Espertise™ Seefeldtag für Zahntechniker

Diskussion aktueller Fragestellungen zum digitalen Workflow
Teilnehmer Seefeldtag (PresseBox) (Neuss, ) Der Espertise™ Seefeldtag - eine Veranstaltungsreihe von 3M ESPE - liefert spannende Einblicke in die Materialentwicklung und -produktion und fördert den fachlichen Austausch. Nun fand die Veranstaltung erstmalig für Zahntechniker statt. Diese erhielten zunächst bei einer Unternehmensführung einen Einblick in die Fertigung der CAD/CAM-Materialien bei 3M ESPE.

Es folgte im Rahmen von Vorträgen, Workshops etc. die Diskussion aktueller Fragestellungen rund um Intraoralscanner und innovative CAD/CAM-Werkstoffe.

Welche Vorteile bietet die digitale Abformung?
Dr. Dr. Andreas Syrek, der live eine Abformung mit dem 3M™ True Definition Scanner durchführte, nannte als Hauptargument für dessen Einsatz die exakten Approximal- und Okklusalkontakte der gefertigten Restaurationen. ZTM Hans-Jürgen Stecher attestierte diesen eine bestechende Randpassung. Er riet aber auch dazu, bei komplexen Restaurationen eine konventionelle Gesichtsbogenregistrierung durchzuführen, um die Schwachstellen virtueller Artikulatoren auszugleichen.

Wie ist der heutige Entwicklungsstand?
PD Dr. Jan-Frederik Güth präsentierte Studienergebnisse, denen zufolge die derzeit erhältlichen Intraoralscanner ausreichend genaue Daten für die Fertigung von Einzelzahnversorgungen und kurzspannigen Brücken liefern. Bei Ganzkieferaufnahmen bestehen deutliche Unterschiede - hier schneidet der True Definition Scanner in vitro besser ab als andere Systeme. In Zukunft wird ein Umdenken erforderlich sein, da sich den Geräten völlig neue Einsatzgebiete (in der Diagnostik etc.) erschließen werden.

Was spricht für monolithische ZrO2-Restaurationen?
Laut ZT Gabriele Gebauer eliminiert der monolithische Einsatz von Zirkoniumoxid das Chippingrisiko und ermöglicht geringe Wandstärken - und das bei reduziertem Aufwand und Kosten für den Zahntechniker. Dementsprechend bevorzugt ZTM Sven Kirch vollanatomische ZrO2-Restaurationen im Seitenzahnbereich insbesondere bei geringem Platzangebot. Der an Antagonisten verursachte Verschleiß ist gering: Die Ergebnisse klinischer Studien bestätigen, dass die Rauigkeit und nicht die Härte der Oberfläche entscheidend ist.

Was sind die Besonderheiten von Lava™ Plus?
Lava™ Plus hochtransluzentes Zirkoniumoxid ist als komplettes System mit speziellen Färbeflüssigkeiten erhältlich. Diese wurden auf die Mikrostruktur des Zirkoniumdioxids abgestimmt und erzeugen in dieser Kombination exakt die gewünschten Farbeffekte, wie Dipl.-Ing. Holger Hauptmann anhand wissenschaftlicher Daten zeigte. Die Anwendung der Färbelösungen erlernten die Teilnehmer in einem Workshop.

Fazit
Aufgrund des positiven Feedbacks der Teilnehmer ist bereits geplant, weitere Veranstaltungen dieser Art zu organisieren. Workshops zur Anwendung der Lava Plus Färbelösungen finden bereits jetzt regelmäßig statt. Informationen hierzu sind unter www.3MESPE.de/Lava-Shop in der Rubrik Trainig erhältlich.

Über 3M ESPE
Unter der Marke 3M ESPE entwickelt, produziert und vertreibt die 3M Deutschland GmbH am Standort Seefeld bei München mehr als 2.000 Dentalprodukte für die Zahnmedizin und Zahntechnik. Weltweit bietet sie den Zahnärzten und Zahntechnikern auf der Basis von innovativen 3M Technologien eine breite Palette hochwertiger Materialien und Systeme.

Kontakt

3M Deutschland GmbH
Carl-Schurz-Str. 1
D-41453 Neuss

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