Die neuen Isolierstoffe zum Anfassen!

AGK auf der intec in Leipzig vor
Elektroisolation bis zu 20kV (PresseBox) (Dortmund, ) Die neuen Isolierwerkstoffe von AGK wurden vielen Interessenten Anfang 2013 im neuen Konstruktionskatalog präsentiert. Jetzt folgt die Live-Präsentation zur Industriemesse intec in Leipzig. Am Stand A17 in Halle 3 können Besucher die Werkstoffe größtenteils in die Hand nehmen. "In den meisten Fällen haben wir fertige Isolierbauteile dabei, damit sich der Kunde auch zusätzlich von unserer Fertigungsqualität überzeugen kann.", so Georg Kunst, Geschäftsführer des Dortmunder Produktionsunternehmens. Die Leipziger Messe bietet ein breites Fachpublikum. Diesem können die Isolierteilhersteller von der Elektroisolierung bis zu technischen Textilien alles präsentieren, im Gegensatz zu branchenspezifischen Fachmessen. In der spanenden Fertigung werden Einzelteile und Kleinserien vom Mikrobauteil bis zur metergroßen Isolierplatte gefertigt.

Modellplatten für die Giessereiindustrie werden in Leipzig genauso nachgefragt wie Tragarmisolierung für Lichtbogenöfen. Auch die Solarindustrie spielt eine bedeutende Rolle, so Klaus Kussmann, der regional zuständige Aussendienstmitarbeiter. Immer wenn es sich um eine multifunktionale Isolierung handelt, kommen die Isolierwerkstoffe der AGK Hochleistungswerkstoffe GmbH mit ins Spiel. Eine elektrische Isolierung unter Hochtemperatur bedarf eines anderen Isolationswerkstoffes als bei Raumtemperatur. "Thermoplastische Kunststoffe funktionieren ab 150°C nicht mehr für industrielle Hochleistungsanwendung" so Kunst. Als Beispiel beschreibt er Kettengleitschienen, die in Schrumpftunneln eingesetzt werden. Auch unter Temperatur und Druck müssen die Gleiteigenschaften der Kettenführung erhalten bleiben. Dies sei nur mit modifizierten duroplastischen Werkstoffen möglich. Ein Thermoplast würde unter dem Gewicht der schweren Rollenkette "zerfliessen", da er weder druck- noch temperaturstabil ist. Die Dortmunder haben sich somit vollkommen Isolierproblemen und deren Lösung verschrieben, die nicht alltäglich sind. Genauso ungewöhnlich wie die Werkstoffe ist allerdings auch die Bearbeitung. Mitarbeiter, die aus der Metallindustrie kommen vermissen Kühlschmierstoffe, weil Isolationswerkstoffe nun mal trocken bearbeitet werden müssen und Kollegen aus der Holzindustrie wundern sich über Bearbeitungsgeschwindigkeit. Daher ist die AGK auch Ausbildungsbetrieb, damit die Mitarbeiter von Anfang an mit den marktunüblichen Werkstoffen "aufwachsen" können.

Somit erhalten AGK nicht nur den reinen Werkstoff, sondern das fertige Bauteil.

Kontakt

AGK Hochleistungswerkstoffe GmbH
Fallgatter 8
D-44369 Dortmund
Georg Kunst
Geschäftsführer

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