Crash am Rohstoffmarkt

(PresseBox) (Frankfurt am Main, ) "An den Märkten ging es gestern zur Sache. Die Schwankungsbreite war im Vergleich zu den vergangenen Wochen sehr hoch. Am Aktienmarkt ging es zunächst nach oben und als Meldungen über eine Schieflage eines Hedgefonds die Runde machten, brachen die Kurse ein. Bei den Rohstoffen war der Kurssturz teilweise noch stärker. Gold sowie Silber fielen unter wichtige Kursmarken, der Auslöser war aber am Ölmarkt zu finden. Mehr als 2500 Ölkontrakte mit Verfall im April sollen innerhalb von wenigen Sekunden ausgeführt worden sein und haben den Ölpreis deutlich fallen lassen. Anleger nutzten diesen kräftigen Abschwung, um neue Positionen auf der Long-Seite bei Brent- und Light-Öl auszubauen. Ähnlich gingen Euro-US-Dollar-Anleger vor, die ihre Kaufpositionen aufgestockt haben. Sie trauen der Einheitswährung eine Erholung zu und nutzten die aktuelle Kursschwäche, um weitere Long-Positionen aufzubauen."

Hartmut Schneider
Marktanalyst

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