Smart: Leser von video wählen maxdome zur beliebtesten Online-Videothek / Test: watchever ist bestes Flatrate-Angebot für Video-on-Demand

(PresseBox) (Haar bei München, ) Ganz schön smart: Bei der Leserwahl zu „Geräte des Jahres 2013“ haben die Leser des Magazins video auch über die beliebteste Online-Videothek abgestimmt. Etwas überraschend, aber sehr deutlich landete maxdome von ProSiebenSat.1 mit 35,4 Prozent deutlich vor den Video-on-Demand-Angeboten iTunes von Apple (21,8 Prozent) und Lovefilm mit 21,2 Prozent. Zu dem Sieg trug auch die immer größere Verbreitung von maxdome auf Smart-TV-Portalen bei. Denn ob TV, Blu-ray-Player oder Receiver: Nahezu kein Unterhaltungselektronik-Produkt kommt heute ohne Web-Anbindung aus. Vor allem Fernseher profilieren sich immer mehr durch ihr Online-Angebot. Durchsetzen konnte sich bei den Lesern von video hier am Ende Branchen-Primus Samsung mit seinem Smart Hub mit 32,4 Prozent vor Panasonic Smart VIERA (21,1 Prozent) und Sony Entertainment Network (15,8 Prozent). Die Gewinner aller Kategorien können unter www.video-magazin.de/... abgerufen werden.

watchever ist Testsieger bei video: Bestes Flatrate-Angebot für Video-on-Demand

Doch der Markt für Video-on-Demand ist in Bewegung. Mit watchever hat erst Anfang des Jahres ein neues Angebot seine virtuellen Pforten geöffnet. Flat-Rate verspricht gegen einen monatlichen Beitrag Filmspaß ohne Ende. Aber welcher der Pauschaltarife von Lovefilm, maxdome und Watchever bringt wirklich Hollywood nach Hause?

Das hat das Magazin video in seiner neuesten Ausgabe 4/2013 und online unter http://www.video-magazin.de/... getestet. Kriterien waren das Film- und Serien-Angebot, die Bild- und Klangqualität sowie die Bedienung am Computer und am Fernseher. Sieger mit Testurteil GUT wurde der Newcomer watchever mit 244 von maximal 340 zu erreichenden Punkten. Branchenprimus maxdome schnitt mit 67 Prozent und 229 Punkten ebenfalls GUT ab, während Lovefilm mit 63 Prozent den Testern nur ein BEFRIEDIGEND abringen konnte. Der Monatstarif bei Lovefilm beträgt 6,99 Euro (monatlich kündbar). watchever verlangt 8,99 Euro (auch monatlich kündbar). maxdomes Premium-Paket kostet 14,99 Euro im Monat bei flexibler Laufzeit. Wer sich anderthalb Jahre bindet, zahlt knapp zehn Euro.

watchever punktet vor allem mit vielen Filmen in HD und Originalfassung, vielen englischen und US-Serien sowie einer schnellen und intuitiven Bedienung. Das Angebot von ProSiebenSat.1 zeichnet sich durch ein großes Angebot insbesondere bei TV-Inhalten und aktuellen Serienstaffeln aus. In der Bedienung ist es langsamer und insbesondere der Jugendschutz ist kompliziert. Bei Lovefilm findet der Filmfan recht viele gute Filme auch per DVD-Verleih, aber es gibt wenige Serien und auch die direkte Verfügbarkeit via Smart-TV ist gering.

Im qualitativen Vergleich der Spielfilmangebote liegen Lovefilm und watchever etwa gleichauf. maxdome bietet zwar zahlenmäßig mehr Filme an, darunter sind aber viele TV-Produktionen und Filme aus der dritten und vierten Garde der Studios. Anders sieht es bei TV-Serien aus. Alle drei Dienste warten mit kompletten Staffeln bekannter Serien auf. Vor allem maxdome: Das Premium-Paket umfasst Hunderte deutscher und US-Serien. Viele sind parallel zur TV-Erstausstrahlung verfügbar. Titel, die bei Sendern des Mutterhauses ProSieben-Sat.1 laufen, zeigt maxdome häufig schon vor der Ausstrahlung. Auch Pay-TV-Serien gibt es innerhalb des Pauschal-Paketes. Neue Folgen sind meist nur einige Wochen freigeschaltet, ältere Staffeln kann man komplett anschauen. Watchever hat weniger deutsche, aber mehr britische und US-Serien im Angebot.

Alle drei Dienste lieferten im Test bei optimalen Übertragungsbedingungen eine gute Bildqualität: watchever bot den größten Anteil an HD-Filmen und zeigte diese bereits bei einer DSL-Geschwindigkeit von 6 Mbps in knackiger Qualität. Lovefilm offenbarte an einem schnellen DSL16000-Anschluss zwar noch etwas feinere Details – aber eben nicht auf allen möglichen Geräten. maxdome zeigte HD-Filme in sattem Kontrast. Teils wurden aber feine Details des Bildes verschluckt.

Erfolgsfaktor Bedienung: watchever punktet auf allen Plattformen mit praktischen Features. Die Suchfunktion etwa listet schon während der Eingabe passende Ergebnisse. Vor allem am TV, wo Texteingaben umständlich sind, erleichtert das die Suche. Toll ist auch die Steuerung der watchever App auf Apple TV: Das Menü ist weitgehend an iTunes angepasst und damit intuitiv steuerbar. Auch der watchever-Player ist komfortabel. Man kann während der Wiedergabe zwischen der deutschen und der Originalfassung eines Filmes umschalten oder die gewünschte Staffel und Episode einer Serie wählen.

Smart-TVs, Netzwerk-Receiver und Tablets beflügeln Online-Videotheken

Nach statistischen Erhebungen des Bundesverbandes Audiovisuelle Medien (BVV) ist die Nutzung von Online-Videotheken im letzten Jahr stark gewachsen. 123 Millionen Euro wurden 2012 insgesamt in Online-Videotheken umgesetzt. Das sind über sieben Prozent aller Erlöse mit Video-Medien. Das stärkste Wachstum erlebte dabei der Filmverleih via Internet: Der Abruf auf Zeit wuchs um satte 71 Prozent auf 77 Millionen Euro (2011: 43 Mio.). Der Online-Verleih macht damit inzwischen fast 30 Prozent des gesamten Video-Leihmarktes aus.

Mit großem Abstand führt dabei mittlerweile die Nutzung über das TV-Gerät: Zwar rufen nur 12 Prozent der Videotheken-Nutzer ihre Leih- oder Kauffilme direkt über einen Smart-TV ab, fast zwei Drittel der Filme (61 %) werden aber direkt oder über Spielkonsolen und Set-Top-Boxen auf dem TV-Geräte angeschaut. Der PC als Wiedergabemedium liegt dem BVV zufolge erst auf Platz drei der Geräte-Hitliste: 20 Prozent der Filme werden auf Tablet-PCs, Smartphones und anderen Mobilplayern angeschaut, 19 Prozent am Computer.

Andreas Stumptner, Chefredakteur video: „Der Markt für Online-Videotheken bleibt durch neue Angebote wie watchever weiter in Bewegung. Das gilt für die Verfügbarkeit von Filmen wie preiswertere Pauschaltarife. Die Nutzung von Video-on-Demand insbesondere auf den Smart-TVs nimmt ständig zu, da sich auch Bild- und Klangqualität inzwischen sehen und hören lassen können. So werden Online-Videotheken immer mehr zu einer echten Konkurrenz für Pay-TV, das zudem meist teurer und weniger flexibel ist. Dieser Wettbewerb freut nicht zuletzt den Verbraucher.“

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