Microsoft «Trendbarometer für kleine Unternehmen», Ausgabe August 2006 Sommerflaute dämpft Umsatzerwartungen kleiner Unternehmen

(PresseBox) (München, ) Kleine Unternehmen sind nach den euphorischen Wochen der Fußball-Weltmeisterschaft und dem Beginn der Ferien- und Urlaubszeit wirtschaftlich im alljährlichen Sommerloch angelangt. Sie mussten im Juli weitere Umsatzeinbußen hinnehmen. Für August erwarten die Firmen mit Ausnahme des Handels ein erneutes Absinken ihrer Umsätze, rechnen aber nach Ende der Urlaubs- und Ferienzeit wieder mit einem Aufschwung. Zu diesem Ergebnis kommt eine von der Microsoft Deutschland beim Marktforschungsinstitut TechConsult in Auftrag gegebene Marktstudie, die kleine Unternehmen in Deutschland zu wirtschaftlicher Lage und Investitionsbereitschaft befragt. Das «Trendbarometer für kleine Unternehmen» bestätigt auch den leichten Abwärtstrend bei den Gesamtausgaben für Telekommunikation und IT. Die Ergebnisse der Studie können unter der Adresse www.kleineUnternehmen.de/... abgerufen werden.

Die befragten Unternehmen mussten im Juli im Vergleich zum Juni Umsatzeinbußen hinnehmen. Der Index sank um 3 auf 107 Punkte. Am erfolgreichsten waren im Juli die Industrieunternehmen mit einem Umsatzindikator von 120 Punkten. Grund dafür waren gestiegene Auftragseingänge, oft bedingt durch vorgezogene Investitionen aufgrund der Mehrwertsteuererhöhung im nächsten Jahr. Wie im Juni traf die Hitzewelle auch im Juli die kleinen Handelsunternehmen am härtesten. Hier sank der Index auf 98 Punkte. Für August rechnen die Händler mit einem Aufschwung bei einem erwarteten Umsatzindex von 106 Punkten.

Allerdings gilt dies nicht für die Gesamtheit der kleinen Unternehmen. Das Gros der Firmen bleibt zurückhaltend und erwartet ein weiteres Anhalten der Flaute im August. Der Umsatz-Erwartungsindex sinkt um drei Punkte auf 103. Insbesondere die Industrie zeigt sich für diesen Monat pessimistisch (89 Punkte). Für die Monate nach dem Ende der Urlaubszeit sehen die Unternehmen jedoch ihre Umsatzerwartungen deutlich optimistischer. Dies zeigt der allgemeine 3-Monatsindex von beachtlichen 128 Punkten bis Oktober.

ITK-Investitionen gehen erneut zurück

Der Indikator für die Gesamtausgaben für Informationstechnologie und Telekommunikation (IT/TK) fiel im Juli erneut, dieses Mal sogar um 4 auf 106 Punkte. Im Vormonat lag der Rückgang bei einem Punkt. Einer der Gründe hierfür ist laut TechConsult in der weiterhin schlechten Zahlungsmoral der Kunden zu suchen. Mit Abstand am ausgabefreudigsten mit einem Index von 119 Punkten zeigten sich die kleinen Industrieunternehmen, die insbesondere in neue Hardware und die Modernisierung ihrer Telekommunikationsanlagen investierten. Alle anderen Branchen wiesen Werte zwischen 100 und 104 aus.

Im August werden die Ausgaben für IT/TK bis auf einen Index von 96 Punkten weiter fallen. Nur die Finanz- und Versicherungsbranche will mehr in Technologien investieren (Indexwert 102) als im Monat Juli. Nach einem Tiefpunkt im August werden die IT/TK-Ausgaben wieder anziehen. Der 3-Monats-Index weist einen Wert von 102 aus. Vor allem kleine Telekommunikations- und Versorgungsunternehmen wollen verstärkt in neue Hardware investieren.

Rückgang bei Infrastruktur, Firmensoftware und Mobility

Differenziert nach IT-Segmenten sanken die Investitionen der befragten Unternehmen in IT-Infrastruktur im Juli um 3 Punkte auf einen Index von 107. Zu diesem Bereich gehören zum Beispiel Server, Clients, Storage und Netzwerke. Auch die Ausgaben für Unternehmenssoftware wie Lösungen für ERP (Enterprise Resource Planning), SCM (Supply Chain Management) und eBusiness sowie die Investitionen in mobile Endgeräte wie Notebooks und Smartphones sind geringer. Hier fiel der Index leicht auf jeweils 101 Punkte.

Mit dem «Trendbarometer für kleine Unternehmen» erhebt das Marktforschungsinstitut TechConsult monatlich im Auftrag von Microsoft Indikatoren zur wirtschaftlichen Lage, zu realisierten und geplanten ITK-Investitionen und zu wirtschaftspolitischen Fragen. Dafür führt TechConsult Interviews mit 200 kleinen Unternehmen und Organisationen aus den Branchen Industrie, Dienstleistungen, Handel, Kredit- und Versicherungsgewerbe, Energie- und Wasserversorgung sowie Telekommunikation. Untersucht werden Unternehmen mit 2 bis 49 Mitarbeitern. Diese repräsentieren etwa 97 Prozent aller Unternehmen in Deutschland. Die aktuellen Daten und Grafiken der Marktstudie sind erhältlich unter: www.kleineUnternehmen.de/....

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