Muss eigentlich alles "auf eigenem Mist wachsen"?

(PresseBox) (Würzburg, ) Eine gute Frage! Schließlich: Wer in seiner eigenen betrieblichen Entwicklungsabteilung etwas erfindet, erhält auch das entsprechende Patent, die damit verbundene Anerkennung, das alleinige Vermarktungsrecht. Natürlich trägt er auch das Risiko.

Was aber, wenn die Erfindung nicht den erhofften Erfolg bringt? Vielleicht hätte eine Kooperation ergeben, dass das Ergebnis aller Bemühungen noch besser, effizienter, umweltgerechter, wirtschaftlicher und kundenfreundlicher hätte sein können!

Die Erkenntnis, dass nicht alles auf eigenem Mist wachsen muss, hat sich inzwischen herumgesprochen - auch in der Kunststoff-Industrie, die ja ohnehin als besonders innovativ gilt. Dass sich diese Entwicklung fortsetzt, ist Zielsetzung einer Tagung des Kunststoff-Zentrums SKZ (Würzburg) unter dem Stichwort "Open Innovation". Zu Deutsch etwa: "Öffnung des Innovationsprozesses". Hierüber referieren renommierte Experten aus Wissenschaft und Industrie am 25. April 2013 in Würzburg.


Worum geht es im Einzelnen? Es geht zunächst einmal darum, wie man umsetzbare Ideen, solche mit vermutetem Innovationspotenzial "ausgräbt". Spätestens dann entsteht die Frage, ob für die Weiterverfolgung der Idee der eigene Unternehmensbereich ausreicht oder ob man seine Fähigkeiten nicht verstärken sollte. Dies auch angesichts steigender Energie- und Rohstoffpreise und häufig einschränkender Regelwerke. In weiteren Vorträgen werden dann das Grundprinzip, die Möglichkeiten und Strategien von "Open Innovation" erläutert: die Einbeziehung externer Entwicklungen, von Forschungseinrichtungen, Patentveröffentlichungen, Internet-Präsentationen, aber auch die Beteiligung aller Bereiche entlang einer Wertschöpfungskette bis hin zum Kunden.

Nicht zuletzt sollen die Teilnehmer von Erfahrungen mit "Open Innovation" in der Praxis profitieren. Eindrucksvolle Fallbeispiele hierzu liefern u. a. die Unternehmen Evonik Industries AG, Carl Zeiss AG und SGL CARBON GmbH.

Neue Ideen braucht das Land - auch die Kunststoff-Industrie für ihr Innovationsspektrum: Entwicklungen auf dem Rohstoffsektor, bei Prozessen und Produkten. "Open Innovation" kann dazu beitragen und hilft letztendlich so, Absatzmärkte zu stabilisieren und Risiken zu reduzieren.

Wissen eröffnet Perspektiven Das SKZ steht seit über 50 Jahren für kompetente Aus- und Weiterbildung. Die Auswahl der Themen ist speziell für Unternehmen im Umgang mit allen Formen des Kunststoffes abgestimmt. 600 Veranstaltungen mit über 10.000 Teilnehmern jährlich sowie 1.500 Referenten machen das SKZ zum Marktführer für Wissenstransfer im Bereich Kunststoff in Deutschland und Europa.

Tagungsdaten

Thema: Open Innovation – Praxiserprobte Tools für die schnellere und effizientere Entwicklung innovativer Produkte
Zeit: 25. April 2013
Ort: Tagungszentrum Festung Marienberg, Oberer Burgweg, 97082 Würzburg
Leitung: Dr.-Ing. Gerald Aengenheyster, SKZ, Würzburg
Veranstalter: SKZ – ConSem GmbH, Würzburg
Organisation: Norbert Schlör, SKZ, Tel. 0931/4104-136
Information/Anmeldung: Alexander Hefner, SKZ, Tel. 0931/4104-164

Weitere Einzelheiten zur Fachtagung finden Sie auch im Internet: http://www.skz.de/730

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