Akzo Nobel als ZKF-Partner auf der Automechanika 2006

Neue Chancen mit Wassertransferdruck
(PresseBox) (Stuttgart, ) Wassertransferdruck eröffnet Lackierbetrieben attraktive Möglichkeiten zur Erschließung neuer Geschäftsfelder. Wie einfach sich das innovative Design- und Beschichtungsverfahren in den Werkstattalltag integrieren lässt, zeigen die beiden Autoreparaturlackspezialisten Sikkens und Lesonal vom 12. bis 17. September 2006 am Stand des Zentralverbands Karosserie- und Fahrzeugtechnik (ZKF) auf der Automechanika in Halle 9.2. Als Teil des ZKF-Standkonzepts "Lebende Werkstatt" präsentieren sie in Praxisvorführungen die auf Wasserbasislack abgestimmte Designtechnik. Wassertransferdruck lässt sich nicht nur auf lackierten Fahrzeugteilen anwenden. Nach entsprechender Vorlackierung mit Wasserbasislack kann man damit nahezu jedes lackierbare Objekt beschichten und vielseitig gestalten. Eine Verwendung des Verfahrens weit über den klassischen Kfz-Bereich hinaus bietet sich aus diesem Grund geradezu an. Neben Felgen, Leisten, Innenverkleidungen, Motorabdeckungen und vielem mehr können zum Beispiel auch Kaffeemaschinen, Handyschalen oder Möbelstücke beschichtet werden. Speziell für Betriebe, die in Kleinserien lackieren, eignet sich das Verfahren ideal. Mit Hilfe von Wassertransferdruck können so neue Zielgruppen angesprochen und auf das Leistungsspektrum eines Lackierfachbetriebs - von der normalen Autoreparaturlackierung bis hin zur ausgefallenen Oberflächengestaltung der Wohnungseinrichtung - aufmerksam gemacht werden.

Die zu gestaltende Fläche wird mit Wasserbasislack vorbereitet und später mit Klarlack versiegelt. Aus diesem Grund passt der Wassertransferdruck grundsätzlich sehr gut ins alltägliche Geschäftsfeld eines Lackierfachbetriebs. Das notwendige Know-how für den Foliendruck kann jeder Lackierer in einer einführenden, zweitägigen Schulung erlernen und danach im Betrieb umsetzen. Entsprechende Seminare bieten Sikkens und Lesonal in ihren Schulungszentren an. Das Folien getragene Druckverfahren kann grundsätzlich von allen Lackierereien eingesetzt werden. Es ist aber auf die Lacksysteme der Marken Sikkens und Lesonal abgestimmt. Betriebe, die sich für das innovative Druckverfahren interessieren, benötigen lediglich ein wenig Platz für das Tauchbecken sowie einen Wasseranschluss. Zahlreiche Betriebe zeigten bereits großes Interesse an diesem Konzept für mehr Auslastung in der Werkstatt: "Unsere Schulungen in diesem Jahr waren alle restlos ausgebucht, und die Nachfrage ist weiterhin groß", berichtet Akzo Nobel Marketingleiter Thomas Bischoff. Um das jeweilige Foliendesign auf die lackierte Oberfläche zu übertragen, macht man sich das Medium Wasser zu Nutze: Die passend zugeschnittene Spezialfolie wird zunächst einige Minuten ins Tauchbecken gelegt. Ein Aktivator löst den Druck von der Trägerfolie. Nun kann das vorbereitete und mit Wasserbasislack lackierte Objekt ins Becken getaucht werden. Durch die Oberflächenspannung des Wassers und den damit verbundenen Druck umschließt der abgelöste Farbfilm das zu veredelnde Teil und haftet bereits nach wenigen Augenblicken unverrückbar. Im Anschluss wird das Objekt abgespült, getrocknet und mit Klarlack versiegelt.

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Kruppstr. 30
D-70469 Stuttgart
Oliver Franik
Marketing- & Vertriebsassistent
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