Nicole Bricq und Dr. Philipp Rösler vereinbaren verstärkte Zusammenarbeit in der Handelspolitik

Bundesminister Dr. Philipp Rösler und die französische Ministerin für Außenhandel, Nicole Bricq (PresseBox) (Berlin, ) Frau Nicole Bricq, Ministerin für Außenhandel, und Herr Dr. Philipp Rösler, Vize-Kanzler und Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, sind heute in Berlin zu einem gemeinsamen Gespräch zusammengetroffen. Im Rahmen des Ministertreffens wurden die starken wirtschaftlichen Verflechtungen beider Staaten unterstrichen. In der Tat sind Frankreich und Deutschland seit mehr als 80 Jahren gegenseitig die wichtigsten Handelspartner.

Zum 50-jährigen Jubiläum des Elysée-Vertrages, der die deutsch-französische Freundschaft feiert, und zu einem Zeitpunkt an dem beide Länder sich wirtschaftlichen Herausforderungen stellen müssen, haben sich die Minister darauf geeinigt, die bilaterale wirtschaftspolitische Kooperation zu intensivieren und die Zusammenarbeit der Ministerien zur Bekämpfung unfairer Handelspraktiken von Drittstaaten fortzusetzen. Ziel ist es, die wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit beider Länder zu stärken.

Die Minister haben sich auch über die Notwendigkeit einer offensiven und pragmatischen europäischen Handelspolitik mit dem Ziel der Marktöffnung verständigt. Bezüglich der Aufnahme von Verhandlungen über ein Freihandelsabkommen zwischen der Europäischen Union und den Vereinigten Staaten haben die Minister den großen Stellenwert der transatlantischen Beziehungen unterstrichen. Sie haben ihren Willen bekräftigt, schnell ein Verhandlungsmandat unter Berücksichtigung der europäischen Anliegen zu verabschieden, um den Marktzugang für europäische Unternehmen in den Vereinigten Staaten zu verbessern.

Sie haben darüber hinaus ihren Willen bekräftigt, den Marktzugang für umweltfreundliche Güter und Dienstleistungen zu erleichtern und deutlich gemacht, dass sie sich für einen Erfolg der 9. Ministerkonferenz der Welthandelsorganisation (WTO) im Dezember 2013 in Bali einsetzen. Dabei soll eine Verständigung auf Teilfragen der Doha-Verhandlungen erreicht werden. Wichtig ist dabei insbesondere das Thema Handelserleichterungen, von denen weltweit alle Exporteure und Importeure profitieren würden.

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