In Heilbronn-Franken fehlen bereits heute 13.000 Fachkräfte

IHK-Fachkräftemonitor
(PresseBox) (Heilbronn, ) In Baden-Württemberg werden zwischen 2013 und 2030 durchschnittlich 220.000 Fachkräfte fehlen, darunter 17.000 allein in der Region Heilbronn-Franken. Dies ist das Ergebnis des aktuellen IHK-Fachkräftemonitors. Die Unternehmen suchen jedoch nicht nur Ingenieure und andere Akademiker, sondern vor allem qualifizierte nichtakademische Fachkräfte. Im Jahr 2013 werden in der Region Heilbronn-Franken bereits 1.600 Akademiker, 6.500 Meister, Techniker, Fach- und Betriebswirte sowie 5.000 Fachkräfte mit mittleren Qua-lifikationen fehlen.

Überdurchschnittlich hoch ist im Südwesten der Personalbedarf bei Beratungs- und IT-Dienstleitern. So bewerten in der Region Heilbronn-Franken 36 Prozent der Beratungs- und 46 Prozent der IT-Dienstleister den Fachkräftemangel als bedeutendes Ge-schäftsrisiko für das eigene Unternehmen.

"Die Ergebnisse insgesamt sind für unsere Unternehmen beun-ruhigend", erklärt IHK-Hauptgeschäftsführerin Elke Schweig. "und bestärken uns darin, in unseren Anstrengungen zur Fach-kräftesicherung nicht nachzulassen. Die im Rahmen des Fach-kräftebündnisses Heilbronn-Franken definierten Ziele gehen dabei in die richtige Richtung."

Wirtschaft und Politik sind gleichermaßen gefordert, in ihren An-strengungen zu einer besseren Ausschöpfung des vorhandenen Fachkräftepotenzials nicht nachzulassen. "Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, der Ausbau der Hochschullandschaft in der Region, die Weiterbildung gering qualifizierter Arbeitskräfte sowie nicht zuletzt eine verbesserte Willkommenskultur für ausländische Fachkräfte müssen dringend weiter vorangebracht werden", fordert Elke Schweig.

IHK-Fachkräftemonitor

Der IHK-Fachkräftemonitor wurde 2008 vom Wirtschaftsfor-schungsinstitut WifOR, Darmstadt, für die IHKs in Baden-Württemberg entwickelt. Die Anwendung stellt die Entwicklung von Angebot und Nachfrage auf dem Fachkräftearbeitsmarkt bis zum Jahr 2030 anschaulich dar. Die Angaben lassen sich nach 105 Berufsgruppen, 18 Branchen und 12 Regionen in Baden-Württemberg sowie nach 25 Hilfsberufsgruppen zu den gering qualifizierten Arbeitskräften, die nicht zu den Fachkräften zählen, abrufen. Der Fachkräftemonitor basiert auf Daten der IHK-Konjunkturumfragen, der Bundesagentur für Arbeit, der Statistischen Ämter sowie des Bundesamts für Bauwesen und Raumordnung. Er wird jährlich aktualisiert.

Die Ergebnisse der Analyse sind in einer interaktiven Weban-wendung kostenfrei auf der IHK-Homepage abrufbar: www.heilbronn.ihk.de/....

Diese Medien-Info kann auch per Internet unter http://www.heilbronn.ihk.de/... abgerufen werden.

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