Die Arbeitswelt im Wandel - neue Lösungen sind gefragt

Gastbeitrag von Wolfgang T. Kehl
(PresseBox) (Pferdingsleben, ) Es ist zu wünschen, dass der Stress-Report 2012 der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin den Zenit der Entwicklung markiert. Eine weitere Verschärfung der Probleme in der Arbeitswelt ist kaum tragbar. Die Arbeit ist ein wichtiger Teil unseres Lebens, nicht nur als Existenzgrundlage, sondern als eine Möglichkeit der Potenzialentfaltung, die der Stress blockiert.

Neben der Existenzsicherung lässt eine sinnvolle Arbeit das Potenzial entfalten.

Wenn von Stress die Rede ist, meint man den negativen, zerstörerischen Stress, den Distress. Den positiven Stress, den Eustress, brauchen wir. Ohne Stress können wir nicht leben. Die Umschaltung von Distress auf Eustress ist möglich. Warum geschieht sie dann so selten? Die Wurzel des Übels liegt tief im unbewussten Bereich. Es geht um die Betriebsabläufe, die von Menschen geführt werden. Sie sind historisch gewachsen und wurden praktisch nie bewusst gestaltet. Der Begriff „Betriebsblindheit“ besagt, dass wir gegenüber den Abläufen „blind“ sind. Die hohe Entwicklungsgeschwindigkeit und die enormen Anforderungen mache eine bewusste Gestaltung der Betriebsabläufe heute unverzichtbar. Sie haben sich im Laufe der Zeit „zugemüllt“, sind mit unzähligen Ablauf-Schleifen versehen und vervielfachen das Arbeitsvolumen.

Die historisch gewachsenen Betriebsabläufe werden den heutigen Anforderungen nicht mehr gerecht.

Verschärft wird die Situation durch die hochentwickelten Geschäftsprozesse, wie sie Softwareprogramme abbilden. Es treffen zwei Welten aufeinander. Den von einer schleichenden Erschöpfung betroffenen Mitarbeitern fehlt die Energie, sich auf die Software umzustellen. Viele Programme werden nur zum Teil oder einige Module auch gar nicht genutzt. Man kann von einer „Entwicklungsbremse“ sprechen. Dies kann für die Unternehmen verheerende Folgen haben, da sich die Technologien mit hoher Geschwindigkeit weiterentwickeln. Wer sich da abhängt, verliert an Wettbewerbskraft.

Softwareprogramme lösen das Problem nicht, sie verschärfen es.

Wo ist die Lösung? Der Autor entwickelte die „goaling Ablauf-Gestaltung“. Die Abläufe werden gemeinsam mit den Betroffenen neu gestaltet. Besondere Aufmerksamkeit findet dabei das Produkt des Ablaufes. Es wird optimiert. Grenzen, die sich im Laufe der Jahre aufbauten, werden überschritten. Damit nicht genug. Es wird auch der Nutzen des Ablauf-Produktes herausgearbeitet. Das macht es für die „internen Kunden“ noch wertvoller. Entsprechend werden die Anforderungen an die „internen Lieferanten“ beschrieben. Ein starker Leitsatz und ein herausforderndes Ablauf-Ziel lassen Motivation aufkommen. Das Ganze wird lerngerecht dokumentiert. So ergibt sich eine ausgezeichnete Ausgangsbasis.

Gestaltete Betriebsabläufe werden lerngerecht aufbereitet und trainiert.

Wirkungsvoll ist der neue Ablauf erst dann, wenn er zu einem neuen Verhalten wurde. Es werden z.B. Schlüsselbegriffe der Ablaufbeschreibung herausgearbeitet und mit Memotechniken in minutenschnelle gelernt. Das motiviert die Mitarbeiter. Eustress kommt auf.

Ein neuer Betriebsablauf wirkt, wenn er zu einem neuen Verhalten wurde.

Wie kann man auf diese Weise alle Abläufe eines Unternehmens entwickeln? Ist das zu schaffen? Schon die Entwicklung des ersten Ablaufes hat die Wirkung eines Steines, der ins Wasser fällt. Der neue Ablauf zieht Kreise durch das Unternehmen. Die Mitarbeiter entwickeln ein Ablauf-Bewusstsein. Daraus geht die Ablauf-Entwicklung hervor. Dies ist der Schalter vom Distress zum Eustress. Das volle Potenzial der Mitarbeiter kommt zur Wirkung. Die Leistung steigt und wird wertvoller. Die Eustress-Belastung setzt „Glückshormone“ frei. Eine zeitweilige Überlastung regeneriert sich schnell.

Schon ein gestalteter Ablauf wirkt wie ein Stein, der ins Wasser fällt und Kreise zieht.

Um den Unternehmen den Einstieg zu erleichtern, gestaltete der Autor die CD „Betriebsabläufe schlank und schnell“. Im lockeren Dialog zwischen den Freunden Hermann und Thilo wird das Für-und-Wider beleuchtet. Checklisten strukturieren das Thema und geben den Anreiz schnell zu starten. Aufbruchstimmung kommt auf. Ergänzt wird das CD-Angebot durch Impulsvorträge, Seminare und die Begleitung der Entwicklung im Unternehmen. Wenn man davon ausgeht, dass die aktuelle Leistungseinbuße zwanzig Prozent und mehr beträgt, verpuffen rund zehntausend Euro je Mitarbeiter im Jahr. Man kann sich einen oder mehrere Mitarbeiter vorstellen, die vor einem Shredder sitzen und ununterbrochen Fünfhundert-Euro-Scheine hineinstecken. Ein beklemmendes Bild.

Zwanzig Prozent und mehr der Personalkosten verpuffen durch die Leistungseinbuße.

Die bewusste Gestaltung der Betriebsabläufe ist die lukrativste Investition, die ein Unternehmen tätigen kann. Der mögliche Return lässt sich in einem Kontaktgespräch leicht ermitteln. Aber es geht nicht nur darum. Ein noch wesentlicherer Faktor ist die Auflösung der Entwicklungsbremse. Mit der optimalen Nutzung neuer Technologien gewinnt das Unternehmen schnell an Wettbewerbskraft und ist gut aufgestellt für sein gesundes Wachstum. Eine dynamische Erfolgsspirale startet.

Die Investition in die Betriebsabläufe hat eine umgreifende Wirkung im ganzen Unternehmen. Sie wird mit einem großen Entwicklungsschritt und einem besonders hohen Return belohnt.

Das Copyright liegt beim Autor. Nachdruck ist unter Quellenangabe gestattet.

Der Autor
Dipl.- Ing. Wolfgang T. Kehl ist der Experte für gestaltete Betriebsabläufe. Seine goaling Ablauf-Gestaltung ist ein Modul des von ihm entwickelten goaling systems zur zielgerichteten Unternehmensentwicklung. Das System hat sich branchenneutral bei kleinen und mittleren Unternehmen seit über zehn Jahren bewährt. Die von ihm in ihrer Entwicklung begleiteten Unternehmen nehmen im Markt eine solide Stellung ein.

Einen kurzer Trailer zur CD „Betriebsabläufe schlank und schnell“ finden Sie auf youtube: http://www.youtube.com/...

Beleg, gern auch als PDF, erbeten.

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