Tropper Data Service virtualisiert Storage-Umgebung für REWE Group

Nach erfolgreichem Storagekonzept wurde eine Storage-Virtualisierung mit der Lösung Tropper Fast Storage Solution (TFSS) realisiert
Die REWE Group zentralisierte ihr FileNet-Archiv und erhöhte Sicherheit und Performance von Archiv und Speicher durch eine Storage-Virtualisierung. (PresseBox) (Neuenhagen/Köln, ) Die Tropper Data Service AG, Neuenhagen, hat bei der REWE Group eine vorhandene Storageumgebung durch eine Storage-Virtualisierung abgelöst. Das Projekt dauerte acht Wochen. Ihm ging eine aufwändige Analyse der Möglichkeiten für den Handelskonzern voraus. Das Unternehmen hatte Tropper Data Service zunächst damit beauftragt, in einem Storagekonzept die in Frage kommenden Möglichkeiten für die vorhandene FileNet-Umgebung aufzuzeigen. Dabei musste das hohe Dokumentenwachstum berücksichtigt werden: Zentral gehen bei dem Handelsunternehmen täglich rund 200.000 teils mehrseitige Dokumente ein, die gespeichert und dann schnell an dezentrale Stellen verteilt werden müssen. Hinzu kommt jedoch aller Voraussicht nach noch ein weiterer Speicherbedarf für zusätzliche Anwendungen. Ziele im Projekt waren insbesondere, die Kosten zu reduzieren und die Sicherheit und Performance von Archiv und Speicher zu erhöhen. Dabei fand auch Berücksichtigung, dass das FileNet-Archiv zentralisiert werden sollte. Im Rahmen der Bewertung der Handlungsmöglichkeiten im Storage-Konzept entschied man sich für die kostengünstigste und gleichzeitig sehr flexible Lösung der Storage-Virtualisierung. Diese wurde bereits in einer ersten Projektphase von den Storage-Experten des Bereichs IT-Service bei Tropper Data Service realisiert.

Als Basis für die Storage-Virtualisierung wurde die HSM-Lösung (HSM = Hierarchisches Storage-Management) Sun Content Infrastructure System (CIS) von Sun Microsystems eingeführt. Diese ermöglicht die Kombination magnetischer und optischer Speichertechnologien. Ein magnetisches Speichersystem ist bereits Bestandteil von CIS: Zusätzlich angebunden wurden zwei UDO-Jukeboxen von Plasmon, um auch die revisionssichere Speicherung sicherzustellen.

Die Datenspeicherung erfolgt auf WORM-Medien. Für die Virtualisierung selbst kommt die Lösung Tropper Fast Storage Solution (TFSS) zum Einsatz. Mit dieser Lösung werden die vorhandenen Speichereinheiten im Netzwerk unter einer Storageebene zusammengeführt und die Ressourcen virtualisiert. Damit kann der Speicher einfach zu- und aufgeteilt werden. Integriert wurde weiterhin ein schnellerer Server, um E-Mail-Management und die FileNet-Anwendungsbereiche bestmöglich zu unterstützen. Der leistungsfähige Festplattenspeicher fasst heute bei der REWE Group 13 Terabyte und ist weiter ausbaufähig. Die Plasmon-Jukebox in der Zentrale in Köln ist per Lichtwellentechnologie an das Storage Area Network (SAN) angebunden, ebenso wie die Jukebox an einem zweiten Standort, die das Disaster Recovery übernimmt.

Die Lichtwellen-Anbindung wurde mit der Tropper-Lösung TroFibre über mehrere Kilometer hinweg realisiert. Unter Berücksichtigung aktueller Compliance-Richtlinien wurde die Storage-Umgebung so eingerichtet, dass aktuell benötigte Daten für einen schnellen Zugriff auf Plattenspeicher abgelegt sind und weniger häufig benötigte Daten sofort auf WORM geschrieben werden, so dass Plattenkapazitäten direkt frei werden. Dies steuert der TFSS.

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