Verbesserte Automation, komfortablere Bedienung. Spectro präsentiert neue smart analyzer vision ICP-OES Software

Neue Analysesoftware für optische Emissionsspektrometer mit induktiv gekoppeltem Plasma (ICP-OES) garantiert optimale Analyseperformance und einfachste Handhabung im unbeaufsichtigten Betrieb.
SPECTRO GENESIS_User (PresseBox) (Kleve, ) Ab sofort liefert SPECTRO neu bestellte ICP-OES-Geräte SPECTRO CIROS VISION und SPECTRO GENESIS mit einer neuen Version der Analysesoftware Smart Analyzer Vision aus. Im aktuellen Release wurde die 2003 vorgestellte Software um viele Funktionen für den unbeaufsichtigten Laborbetrieb erweitert und mit einer spektrenbasierenden Untergrundkorrektur für höchste Messgenauigkeit ausgerüstet. Bestandskunden haben die Möglichkeit, das Software-Update auf CD zu bestellen.

"ICP-OES-Geräte werden meist unbeaufsichtigt eingesetzt. Mit der neuen Software unter Windows XP lassen sich beliebig lange Versuchsreihen mit verschiedenen Methoden ohne Aufsicht abwickeln", berichtet Olaf Schulz, Produktmanager für ICP-OES bei SPECTRO. "Die Programmierung und Steuerung der Testreihen sind dabei so unkompliziert, dass selbst ungeübtes Personal sehr schnell mit den Geräten zurechtkommt."

Ohne Aufsicht 1.000 Proben täglich Um die Probenprozesse weitgehend zu automatisieren, haben die Softwareentwickler von SPECTRO die Smart Analyzer Vision Software um zwei wichtige Merkmale erweitert. Wichtigster Punkt: Ab sofort lassen sich in automatisierten Testreihen beliebig viele Methoden verknüpfen. Gleichzeitig wurde die Software mit einer ereignisgesteuerten Kontrolllogik ausgestattet. "Mit der neuen Logik werden zum Beispiel Kontrollproben nicht länger in die Messreihe eingebunden. Statt dessen definiert der Anwender einfach, dass nach einer bestimmten Anzahl von Probenmessungen stets eine Kontrollprobe zu erfolgen hat", erklärt Olaf Schulz. Ebenso werden die Prozesse festgelegt, die im Falle von Fehlern sowie am Beginn und am Ende der Messreihe abzuarbeiten sind. Ist die Logik einmal definiert, muss der Anwender nur noch beliebig viele Proben in die Liste eingetragen oder kopieren. Weitere Einstellungen sind nicht erforderlich: Das ICP-OES arbeitet zuverlässig die programmierten Ereignisse ab.

Für den automatischen Betrieb besonders praktisch ist die Möglichkeit, ereignisbasierte Meldungen per E-Mail abzusetzen. Szenarien sind zum einen der Gerätezustand selbst, zum anderen signifikante Grenzwertüberschreitungen bei der Messung. Olaf Schulz: "Damit wird der automatische Betrieb so sicher wie der überwachte Betrieb im Labor." Als zweite Neuerung im Bereich der Automatisierung wurde die Software um zusätzliche Treiber für Probenwechsler von Drittherstellern ergänzt. So lassen sich mit den ICP-OES-Geräten von SPECTRO Testreihen mit bis zu 1.000 Messungen unbeaufsichtigt abarbeiten.

Neuer Korrekturansatz für genauere Resultate Weiteres Highlight der neuen Smart Analyzer Vision Software ist die spektrenbasierende Untergrundkorrektur "Smart Background Correction", mit der sich elementar und molekular bedingte Interferenzen sowie strukturierte Untergründe sehr einfach korrigieren lassen. Die Funktionen "Intelligent Rinse und Move" zur Steuerung des Probenwechslers: "Intelligent Rinse" überwacht und steuert konzentrationsbedingt den Spülvorgang nach jeder Messung, während "Intelligent Move" die Bewegung des Probenwechslers optimiert. Auf diese Weise werden Verschleppungseffekte verhindert und Probendurchlaufzeiten drastisch verkürzt.

Neben den funktionalen Erweiterungen wurde die Smart Analyzer Vision Software im aktuellen Release in ihrer Leistungsfähigkeit verbessert und in ihrer Bedienung vereinfacht: So wurde die Datenverarbeitungsgeschwindigkeit deutlich gesteigert. Zusätzliche Einstellungsoptionen für Datenausgabe, Konfiguration und Steuerung garantieren mehr Flexibilität und hohen Bedienkomfort. Erweitert wurde im neuen Release auch die Nachbearbeitung von Spektren und Messungen: "Unsere ICP-OES-Geräte untersuchen und speichern bei jeder Messung das gesamte Spektrum", sagt Olaf Schulz. "Anwender haben so die Möglichkeit, gespeicherte Messungen methodenübergreifend zu laden und mit geänderten Parametern neu zu berechnen."

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