Smart & Mobil: BMWi fördert Feldversuch von Mobile Metering Technologien für Elektrofahrzeuge

Mobile Abrechnungstechnik im Ladekabel, Laden am Lichtmast und kostengünstige Systemsteckdosen - so lädt man heute / Ubitricity stellt innovatives Mobile Metering-Konzept am 19. + 20.03. auf dem KONGRESS vor
(PresseBox) (Berlin, ) "Mobile Metering - Effiziente und bezahlbare Ladeinfrastruktur für E-Fahrzeuge" lautet der Vortragstitel von Dr. Frank Pawlitschek, Geschäftsführer von ubitricity und Uwe Hauck, Director Global Technologies von TE Connectivity. Der Titel fasst zusammen was "Mobile Metering" eigentlich ist: Elektrofahrzeuge sind anders als herkömmliche Stromverbraucher. Sie bewegen sich. Strom laden muss überall dort möglich und bezahlbar sein, wo Fahrzeugnutzer ohnehin Ihre Fahrzeuge abstellen: zuhause und unterwegs. Es gilt eine Infrastrukturlösung zu entwickeln, die die Wünsche der mobilen Verbraucher, Infrastrukturdienstleister und Automobilhersteller ebenso berücksichtigt, wie die Anforderungen an eine nachhaltige Mobilitätsstrategie.

Die Kosten für flächendeckende Anschlussmöglichkeiten, die im Verbund mit einem entsprechend leistungsfähigen Mess- und Abrechnungssystem solche intelligenten Dienste ermöglichen, müssen so gering wie möglich sein. Mit konventionellen Konzepten, die auf stationäre Zähler-, Kommunikations- und Sicherheitstechnik in Ladesäulen setzen, ist dies nur schwer möglich. ubitricity hat deswegen ein System konzipiert, das die Systemkosten durch mobile Messdatenerfassung erheblich senken kann.

"Was aufgrund der komplexen Anforderungen kompliziert klingt, ist im "Handling" denkbar simpel." so Pawlitschek. "Der Nutzer hat die benötigte Technik dabei - im Auto oder im Ladekabel, so genanntes Mobile Metering". Die Messdaten werden per Mobilfunk erfasst. Um die E-Fahrzeuge an das Stromnetz anzuschließen, sind dann keine Ladesäulen sondern nur spezielle identifizier- und schaltbare Steckdosen mit genormten Anschlüssen notwendig. Diese können überall installiert werden, wo ein Anschluss ans Stromnetz vorhanden ist - bei der Arbeit, in Parkhäusern, zu Hause oder auf der Straße in Lichtmasten. Systemkosten für zukunftsfähige Mess- und Abrechnungsdienstleistungen können dadurch ganz erheblich reduziert werden.

Das Konzept wird aktuell im Rahmen eines vom Bundeswirtschaftsministerium geförderten Verbundforschungsvorhabens mit renommierten Partnern umgesetzt. Ein erster Prototyp wird seit Mitte 2012 in einem Feldversuch auf Herz und Nieren geprüft. Die Entwicklung zum Serienprodukt wird künftig gemeinsam mit TE Connectivity, einem weltweit führenden Spezialisten im Bereich Steckverbinder, Sensoren und Kabel für die Energie- und Datenübertragung erfolgen. Die bis heute gewonnen Erfahrungen und Erkenntnisse sowie zu bewältigende Herausforderungen werden Dr. Frank Pawlitschek und Uwe Hauck von TE in ihrem Vortrag am 19. + 20.03. auf dem KONGRESS erläutern.

Neben Pawlitschek werden weitere 30 hochkarätige Referenten aus Industrie und Forschung ihre neuesten Erkenntnisse im Zielfeld Elektromobilität mit den Teilnehmern diskutieren. Auszug des 2-tägigen KONGRESS-Programms:

- Förderstrategie des BMWi (Birgit Hofmann, Referatsleiterin Elektromobilität)
- Klimaschutzpotenzial durch Kopplung der Elektromobilität an Erneuerbare Energien (Markus Becker, BMU)
- Effiziente Produktion - Leichtbau & Funktionsintegration (Dr. Drossel, Fraunhofer IWU)
- Elektromobilität im Wirtschaftsverkehr - eine Potenzialanalyse (Dr. Patrick Plötz, Fraunhofer ISI)

Das gesamte Programm sowie Informationen zum KONGRESS, zu Referenten und Ausstellern stehen online zur Verfügung: www.forum-elektromobilitaet.de/.... Aufgrund der begrenzten Teilnehmerzahl ist eine Anmeldung erforderlich. Informationen zum KONGRESS sowie Konditionen und Anmeldeformulare stehen ebenfalls online zum Download.

Auf einen Blick:
Forum ElektroMobilität - KONGRESS
Kostenpflichtige Fachveranstaltung, begleitende Ausstellung, exklusive Abendveranstaltung
19. + 20.03. SpreePalais am Dom, Berlin

Fachpublikum, Zielfeld Elektromobilität
Entscheider Industrie, Mittelstand, Forschung
250 Teilnehmer/Innen
Anmeldeschluss: 28. Februar
http://www.forum-elektromobilitaet.de/...

Bei Fragen zur aktuellen Pressemitteilung, zum Forum ElektroMobilität e.V. oder zu einer möglichen Mitgliedschaft steht der Verein gerne zur Verfügung.


Über den Forum ElektroMobilität e.V. c/o innos-Sperlich GmbH

Mit einem ganzheitlichen Systemverständnis von Elektromobilität bündelt der Verein Forum ElektroMobilität e.V. komplementär zur Nationalen Plattform Elektromobilität die relevanten Experten im Bereich Forschung und Entwicklung. Im branchenübergreifenden Dialog führt der Verein Akteure aus Forschung, Wirtschaft und Politik zusammen und legt dabei auch ein besonderes Augenmerk auf den Mittelstand.

Der jährlich stattfindende "KONGRESS - Forum ElektroMobilität" dokumentiert den aktuellen Stand der Technologien im Zielfeld Elektromobilität. Die vierte Fachveranstaltung mit begleitender Ausstellung bietet am 19. und 20. März 2013 rund 250 Fach- und Führungskräften eine exklusive Kommunikationsplattform in Berlin.

Der Verein Forum ElektroMobilität e.V. bietet mit technologiespezifischen WORKSHOPs für Mitglieder und Partner die Möglichkeit des direkten Dialogs zwischen relevanten Entwicklungsingenieuren. Hierbei werden Handlungs- und Umsetzungskonzepte entwickelt, bekannte Förderprogramme diskutiert oder Projekte im Technologiefeld Elektromobilität angestoßen.

Darüber hinaus finden im Rahmen der ROADSHOW des Forum ElektroMobilität e.V. regelmäßige Werks-, Labor und Unternehmensführungen statt. Mitglieder und ausgewählte Kooperationspartner profitieren von einem gezielten Leistungs- und Meinungsaustausch direkt am Ort von Entwicklung, Produktion oder Test von Komponenten und Fahrzeugen.

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