TPI zeigt, wie sich versteckte Kosten in Outsourcing-Verträgen vermeiden lassen

Verhandlungsprozess als kritischer Faktor, um langfristige Finanzverluste durch Preisinflation zu vermeiden
(PresseBox) (Frankfurt, ) Viele Einkäufer von Outsourcing-Leistungen gehen Vertragsverhandlungen ohne ausreichendes Wissen über jene Aspekte an, die sich am Ende negativ auf Ergebnisse auswirken können. Das zeigt eine neue Studie, die aktuell von TPI, dem weltweit größten Sourcing-Beratungsunternehmen, durchgeführt wurde. Infolge dessen versäumen Unternehmen regelmässig, angemessene Mechanismen in die Verträge einzubringen, welche den Umgang mit de allgemeinen Preisinflation in Outsourcing-Verträgen zu regeln, und laufen somit Gefahr, während einer typischen Vertragslaufzeit von z.B. fünf bis sieben Jahren Beträge in Millionen-Höhe zu verlieren.

„Einkäufer von Outsourcing-Dienstleistungen zahlen oft mehr als nötig, weil sie die Auswirkungen bestimmter wirtschaftlicher Faktoren wie z.B. der Inflation, die enorme finanzielle Auswirkungen haben kann, nicht in ausreichendem Maße in ihre Betrachtungen und Vertragsverhandlungen einbeziehen“, erklärt Bernd Schäfer, TPI-Partner und Area Manager für Deutschland, Österreich und die Schweiz. „Es ist von entscheidender Bedeutung, dass Einkäufer eines Unternehmens, die sich einen Kostenvorteil sichern wollen, genau verstehen, in welcher Weise sich die zukünftige Entwicklung solcher Preisfaktoren langfristig auf ihre Outsourcing-Vereinbarungen auswirken können.”

Die neue TPI-Studie empfiehlt Unternehmen, Outsourcing-Verträge aus einer Langzeitperspektive zu betrachten und finanziellen Verlusten mit Hilfe von drei Richtlinien vorzubeugen:

Stellen Sie fest, welcher Anteil des Outsourcing-„Warenkorbs“ inflationären/deflationären Entwicklungen unterliegt

Wählen Sie einen geeigneten Index

Bauen Sie eine sorgfältig kalkulierte, flexible Regelung in den Vertrag ein Angesichts der Vielzahl von Faktoren in den Kostenstrukturen der Outsourcing-Anbieter, spielt das Verhältnis von Lohnkosten zu Nichtlohnkosten bei der Kalkulation von Preisanpassungen oft eine große Rolle. Ein angemessener Inflationsindex berücksichtigt nicht nur realistische Inflationsraten für Arbeitskosten, sondern auch für Hardware, Anlagen und andere Faktoren.

Die Auswahl geeigneter Indizes als Grundlage für die Kalkulation von Preisinflation und/oder Preisdeflation ist ein weiterer entscheidender Faktor um eine angemessene Preisanpassungsklausel auszuarbeiten. Insbesondere die Verwendung von Regierungsindizes hat sich in vielen europäischen und asiatischen Ländern und den Vereinigten Staaten als erfolgreich erwiesen. Die von der Regierung erarbeiteten Indizes werden normalerweise regelmäßiger veröffentlicht als die privater Unternehmen, deren zukünftige Verfügbarkeit und Konsistenz größerer Unsicherheit unterliegen.

Laut TPI-Papier ist eine flexible Regelung unerlässlich. Das Erfolgspotenzial kann verstärkt werden, indem das Unternehmen ermittelt, mit welchen Kosten ohne inflationäre Entwicklung zu rechnen wäre, und dann eine retrospektive Anpassungsstruktur auf der Grundlage der tatsächlichen Inflation oder Deflation erarbeitet. Dieser Ansatz liefert einen einheitlichen Maßstab, mit dem sich in der Regel sowohl der Service-Provider als auch der Kunde einverstanden erklären können.

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