Testturm und Wahrzeichen von ThyssenKrupp in Rottweil erreicht in nur zwei Monaten eine Höhe von 100 Metern

(PresseBox) (Essen, ) Der Turm, der nach Fertigstellung im nächsten Jahr eine endgültige Höhe von 246 Metern haben wird, dient als Teststandort für bahnbrechende Mobilitätslösungen von ThyssenKrupp, u.a. den seillosen Aufzug MULTI, und ist bereits jetzt ein bedeutender Touristenmagnet für Baden-Württemberg, Deutschland.

Der neue Testturm von ThyssenKrupp Elevator in Rottweil hat mit einer Höhe von 100 Metern am 24. Mai 2015, d.h. innerhalb von zwei Monaten, einen Meilenstein erreicht. Die von den renommierten Architekten Helmut Jahn und Werner Sobek entworfene Konstruktion stellt eine Verschmelzung von innovativer und nachhaltiger Ingenieurarbeit mit der historischen Turm- und Kirchturmlandschaft von Rottweil dar und ist bereits vor Fertigstellung eine beliebte Attraktion für Touristen in dieser Region.

Zur Rolle des Turms bei den Zukunftsplänen von ThyssenKrupp Elevator sagt Andreas Schierenbeck, Vorstandsvorsitzender von ThyssenKrupp Elevator: "Der Testturm ist ein wesentlicher Baustein in der globalen Forschungs- und Entwicklungsstrategie von ThyssenKrupp Elevator und wird eine bedeutende Rolle für künftige Erfolge unseres Unternehmens mit innovativen Mobilitätslösungen spielen. Aufgrund des begrenzten Platzes in Stadtgebieten haben sich mittelhohe und hohe Gebäude als praktikabelste Bauoption erwiesen, was wiederum zu einer erhöhten Nachfrage nach Aufzügen geführt hat. Der Turm ermöglicht eine schnellere Entwicklung von Lösungen, um den Herausforderungen wie erhöhte Energieeffizienz, schnellere Beförderungszeiten und mehr Sicherheit gerecht zu werden und der erhöhten Nachfrage nachzukommen."

Drei der zwölf Turmschächte, die jeweils 100 Meter messen, sind für das neue MULTI-System vorgesehen, das von ThyssenKrupp im November 2014 vorgestellt wurde. Mit MULTI, das eine Lösung für Gebäude mittlerer und großer Höhe darstellt, geht ein lang gehegter Traum in Erfüllung, mehrere seillose Aufzugskabinen im gleichen Schacht zu betreiben. Das erhöht die Beförderungskapazität in einem Schacht um bis zu 50 Prozent, und gleichzeitig kann der Platzbedarf des Aufzugs in dem Gebäude um die Hälfte reduziert werden.

Andreas Schierenbeck ergänzt: "Wir sind auf dem besten Weg, vor Ende nächsten Jahres fertig zu werden und freuen uns, einen großen Beitrag für die Stadt Rottweil leisten zu können, die unser Partner in diesem richtungsweisenden Projekt ist."

Durch die Forschungs- und Entwicklungsstation in dem Turm entstehen neue Arbeitsplätze; darüber hinaus verlagert ThyssenKrupp sein deutsches Forschungs- und Entwicklungszentrum nach Rottweil. Diese Einrichtungen werden zusammen mit dem Aufzugswerk des Unternehmens in Neuhausen und dessen Forschungs- und Entwicklungszentrum Pliezhausen einen regelrechten Innovations-Cluster in der Aufzugstechnologie und Teil der Innovationsachse Stuttgart - Zürich bilden. Außerdem sind rund zehntausend Maschinenbaustudenten an den Universitäten in dieser Region eingeschrieben, darunter auch in Stuttgart und Konstanz sowie in St. Gallen, Zürich und Winterthur in der Schweiz, was eine breite Rekrutierungsbasis für ThyssenKrupp bedeutet.

Gäste der Stadt Rottweil, die aufgrund ihrer mittelalterlichen Kirch- und Verteidigungstürme als die Stadt der Türme bekannt ist, besuchen bereits jetzt das neueste Bauwerk, das demnächst eine der größten Konstruktionen Deutschlands sein wird. Neben seiner Funktion als Teststandort für fortgeschrittene Mobilitätslösungen wird der Turm auch eine gläserne Aussichtsplattform in 232 Meter Höhe verfügen, von der die Besucher einen Panoramablick auf den Schwarzwald, die Schwäbische Alb und, an klaren Tagen, die Alpen haben.

Zu diesem bedeutenden Meilenstein sagt Ralf Broß, Oberbürgermeister der Stadt Rottweil: "Die Stadt Rottweil und viele Bürger haben ThyssenKrupp beim Projekt Testturm von Anfang an unterstützt; jetzt sind wir begeistert, mit welcher Geschwindigkeit der Turm in die Höhe wächst. Dieses Bauwerk hat bereits zu einem breiten Interesse an unserer Stadt geführt und wir hoffen, dass es als erfolgreiche Ergänzung für die Wirtschaft in der Region Schwarzwald-Baar-Heuberg auch andere innovationsorientierte Unternehmen veranlasst, sich hier niederzulassen."

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