Meru Networks-Umfrage: Gesundheitswesen nutzt Wi-Fi häufiger, schöpft aber nicht alle Vorteile aus

Bedenken in puncto Application-Performance, Kapazität und Sicherheit
(PresseBox) (München/New Orleans, ) Wireless LAN-Experte Meru Networks befragte im Februar IT-Fachkräfte im Gesundheitswesen bezüglich ihrer Wi-Fi-Netze. Die Ergebnisse zeigen, dass noch nicht alle Vorteile der Funk-Technologie ausgeschöpft werden. Das liegt vordergründig daran, dass 77 % der IT-Leiter ihrer WLAN-Infrastruktur nicht vertrauen. Daher setzen nur 43 % von ihnen Wi-Fi für lebenswichtige Geräte (automatische Ernährung etc.) oder in der Telemetrie ein. In 85 % aller Fälle werden Patientendaten sogar noch über PCs auf fahrbaren Tischen eingegeben. Betreffende Studien präsentiert der WLAN-Spezialist auch aktuell bis 7. März am Messestand Nr. 1654 auf der HIMSS Konferenz und Messe in New Orleans.

Wie und wofür nutzen Krankenhäuser ihre drahtlosen Netzwerke und was gibt es für Anforderungen? Diesen Fragen ging WLAN-Spezialist Meru Networks bei seiner Befragung nach. Dabei kam heraus, dass 73 % der Pflegeeinrichtungen ihren Patienten und Besuchern einen Drahtloszugang anbieten. Doch wenn es um lebenserhaltende Maßnahmen - so genannte Life-Critical-Technologien - geht, vertrauen nur 43 % der IT-Leiter auf Wi-Fi. Geräte zur Ernährung von Patienten oder die Übertragung wichtiger Befunde möchten über die Hälfte der Befragten lieber traditionell handhaben und nicht auf Funkbetrieb umstellen. Doch was sind ihre Bedenken?

55 % von ihnen zweifeln an der Leistung und Kapazität von kritischen Applikationen - für 29 % stellt die Sicherheit das größte Problem dar. Daher beschränken mehr als ein Drittel der 100 Befragten die Nutzung des Wi-Fi-Netzes aufgrund nicht ausreichender Zuverlässigkeit und Performance. Für 57 % der betriebenen lebenserhaltenden Applikationen richteten IT-Abteilungen ein separates Netzwerk ein.

Mobile Computing bei elektronischen Patientenakten vermehrt genutzt

Nur 40 % der Krankenhäuser setzen Wi-Fi über ihr komplettes Gelände hinweg ein. Doch es ist ein Wandel hin zu mobiler Patientenbetreuung erkennbar: Während Ärzte die Computer mit Patientendaten bei der Visite in 85 % der Krankenhäuser noch auf Radgestellen durch die Gänge schieben, gaben 56 % der Befragten an, dass sich in den vergangenen drei Jahren ein Viertel der Arbeit von den fahrbaren PCs auf Smartphones und Tablets verschoben hat.

Diese Mobilgeräte gehören in vielen Fällen sogar den Ärzten selbst. Denn viele IT-Abteilungen unterstützen den aktuellen BYOD(Bring-your-own-Device)-Trend. 79 % der Befragten erklärten, dass sie dem Personal erlauben, ihr eigenes Smartphone im Krankenhaus und für die Arbeit zu nutzen. Für 85 % der IT-Fachkräfte ist Wi-Fi insbesondere wichtig, um die gesetzlichen Anforderungen bei elektronischen Patientenversorgungssystemen zu erfüllen. Diesbezüglich verwundert es nicht, dass 49 % das Einsehen elektronischer Patientenakten auf Tablets und Smartphones unterstützen.

Integration der Technologie noch im Frühstadium

Dennoch werden viele Vorteile der Wi-Fi-Technologie von Krankenhäusern nicht genutzt: Beispielsweise verwenden nur 7 % der Pflegeeinrichtungen die Funkübertragung für Alarmrufe von Patienten. Diese könnten über WLAN an die Mobilgeräte der Pflegekräfte gesendet werden. Darüber hinaus setzen lediglich 37 % der Befragten Wi-Fi für die internen Rufanlagen der Pflegerinnen und Pfleger ein. Binden Krankenhäuser die Funktechnologie sinnvoll ein, könnten sie die Betreuung ihrer Patienten verbessern.

"Die Ergebnisse dieser Umfrage decken sich mit dem, was wir von CIOs vieler Krankenhäuser während der Entwicklung von Merus Uninterrupted Care Network (UCN) erfahren haben", erklärt Kamal Anand, Senior Vice President und General Manager des Healthcare Business Unit von Meru. "Meru hat sich auf die Zusammenarbeit mit Anbietern von Life-Critical-Medizingeräten und Mission-Critical-Lösungen fokussiert, um die für die moderne Gesundheitsversorgung unerlässliche Integration zu fördern."

Weitere Informationen zur Meru Networks-Umfrage im Gesundheitswesen.

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Fabian Sprengel
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