Hochschule Kaiserslautern stellt Projekte für eine gute Lehre vor

(PresseBox) (Kaiserslautern, ) An der Hochschule Kaiserslautern ist „Gute Lehre für ein erfolgreiches Studieren“ nicht nur ein Anspruch, der im Hochschulentwicklungsplan verankert ist, sondern es beschäftigen sich auch verschiedene über Bundes- und Landesmittel finanzierte Projekte mit dem Thema, um dieses Ziel im Hochschulalltag weiter zu stärken. Im Rahmen der Umsetzung der zweiten Programmphase des Hochschulpakts wurden an der Hochschule Kaiserslautern und an anderen Hochschulen des Landes zahlreiche Projekte durchgeführt, die einer Verbesserung der Lehr- und Studienbedingungen dienen. Am 1. Juni 2015 veranstaltet die Hochschule Mainz gemeinsam mit dem Hochschulevaluierungsverbund Südwest und dem Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur, die Konferenz „Gute Lehre für ein erfolgreiches Studieren – Praxisbeispiele aus dem Hochschulpakt“. Sie soll diese Projekte sichtbar machen, Verantwortliche enger miteinander vernetzen und den Erfahrungsaustausch verstärken. Auch die Hochschule Kaiserslautern beteiligt sich im Rahmen von zwei Workshops und in einer Podiumsdiskussion.

In der Podiumsdiskussion „Mehr Qualität in Studium und Lehre - Erfolgsfaktoren und Wirkungen von Projekten“ wird Prof. Dr. Konrad Wolf, Präsident der Hochschule Kaiserslautern als Redner vertreten sein. Im Workshop „Qualitätssicherung“, wird die Hochschule Kaiserslautern neben den Hochschulen Ludwigshafen und Mainz ihre Maßnahmen im Bereich der Qualitätssicherung in der Lehre präsentieren und ihr internes Qualitätssicherungsverfahren vorstellen, das im Bereich Studium und Lehre entwickelt wurde. Ein neues Instrument dieses Verfahrens ist ein Entwicklungsbericht der Studiengänge. Er beinhaltet die Auswertung statistischer Daten bezogen auf einen bestimmten Studiengang, die in regelmäßigem Turnus aktualisiert und kommentiert werden, wobei der Anspruch an das Verfahren und seine Instrumente weit über die Sicherung von Qualität und Mindest-Standards hinausgeht. Durch die kontinuierlichere Auseinandersetzung mit der eigenen Qualität sollen stärkere Anreize zur Reflexion und Weiterentwicklung der Studiengänge gesetzt werden.

Im Workshop „Übergang zur Hochschule/Studieneingangsphase“ stellen drei Hochschulen ihre Maßnahmen vor, mit denen sie den Bedürfnissen einer zunehmend heterogenen Studierendenschaft begegnen. Die Hochschule Kaiserslautern hat beispielsweise einen Blended-Learning Mathematikvorkurs entwickelt, der die Studieneingangsphase erleichtern soll und insbesondere für Studienanfänger berufsbegleitender Studiengänge geeignet ist. Er wiederholt und festigt das in der Schule erworbene mathematische Wissen und führt an mathematische Schreib- und Arbeitsweisen der Hochschulen heran. Dabei wird besonders auf eine allgemeinverständliche Einführung und einen sicheren Umgang mit mathematischen Konzepten geachtet. In einem kompetenzorientierten Format mit unterschiedlichen virtuellen Lernarrangements bietet der Kurs während der Online-Selbstlernphase eine hohe Flexibilität und gleichzeitig eine optimale Unterstützung der Präsenztage. So verbindet er Vorteile der klassischen Präsenzlehre und des E-Learnings und bereitet bestmöglich auf das zukünftige Studium vor.

Ein weiteres Projekt der HS Kaiserslautern beschäftigt sich mit der Förderung der Informations- und Medienkompetenz der Studierenden durch fach- und zielgruppenspezifische Schulungsangebote, z.B. im Bereich der Hochschulbibliothek.

Mehr Info zur Konferenz unter: http://www.zq.uni-mainz.de/2600.php
Mehr Info zu den Projekten an der HS KL unter:
http://www.fh-kl.de/fh/organisation/qm/transferphase/modellprojekt.html
http://www.fh-kl.de/fh/studieninteressierte/berufsbegleitende-vorkurse/mathematik.html

Kontakt

Hochschule Kaiserslautern
Morlauterer Str. 31
D-67657 Kaiserslautern
Prof. Dr. Konrad Wolf
Präsident der FH Kaiserslautern
Social Media