Bundeskartellamt hält Zusagenangebot von Kabel Deutschland für unzureichend

Untersagung des Zusammenschlusses mit Tele Columbus erwartet
(PresseBox) (Berlin, ) Berlin, 19. Februar 2013. Das Bundeskartellamt hat am gestrigen Montag, den 18. Februar, seine vorläufige Einschätzung zum Zusagenangebot von Kabel Deutschland (KDG) vom 22. Januar 2013 mitgeteilt. Demnach seien die von KDG angebotenen umfangreichen Netzveräußerungen nicht ausreichend, um die wettbewerbsrechtlichen Bedenken gegen den geplanten Zusammenschluss mit Tele Columbus auszuräumen. KDG erklärte, mit diesen Zusagen an die Grenze des wirtschaftlich Vertretbaren gegangen zu sein, und geht nun davon aus, dass die geplante Akquisition von Tele Columbus vom Bundeskartellamt untersagt wird.

„Wir bedauern, dass die Bedenken des Bundeskartellamts offenbar nicht ausgeräumt werden konnten. Ein Zusammenschluss unserer beiden Unternehmen würde den raschen weiteren Ausbau von Kabelangeboten als leistungsstärkster Multimedia-Plattform im deutschen Markt auch im Interesse der Kunden erleichtern“, erklärt Ronny Verhelst, Chief Executive Officer der Tele Columbus Gruppe. Für den Fall einer Untersagung ist Tele Columbus aber ebenso gut für die eigenständige Fortführung seiner Unternehmensaktivitäten eingerichtet: „Gerade das mit Rekordwachstum abgeschlossene Geschäftsjahr 2012 zeigt, welches Entwicklungspotenzial im Multimediamarkt für Tele Columbus als integrierten Anbieter von Kabel-TV- und Telekommunikations-Diensten steckt“, so Ronny Verhelst. „Neben dem kontinuierlichen Ausbau des operativen Geschäfts gehen wir aber weiterhin davon aus, dass mittelfristig auch auf Gesellschaftsebene zusätzliches Potenzial besteht, um die strategischen Chancen unseres Marktes noch besser wahrnehmen zu können.“

Kontakt

Tele Columbus Gruppe
Goslarer Ufer 39
D-10589 Berlin
Hannes Lindhuber
Unternehmenskommunikation
Direktor Unternehmenskommunikation / Pressesprecher
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