Zum Schuljahresbeginn: Aktion gegen Computeranalphabetismus

Firmen stellen mobile Lernstation EduBook II vor
(PresseBox) (Bonn, ) Auch zu Beginn des neuen Schuljahres stehen in deutschen Klassenzimmern weniger Computer als in Mexiko, Ungarn oder Tschechien. Statistisch kommen in der Bundesrepublik auf 100 Schüler acht PCs. Zum Vergleich: In den USA sind es 30, in Großbritannien 23 oder in Japan 19. Im Durchschnitt der weltweit größten Industrieländer gibt es 16 Computer für 100 Schüler, also doppelt so viele wie in Deutschland.
„Computerwissen ist heute neben Lesen, Schreiben und Rechnen zur vierten Kulturtechnik geworden, deshalb kann sich unser Land diesen beklagenswerten Zustand nicht mehr länger leisten“, sagt Uwe Schöpe, Geschäftsführer der Bonner Akademie, einem Unternehmen der Zurich Gruppe (Deutschland). Die Weiterbildungseinrichtung hat deshalb die „Bildungsinitiative 2006“ gestartet. Ihr Ziel: Den Computeranalphabetismus in Deutschland mit Hilfe einer kostengünstigen mobilen Lernstation zu bekämpfen.
Dieses EduBook ist mit einem umfassenden Softwarepaket, Lernprogrammen und Serviceleistungen ausgestattet und kann auch in bestehenden Schulnetzen eingesetzt werden. Für ein Notebook als Lernbegleiter spricht nach Auffassung von Schöpe, dass sich der mobile Computer sowohl im Unterricht als auch zu Hause nutzen lässt. Allerdings sieht die Ausstattung mit Notebooks an deutschen Schulen noch schlechter aus als bei den stationären PCs. Nach dem letzten Bericht der Bundesregierung liegt hier das Verhältnis bei 117:1. In den Grundschulen steht für 173 Schüler ein einziger mobiler Rechner zur Verfügung, in den Sekundarstufen 1 und 2 beträgt dieses Verhältnis 115:1.
Nach einer Studie der Bertelsmann-Stiftung würde eine flächendeckende Beschaffung von Notebooks in den deutschen Schulen rund 40 Milliarden kosten. „Da der Staat alleine diesen Betrag nicht aufbringen kann, ist private Initiative gefragt“, betont Uwe Schöpe. Mit dem EduBook, dessen Neuauflage jetzt pünktlich zum Ferienende vorgestellt wurde, bieten die beteiligten Unternehmen (darunter Hewlett Packard, Zurich Gruppe, Intel und Oracle) den Eltern „Hilfe zur Selbsthilfe“. Das EduBook II kostet komplett nur 1.198 Euro brutto und hat bereits zahlreiche Lernprogramme und andere Software vorinstalliert, die unter pädagogischen Gesichtspunkten ausgewählt wurden.
Die „Bildungsoffensive 2006“ will mit diesem Angebot dafür sorgen, dass mehr Eltern die Möglichkeit haben, sinnvoll in die Ausbildung ihrer Kinder zu investieren. Damit soll auch der so genannte „Digital Divide“ geschlossen werden. „Diese Kluft zwischen sozialer Herkunft und Kompetenzentwicklung, die größere Teile der Bevölkerung von wichtigen Informationsquellen abschneidet, ist auf die Dauer nicht tragbar für ein Land, das zu den wirtschaftlich stärksten Nationen der Welt gehört“, ist der Geschäftsführer der Bonner Akademie überzeugt.
Das EduBook II der Bildungsoffensive 2006 kann ab sofort online im Internet-Shop unter www.bildungsoffensive2006.de bestellt werden. Für den Kauf ist die Vorlage eines Schüler- oder Studentennachweises notwendig. Das Angebot ist bis Ende Januar 2007 befristet und nur in Deutschland erhältlich.

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Kati Weidenmüller
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