankte sich herzlich bei etwa 100 anwesenden Gästen aus der Jury, Politik und der Wirtschaft. Er hob besonders das Engagement der bestehenden Partner in Hannover hervor, dazu gehören u. a. KIND Hörgeräte, Robinson Club, Heise Mediengruppe, HannIT, Solvay, die TalanxReinsurance, MTU, VHV und viele andere Partner, und er hoffe, dass dieses Jahr noch weitere Kooperationen dazukommen. Damit das Preisgeld im Sinne des Förderpreises bestmöglich verwendet wird werden in der Geschäftsleitung noch zwei Vorschläge diskutiert. „Die 10.000 Euro Preisgeld werden entweder in den neugeplanten Standort im Jahr 2014 investiert oder wir stellen bereits in diesem Sommer einen Azubi mit einer Behinderung ein“ so Deperschmidt.


Gebrauchte IT-Hardware schafft neue Perspektiven!
Für Unternehmen. Für die Gesellschaft. Für die Umwelt. – Das AfB-Konzept

Als CSR-Partner namhafter Großunternehmen stellt AfB eindrucksvoll unter Beweis, dass gesellschaftliches Engagement und professionelles IT-Remarketing erfolgreich miteinander vereinbar sind. AfB hat sich darauf spezialisiert, ausgemusterte ITHardware von großen Konzernen und öffentlichen Einrichtungen zu übernehmen, sie aufzubereiten, eine zertifizierte Löschung vorhandener Daten vorzunehmen und die Geräte erneut in den Verwendungs-Kreislauf zurückzuführen. Alle Arbeitsschritte sind barrierefrei gestaltet und werden von behinderten und nicht-behinderten Menschen solidarisch verrichtet. Die Integration der Mitarbeiter in die Berufswelt und die damit verbundenen Perspektiven sprechen für sich. Hinzu kommt, dass die ressourcenverzehrende Neuproduktion von Hardware substituiert, Elektroschrott und CO2 in erheblichem Maß vermieden werden. Heute sind schon zahlreiche große Konzerne, Banken, Versicherungen und öffentliche Einrichtungen CSR-Partner von AfB. Sie sehen den Vorteil darin, notwendige Geschäftsprozesse ohne zusätzliches Investment mit sozialem und ökologischem Engagement zu verknüpfen. Durch diese Partnerschaften konnten an mittlerweile 11 Standorten in Deutschland, Österreich und Frankreich bereits 160 Arbeitsplätze in der IT-Branche geschaffen werden, davon 50 Prozent für Menschen mit Handicap. Im Jahr 2012 wurden so über 220.000 Gebrauchtgeräte bearbeitet und vermarktet. Das Beste daran: Unternehmen aller Branchen können sich daran beteiligen und die Kooperation mit AfB hervorragend in ihre eigene Nachhaltigkeitsstrategie integrieren!


Weitere Firmen als CSR-Partner gesucht!

Die Vision ist die Schaffung von 500 Arbeitsplätzen für behinderte Menschen in der IT-Branche. Um den gesellschaftlichen Erfolg in sozialer und ökologischer Hinsicht auch zukünftig weiter voranzutreiben, sucht AfB nach weiteren Firmen und öffentlichen Einrichtungen, die ihre nicht mehr benötigte IT-Hardware zur Datenlöschung und Aufbereitung bereitstellen. „Wenn sich große Firmen für eine Partnerschaft entscheiden, richtet AfB in deren regionalem Umfeld einen weiteren Standort ein. Die Firmen tragen so maßgeblich dazu bei, dass weitere Arbeitsplätze für Menschen mit Handicap entstehen“, erläutert Paul Cvilak, Geschäftsführer der AfB den Ansatz seines überregionalen Sozialunternehmens. So kann AfB das Ziel erreichen, langfristig 500 Arbeitsplätze für Menschen mit und ohne Behinderung im IT-Bereich anzubieten.

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