Packendes Smartphone-Spiel für draußen

Google begeistert mit Ingress
Packendes Smartphone-Spiel für draußen (PresseBox) (Hannover, ) Mit Ingress hat Google ein Smartphone-Spiel gestartet, das draußen stattfindet und auf Anhieb eine begeisterte Anhängerschaar gefunden hat. Ingress ist eine Mischung aus Geocaching, dem Brettspiel Risiko und einer Prise Online-Rollenspiel. Wer mitmischen will, braucht allerdings ein aktuelles Android-Smartphone und eine Datenflatrate, so das Computermagazin c't in der aktuellen Ausgabe 6/13.

Bei Ingress kämpfen zwei Gruppen gegeneinander, um die Kontrolle über möglichst viele Portale zu erlangen: Dabei handelt es sich meist um reale Denkmäler oder markante Gebäude eines Ortes, an denen sich die Spieler bei Wind und Wetter treffen und gemeinsam ihrem neuen Hobby nachgehen. In der fiktiven Geschichte haben Wissenschaftler eine geheimnisvolle Energie entdeckt, die sich über eben jene Portale auf der Erde ausbreitet. Eine der Gruppen will die Energie nutzen und damit experimentieren, die andere fürchtet eine Gefahr für die Weltbevölkerung und will das Eindringen dieser Energie unterbinden.

Die Ingress-App gibt es derzeit nur für Android-Geräte, dafür aber kostenlos in Googles Playstore. "Wer allerdings ein älteres Smartphone besitzt, wird keinen Spaß daran haben", erklärt c't-Experte Stefan Porteck. "Da reicht die Prozessorleistung nicht aus, das Spiel hat ständig Aussetzer." Auf aktuellen Handys bereitet schon mal der hohe Stromverbrauch Kummer: Mehr als zwei Stunden Ingress am Stück sind meist nicht drin. Abhilfe schaffen Ersatzakkus oder USB-Battery-Packs, denn bei vielen Smartphones kann man den Akku nicht wechseln. Auch eine Datenflatrate sollte man haben, denn schon gelegentliches Spielen verbraucht schnell 100 MByte im Monat.

In welcher Form Google mit Ingress Geld verdienen möchte, ist noch unklar. Denkbar wäre lokalisierte Werbung. So gibt es in New York bereits Portale, hinter denen sich Filialen einer Drogeriekette verstecken. Auf jeden Fall fallen verschiedenste Daten an - insbesondere Orts- und Bewegungsdaten der Spieler. Wie Google sie weiterverwendet, wollte das Unternehmen nicht mitteilen.

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Anja Reupke
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