BMW Sauber F1 Team - GP Ungarn - Training

Großer Preis von Ungarn – Training, Freitag – 04.08.06 / Wetter: Bewölkt, 20°C Luft, 27-29°C Asphalt
(PresseBox) (Budapest (HUN), ) Die BMW Sauber F1 Team Piloten Nick Heidfeld und Robert Kubica, der in Ungarn sein erstes Formel-1-Rennen bestreiten wird, belegten im zweiten freien Training in Budapest die Plätze neun und zehn. Zum ersten Training war die Strecke noch nicht komplett trocken gewesen, keiner der beiden war eine Runde gefahren. Zum ersten Mal hat das BMW Sauber F1 Team am Freitag kein drittes Fahrzeug eingesetzt.

Nick Heidfeld:
BMW Sauber F1.06-02/BMW P86
1. Training: nicht gefahren / 2. Training: 9., 1.23,934 min
Das Gripniveau war sehr niedrig, was natürlich mit den Temperaturen und dem Regen zusammenhängt. Die Strecke ist erheblich kühler als jeder erwartet hat. Das war heute das Problem bezüglich der Abstimmung und Balance des Autos. Bei meiner zweiten Ausfahrt heute Nachmittag bin ich weniger gefahren als ursprünglich geplant, weil wir zwischendurch eine Abstimmungsänderung gemacht haben, die doch recht viel Zeit in Anspruch genommen hat.

Robert Kubica:
BMW Sauber F1.06-05/BMW P86
1. Training: nicht gefahren / 2. Training: 10., 1.24,106 min
Das war kein Freitag, wie ich ihn gewohnt bin. Die Strecke ist mir nicht sehr vertraut, ich bin hier nur einmal vor fünf Jahren gefahren. Ich bin nur fünf fliegende Runden gefahren, von daher war es nicht einfach. Im morgigen freien Training werden wir mehr fahren. Der Kurs ist sehr wellig und bietet sehr wenig Haftung. Die Balance des Autos war okay. Ein paar Dinge sind noch zu verbessern, aber wir wissen, was wir zu tun haben.

Mario Theissen (BMW Motorsport Direktor):
In der ersten Sitzung trocknete die Strecke sukzessive ab. Wir haben uns deshalb entschlossen, die Fahrzeugabstimmung auf den Nachmittag zu verlegen. Das hat bei beiden Fahrzeugen problemlos funktioniert. Nick und Robert haben jeweils mehrere Runden am Stück fahren können und damit die nötigen Aussagen zu den Reifen geliefert. Robert hat wie erwartet den Einstieg in das Rennwochenende gut und fehlerfrei bewältigt.

Willy Rampf (Technischer Direktor):
Aufgrund der unerwartet niedrigen Fahrbahntemperaturen war das ein prinzipiell schwieriges Training. Wir haben uns darauf konzentriert, eine Basisabstimmung zu erarbeiten und sind auch erst am Nachmittag gefahren, als die Streckenbedingungen etwas besser waren. Die Hauptarbeit für die Abstimmung wird morgen erfolgen. Wir gehen davon aus, dass es wärmer wird und dann auch mehr Gummi auf dem Asphalt liegt.

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