Deutsche Börse veröffentlicht Vorschlag zur Satzung für einen Zusammenschluss mit Euronext

Vorschlag der Deutschen Börse hat weiter an Attraktivität gewonnen
(PresseBox) (Frankfurt am Main, ) NICHT ZUR VERBREITUNG BESTIMMT IN DIE ODER IN DEN VEREINIGTEN STAATEN VON AMERIKA UND NICHT NACH ODER IN KANADA, AUSTRALIEN ODER JAPAN

Die Deutsche Börse hat am Montag einen Vorschlag für die Satzung einer noch zu gründenden Holdinggesellschaft mit Sitz in den Niederlanden (NewCo) veröffentlicht, unter der die Deutsche Börse und Euronext zusammengeschlossen würden. Die Satzung reflektiert den Vorschlag für einen Zusammenschluss mit Euronext, den die Deutsche Börse am 19. Juni 2006 veröffentlicht hat. Der Zusammenschluss würde einen klaren Marktführer in der Branche schaffen und würde wesentlich zur weiteren Integration der europäischen Finanzmärkte beitragen. Die Veröffentlichung des Satzungsentwurf erfolgt vor dem Hintergrund unveränderter Unterstützung eines Zusammenschlusses durch bedeutende Interessengruppen beider Unternehmen und mit dem Ziel, die wesentlichen Elemente der zusammengeschlossenen Gruppe - Föderalismus und ausgewogene Corporate Governance - zu dokumentieren.

Darüber hinaus hat sich die relative Attraktivität des Vorschlags der Deutschen Börse über die letzten Wochen weiter erhöht. Am 4. August bewertet der Deutsche Börse-Vorschlag jede Aktie der Euronext NV mit 72,17 Euro, verglichen mit 68,82 Euro auf Basis des alternativen NYSE-Vorschlags. Beide Vorschläge sollten gleiche Behandlung erfahren und sollten der Euronext-Aktionärsversammlung vorgelegt werden, um den Euronext-Aktionären eine fundierte Entscheidung zu ermöglichen, zum Nutzen der Aktionäre sowie anderer Interessensgruppen von Euronext.

Der Satzungsentwurf von NewCo basiert auf der gegenwärtigen Satzung von Euronext und wurde mit Elementen der Deutsche Börse-Satzung kombiniert. Die Satzung berücksichtigt die Grundprinzipien, auf deren Basis die neue Gruppe gebildet werden soll, Föderalismus sowie eine ausgewogene Corporate Governance: Jeder lokale Markt würde weiterhin unter nationaler Regulierung in unmittelbarer Nähe zu Kunden und Emittenten betrieben werden. Gleichzeitig würden Kompetenzen und Verantwortlichkeiten auf die Standorte der Gruppe verteilt werden. Ein ausgewogenes Corporate Governance-Konzept würde die angemessene Vertretung aller Beteiligten an der neuen Gruppe und „best practice“-Aktionärsrechte garantieren sowie effektive Entscheidungsprozesse sicherstellen. Die Satzung in Kombination mit dem Vorschlag einer ausgeglichenen Vertretung von Deutsche Börse und Euronext bei der erstmaligen Besetzung der Aufsichtsgremien und des Managementteams würden weiterhin einen reibungslosen und effektiven Integrationsprozess sicherstellen.

Die Deutsche Börse betrachtet die Veröffentlichung des Satzungsentwurfs als einen weiteren Beitrag zur aktuellen Diskussion zu den Vorschlägen für einen Zusammenschluss mit Euronext. Das Unternehmen bestätigte, dass der Dialog mit wesentlichen Interessengruppen beider Unternehmen fortgesetzt wird.

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