Neue Version von SAP xApp Resource and Portfolio Management

Verbessertes Projekt- und Ressourcenmanagement erleichtert unternehmensweite Planung
(PresseBox) (Walldorf, ) Die jüngste Version von SAP xApp Resource and Portfolio Management (SAP xRPM) ist ab sofort weltweit verfügbar. Als so genannte Composite Application zieht die Anwendung notwendige Teilfunktionen aus vorhandenen IT-Lösungen zusammen. SAP xRPM bietet eine konsolidierte Sicht auf sämtliche Geschäftsabläufe in einem Unternehmen und unterstützt Kunden dabei, Ressourcen wie Mitarbeiter, Budgets und Ausrüstung besser auf die strategisch wichtigen Initiativen zu verteilen. So können Kunden flexibler auf Marktanforderungen reagieren und ihre Unternehmensziele schneller erreichen. Weltweit wird SAP xRPM bereits von über 170 Kunden eingesetzt, darunter der französische Elektronikkonzern Thomson.

SAP xRPM unterstützt das Management bereichsübergreifender Prozesse. Geschäftsszenarios können verglichen und Projektmanagement-Strategien evaluiert werden, um so den Einsatz qualifizierter Mitarbeiter, notwendiger Ausstattung und ausreichender Finanzmittel festzulegen.

"Die Ressourcen eines Unternehmens sind wertvoll und kostspielig, daher sollten sie nicht ungeplant zugeteilt werden", betont Matt Light, Research Director beim Analystenhaus Gartner. "Automatisierungswerkzeuge, die fest in eine Systemlandschaft integriert sind, können die Leistungsfähigkeit eines Unternehmens und den Wert seines Portfolios aus Mitteln, Projekten und Dienstleistungen nachhaltig steigern. Diese Werkzeuge sorgen für größere Transparenz sowie für eine enge Orientierung an den Geschäftszielen und unterstützen dadurch den optimalen Einsatz von Investitionen."

Rasche Marktverbreitung von SAP xRPM

Über 170 Unternehmen weltweit setzen heute SAP xRPM ein. Zu ihnen zählt auch der französische Elektronikkonzern Thomson. Das Unternehmen nutzt SAP xRPM, um einen besseren Überblick über sämtliche Projekte in allen Unternehmensbereichen zu erhalten. Außerdem wird der Informationsaustausch zwischen den Mitarbeitern der einzelnen Abteilungen deutlich verbessert.

"Erstmals haben wir nun für jedes Projekt eine konkrete Budgetübersicht", bestätigt Bernard Waltsburger, Direktor der Technology Division bei Thomson. "In der Vergangenheit standen uns nur Listen unserer Forschungsprojekte ohne Angabe der zugeteilten Ressourcen und Mittel zur Verfügung. Jetzt ist jedes Projekt einzeln ausgewiesen, inklusive Laufzeiten und erwarteten Ergebnissen. Das bedeutet eine erhebliche Verbesserung für uns. Gegenwärtig koordinieren wir mit SAP xRPM rund 170 Projekte, in den nächsten sechs Monaten werden jedoch 200 weitere hinzukommen."

Eine Lösung für unterschiedliche Szenarios

Mit den neuen Funktionen in der jüngsten Version von SAP xRPM benötigen Unternehmen nur noch eine Lösung, um ihr gesamtes Portfolio-Management bereichsübergreifend zu steuern. Anwender können einzelne Portfolioeinträge qualitativ und quantitativ nach Risiko, Machbarkeit und Wert für das Unternehmen "bewerten", um darauf aufbauend die Ressourcenzuteilung vorzunehmen. Außerdem bietet SAP xRPM spezielle Masken und Konfigurationen, die gezielt auf die Anforderungen operativer Bereiche wie Produktentwicklung, Unternehmens-IT, Anlagenmanagement oder Qualitätsmanagement (Six Sigma) abgestimmt sind. Dabei können Prozessmodelle und Methoden wie CMMi und ITIL für die IT oder Stage Gate und Spiral Up für die Produktentwicklung zum Einsatz kommen. Weiter enthält die neue Version von SAP xRPM auch flexible Portfolio-Hierarchien, mit denen sich Projekte zu strategischen Gruppen zusammenfassen lassen. In solchen Gruppen können Projekte, Dienstleistungen, Produkte, Anlagen und Anwendungen flexibler und fokussierter verwaltet werden.

SAP xRPM basiert auf der SAP-NetWeaver-Plattform. Als modular zusammengesetzte Anwendung (Composite Application) kann sie die gesamte, heterogene IT-Infrastruktur eines Unternehmens nutzen, einschließlich der Anwendungen für Personalverwaltung, Finanzbuchhaltung, Projektmanagement sowie verschiedenster Desktop-Systeme. Vorgefertigte Schnittstellen zwischen SAP- und Fremdanwendungen beschleunigen die Implementierung und reduzieren dadurch die Gesamtbetriebskosten (Total Costs of Ownership). In Verbindung mit SAP NetWeaver Business Intelligence lassen sich zudem Projektkosten, Finanzprognosen und andere Leistungskennzahlen grafisch darstellen.

Wachsende Zahl von SAP xApps

SAP xRPM gehört zur wachsenden Zahl der SAP xApp Composite Applications. Mit ihrer Unterstützung sollen Unternehmen rascher auf veränderte Geschäftsbedingungen reagieren und Innovationen vorantreiben können. Ende des Jahres werden über 150 SAP xApps zur Verfügung stehen. Sie alle entsprechen dem Konzept der Enterprise Service-Oriented Architecture (Enterprise SOA) für verbesserte Prozessautomation und geringere Betriebskosten innerhalb der gesamten IT-Infrastruktur.

"Wir stellen unseren Kunden neue und flexible Lösungen zur Verfügung, mit denen sie Innovation als kontinuierlichen Prozess betreiben können", betont Sudipta Bhattacharya, Senior Vice President und zuständig für die Technologie- und Produktentwicklung in den SAP Labs. "SAP xRPM ist eine leicht einsetzbare Composite Application, die kritische Geschäftsprozesse unterstützt, wie sie in allen führenden Unternehmen weltweit vorkommen. Die Lösung kann die gesamte, vorhandene IT-Landschaft eines Unternehmens nutzen und dabei unterstützen, das Portfoliomanagement bestmöglich auszurichten."

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