IBM investiert 40 Millionen Dollar in Technologiezentren und Unterstützung für SAP-Anwendungen im Großrechnerumfeld

Deutsche und amerikanischeTechnologiezentren sowie neue IBM Großrechner-Lösungen mit SAP können Kunden zu höherer Verfügbarkeit, Sicherheit und Wirtschaftlichkeit verhelfen
(PresseBox) (Stuttgart, ) IBM (NYSE: IBM) hat heute die Absicht bekannt gegeben, in den nächsten fünf Jahren bis zu 40 Millionen Dollar für die Bereitstellung und technische Unterstützung von SAP-Lösungen auf IBM System z-Großrechnerlösungen zu investieren. Im Rahmen dieser Investitionen sollen die vorhandenen technischen Zentren für SAP-Lösungen, namentlich das bei IBM Entwicklung in Böblingen bei Stuttgart ansässige Zentrum sowie weitere Entwicklungsstätten in USA ausgebaut werden. Diese Investition ermöglicht eine enge technische Zusammenarbeit zwischen IBM und SAP, die die Bereitstellung von SAP-Lösungen auf der IBM Großrechner-Plattform ("System z") weiter verbessern soll. Dabei übernimmt das deutsche Zentrum die weltweite strategische Leitung der Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Entwicklungsfunktionen.

"Wir verfügen aufgrund unserer langjährigen, engen und guten Zusammenarbeit mit SAP in Walldorf über eine gute Expertise auf Gebieten wie Virtualisierung und Datenbanken, um die Optimierung von SAP-Anwendungen auf der IBM Großrechnerplattform weiter voranzutreiben", sagt Heinz-Hubert Weusthof, Leiter des Böblinger Zentrums.

Die neuen Angebote können dazu beitragen, das Preis-/Leistungsverhältnis von Großrechnerlösungen für eine große Anzahl von großen und mittelgroßen Anwendern weiter zu verbessern und sind insbesondere auf eine Zielgruppe zugeschnitten, die ein besonders hohes Maß an Systemverfügbarkeit, Datenmanagement-Möglichkeiten und Sicherheitseigenschaften sucht.

Die Technologiezentren helfen bei der Nutzung der neu vorgestellten "System z9 Advantage for SAP Application"-Angebote, die Kunden bei der Implementierung und beim Betrieb von SAP-Anwendungen auf der Großrechnerplattform unterstützen können. Die neuen Angebote bauen auf den Möglichkeiten der neuen speziellen Großrechnerprozessoren (z Integrated Information Processor/zIIP) für datenzentrische Anwendungen auf, in Kombination mit der IBM DB2-Datenbank sowie weiteren Services der IBM Technology Centers und von IBM Global Technology Services.

Das Angebot "IBM System z9 Advantage for SAP Applications" ist sowohl für die IBM z9 Enterprise Class und die IBM z9 Business Class Server verfügbar. Insbesondere die z9 Business Class (z9BC)-Server sind ideal für SAP-Umgebungen in mittelgroßen bis größeren Unternehmen. Die neuen Angebote können dabei sowohl Unternehmen, die ihre ersten SAP-Anwendungsfunktionen auf System z einführen, wie auch solchen, die bereits vorhandene SAP-Anwendungen auf dem System z einsetzen, Vorteile verschaffen. Dies gilt insbesondere für Kunden, die auf die jüngsten Anwendungen, die auf SAP NetWeaver basieren, setzen möchten.

Als Enterprise-Datenhub kann das IBM System z9 Kunden eine IT-Plattform bereitstellen, die beim optimierten Management von Kosten und bei der Ressourcenauslastung hilft. Unter Ausschöpfung der Möglichkeiten von DB2 Version 8, des neuen zIIP-Spezialprozessors und der Integrierten Prozessoreinrichtung für Linux (IFL) kann das neue Angebot die Konsolidierung von SAP-Anwendungslandschaften auf nur einem einzigen System ermöglichen.

"SAP hilft seinen Kunden, leichter Innovationen voranzutreiben und sich veränderten Bedingungen in Ihrer Branche anzupassen, und das mit größerer Geschwindigkeit und zu geringeren Kosten als je zuvor", sagt Karl-Heinz Hess, Senior Vice President, SAP Active GlobalSupport, SAP AG. Die jüngsten Versionen von mySAP ERP und mySAP Business Suite sind die Meilenstein-Versionen, die jeder Kunde auf der Reise zu Enterprise-SOA einsetzen sollte. Hohe Verfügbarkeit und Robustheit sind wesentlich für die Handhabung der Workloads typischer SAP-Kundenanwendungen. Gleichzeitig gilt es, kontinuierlich Potentiale zur Senkung der Betriebskosten zu finden. Das neue "IBM System z9 Advantage for SAP Applications"-Angebot stellt eine ideale Plattform da, um die Strategie von SAP hier zu unterstützen."

Anwendermeinung:
Endress+Hauser hat in Deutschland 24 separate SAP Produktionssysteme und 34 SAP Testumgebungen auf einem einzelnen IBM System z9-Großrechner konsolidiert. Nutzer, die in 35 Tochtergesellschaften in insgesamt 67 Niederlassungen rund um den Globus arbeiten, erreichen dabei Antwortzeiten von bis zu 0.6 Sekunden für SAP-Anwendungen und bleiben damit deutlich im Sub-Second-Bereich. "Unsere Konsolidierung auf dem IBM System z9 resultierte in einem Ergebnis, das wir uns erhofft hatten: Verbesserte SAP-Anwendungsleistung, besseres Systems Management, höhere Sicherheit und geringere Kosten. Kurz gesagt, ist die Lösung ein bemerkenswerter Erfolg", sagt Werner Hofmann, Executive Board Member, Manager des Rechenzentrums und des Netzwerkbereichs von Endress+Hauser Infoserve.

Produktdetails:
Das neue "System z9 Advantage for SAP Applications"-Angebot unterstreicht die natürliche Affinität zwischen SAP, dem IBM Großrechner und DB2.
Beispiele:

-System z mit IBM DB2 für z/OS stellt Funktionen bereit, die die Nutzung von High-End
SAP-Anwendungsumgebungen optimieren helfen, beispielsweise mit Merkmalen
wie Concurrent Backup und hocheffizienten Reorganisationseigenschaften

- In einem Parallel Sysplex-Cluster können die Wartung des Betriebssystems und der
Datenbank gleichzeitig vorgenommen werden, während SAP-Anwendungen laufen

- Wenn Unternehmen global aktiv sind und SAP-Anwendungen zunehmend Unicode
benötigen, wird es relevant, daß Unicode auf der entsprechenden Lösung auf dem
IBM System z9 unterstützt wird. Hardware-Datenkompression hilft bei der
Reduzierung des zusätzlich benötigten Platzes für Unicode-Implementierungen
Diese Eigenschaft kann besonders bei Business Warehouse-Daten wertvoll sein.

- System z9-Server bieten Kunden, die geschäftskritische SAP-Anwendungen
einsetzen, eine optimale Umgebung, die bei der Bewältigung der
Infrastrukturanforderungen der SAP-Datenbank helfen kann. Oder: Ein einzelnen
System z9 Großrechnersystem kann multiple virtuelle Server für Produktion, Test,
Qualitätssicherung und Entwicklung bereitstellen. Das bedeutet, daß es keinen
Bedarf für Standalone-Server mit all dem damit verbundenen administrativen
Aufwand geben muss - wie Verkabelung, Strom, Kühlung, Softwarewartung und
weiteren Verwaltungskosten. Damit kann die Komplexität im Rechenzentrum
reduziert werden. Ebenso können sich die Total Cost of Ownership für
SAP-Anwendungen dadurch möglicherweise verbessern.

- Das IBM System z9 BC und seine größere Ausprägung, das IBM System z9 EC sind
die ersten IBM Server, die zIIP anbieten. Diese Lösung wurde dafür entworfen,
universell nutzbare Compute-Kapazität freizusetzen und die Softwarekosten für
ausgewählte Workloads zu reduzieren. "DB2 für z/OS Support für zIIP" kann dabei
SAP-Anwendungen unterstützen. IBM stellt keine IBM Softwarelizenzgebühren für
zIIP-Computekapazität in Rechnung.

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