Drillisch AG: Gewinnprognose für das Jahr 2012 übertroffen

Bestätigung Ausblick 2013 / Neuer Ausblick 2014
(PresseBox) (Maintal, ) .
Highlights Geschäftsjahr 2012

- Service Umsatz (bereinigt um die verkauften Prepaid-Teilnehmer) steigt um 19,5 Mio. Euro auf 292,1 Millionen Euro (+7,1%)
- Rohertrag verbessert sich um 6,1 Mio. Euro auf 108,9 Mio. Euro (+5,9%)
- EBITDA steigt um 10,5 Mio. Euro auf 61,9 Mio. Euro (+20,3%)
- EBITDA-Marge steigt um 4,4 Prozentpunkte auf 19,1%
- Anstieg des Postpaid-Teilnehmerbestands auf 1,693 Mio. (+12,0%)
- Liquide Mittel steigen um 56,6 Mio. Euro auf 77,3 Mio. Euro (+273,7%)

Die Drillisch AG (ISIN DE 0005545503) hat alle wesentlichen Kennziffern in 2012 erneut deutlich gesteigert. Auf dieser Basis bestätigen wir die bereits erhöhte Gewinnprognose für das Jahr 2013 und gehen von einer Steigerung des EBITDA auf 67 bis 70 Millionen Euro (2012: 61,9 Millionen Euro) aus, einher- gehend mit einer Erhöhung des MVNO Kundenbestandes. Für das Geschäftsjahr 2014 strebt der Drillisch Konzern ein EBITDA von 77 - 80 Millionen Euro sowie die weitere Steigerung des MVNO Kundenbestandes an.

Der Treiber des operativen Erfolgs sind unsere Postpaidkunden, deren Anzahl insgesamt um 12,0 Prozent oder 181 Tausend Teilnehmer auf 1,693 Millionen Teilnehmer (2011: 1,512 Mio. Teilnehmer) zugelegt hat. Dabei ist insbesondere die Zahl der MVNO Kunden im Berichtszeitraum um 75,2 Prozent auf 1,470 Millionen Teilnehmer stark angestiegen (2011: 839 Tausend). Der Prepaid-Teilnehmerbestand wurde weiter planmäßig zurückgeführt und ist gegenüber dem dritten Quartal um 37 Tausend auf 217 Tausend Teilnehmer gefallen. Der Anteil der werthaltigeren Postpaid-Teilnehmer ist im Jahresverlauf um 30 Prozentpunkte auf 89% (2011: 59%) gestiegen.

Die Qualität und Dynamik der strategischen Neuausrichtung wird besonders deutlich, wenn man die um die verkauften Prepaid-Teilnehmer bereinigten und die unbereinigten Umsätze gegenüberstellt:

Der geringfügige Rückgang des bereinigten Konzern-Umsatzes um 4,7 Millionen Euro auf 313,9 Millionen Euro (2011: 318,6 Millionen Euro) ist allein auf die bewusste Reduzierung der Position Sonstige Umsätze zurückzuführen. Diese margenschwachen Erlöse, in denen u.a. Umsätze aus dem Verkauf von Geräten und Prepaid-Bundles ausgewiesen werden, haben sich von 46,0 Millionen Euro in 2011 auf 21,9 Millionen in 2012 vermindert. Das bedeutet einen Rückgang um 24,1 Millionen Euro. Der nicht bereinigte Konzernumsatz, also inklusive der im ersten Halbjahr verkauften Prepaid-Teilnehmer und Verringerung der Sonstigen Umsätze, ging im Geschäftsjahr 2012 auf 323,7 Millionen Euro (2011: 349,1 Millionen Euro) zurück.

Der bereinigte Service Umsatz ist trotz der Senkung der Terminierungsentgelte durch die Regulierungsbehörde um 7,1 Prozent oder 19,5 Millionen Euro auf 292,1 Millionen Euro (2011: 272,6 Millionen Euro) signifikant gestiegen.

Diese Entwicklung ist gerade im Vergleich zu den Wettbewerbern am deutschen Mobilfunkmarkt bemerkenswert.

Der nicht um die verkauften Prepaid-Teilnehmer bereinigte Service Umsatz liegt mit 301,8 Millionen Euro nur leicht unter dem Vorjahresniveau (2011: 303,1 Millionen Euro).

Durch die strategische Neuausrichtung mit der Fokussierung auf Postpaid-Teilnehmer im MVNO-Bereich, die weitgehende Reduzierung des Prepaidbestandes und den bewussten Verzicht auf die margenschwache Position Sonstiger Umsatz ist die Ertragskraft im Konzern deutlich gestiegen.

Der Rohertrag hat um 5,9 Prozent auf 108,9 Millionen Euro (2011: 102,8 Mio. Euro) zugelegt und die Rohertragsmarge ist um 4,2 Prozentpunkte auf 33,6 Prozent (2011: 29,4%) gestiegen. Damit hat die Drillisch AG erstmals in der Unternehmensgeschichte die Marke von 30 Prozent überschritten.

Das EBITDA (Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen) übertrifft die im Mai 2012 auf 60 bis 61 Millionen Euro bereits erhöhte Prognose und steigt im Jahresvergleich um 20,3 Prozent oder 10,5 Millionen Euro auf 61,9 Millionen Euro (2011: 51,4 Mio. Euro).

Mit einem starken Anstieg des um die Equitybeteiligung bereinigten Konzernergebnisses um 15,2 Prozent oder 5,1 Millionen Euro auf 39,0 Millionen Euro (2011: 33,8 Millionen Euro) und einem entsprechenden Ergebnis je Aktie, das sich um 19,3 Prozent auf 0,76 Euro (2011: 0,64 Euro) verbessert hat, wird die sehr gute Vorjahresleistung nicht nur bestätigt sondern ausgebaut.

Unter Einbeziehung der Equitybeteiligung ist das Konzernergebnis auf 23,5 Millionen Euro (2011: 41,0 Millionen Euro)

gefallen. Hintergrund der starken Schwankung dieser Position, in die neben dem Equity-Ergebnis der freenet-Beteiligung und den darauf entfallenden Finanzierungskosten auch die Marktbewertung von Kurssicherungsgeschäften und Derivaten einfließt, ist die nur einseitige Abhängigkeit vom Stichtagskurs der freenet-Aktie. Der deutlich gestiegene Kurs führt gemäß IFRS zu einer Ergebnis-, aber nicht Cash-wirksamen Erhöhung der Finanziellen Verbindlichkeiten, die analoge Wertsteigerung der Finanzanlagen wird aber bilanziell nicht berücksichtigt. So steht dem im Konzernabschluss ausgewiesenen Buchwert in Höhe von 259,8 Millionen Euro zum 31.12.2012 ein Marktwert in Höhe von 373,6 Millionen Euro gegenüber. Daraus ergibt sich eine stille Reserve in Höhe von 113,8 Millionen Euro.

Mit einem Anstieg der Liquiden Mittel um 56,6 Millionen Euro oder 273,7 Prozent auf 77,3 Millionen Euro (2011: 20,7 Millionen Euro) sowie nicht beanspruchter aber zur Verfügung stehende Kreditlinien in Höhe von 50 Millionen Euro sind wir für das Jahr 2013 flexibel und unabhängig und können den Markt weiterhin aktiv gestalten.

Disclaimer: Diese Meldung enthält in die Zukunft gerichtete Aussagen, die auf derzeitigen Annahmen und Prognosen der Unternehmensleitung der Drillisch AG beruhen. Bekannte und unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren können dazu führen, dass die tatsächliche Entwicklung, insbesondere die Ergebnisse, die Finanzlage und die Geschäfte unserer Gesellschaft, wesentlich von den hier gemachten zukunftsgerichteten Aussagen abweichen. Die Gesellschaft übernimmt keine Verpflichtung, diese zukunftsgerichteten Aussagen zu aktualisieren oder sie an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen. Alle Angaben beruhen auf vorläufigen Berechnungen vor abschließender Konsolidierung und Abschluss der Prüfung. Es können sich daher Abweichungen zu den am 22. März 2013 vorzulegenden endgültigen Geschäftszahlen ergeben.

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