Hochperformantes IBM-Rechenzentrum für christliches Hilfswerk

Braunschweiger Systemhaus Netzlink installiert hochverfügbare Speicherarchitektur für die Kindernothilfe e.V.
(PresseBox) (Braunschweig, ) Da das bislang eingesetzte Storagesystem der Kindernothilfe e.V. Ausfallzeiten verursachte sowie keine ausreichende Datensicherung mehr bot, beauftragte das Hilfswerk die Netzlink Informationstechnik GmbH im Rahmen der Eröffnung eines zweiten Rechenzentrums neue IBM-Power- Server zu installieren. Ziel war es, bei kritischen Downtimes jegliche Datenverlust zu vermeiden. " Wir konnten uns zu jeder Zeit auf die Kompetenz der Netzlink-Mitarbeiter verlassen. Die Zusammenarbeit war angenehm und sehr professionell", so das Fazit im Jahr 2015 von Andreas Fischer, IT Management bei der Kindernothilfe e.V. in Duisburg.

Seit über 50 Jahren setzt sich die Kindernothilfe für die Rechte der Kinder ein - weltweit, um ihnen und ihren Familien ein Leben in Würde und mit guten Zukunftsperspektiven zu ermöglichen - ohne Armut, Elend und Gewalt. Rund 1,5 Millionen Mädchen und Jungen unterstützt die Kindernothilfe derzeit in 29 Ländern Afrikas, Asiens und Lateinamerikas.

Ausgangssituation und Herausforderungen

Das bisher eingesetzte Storagesystem lief nicht zuverlässig, was mehrmals eine mehrstündige Downtime für die gesamte Kindernothilfe e.V. zur Folge hatte. Mit dem Bau eines zweiten Rechenzentrums in einem Anbau war eine Lösung gefordert, die den Datenbestand zuverlässig und synchron über beide Rechenzentren spiegelt. Auch die bisher eingesetzte Datensicherung erfüllte nicht mehr die Anforderung an eine virtuelle Systemlandschaft.

Projektbeschreibung

Ziel war es, eine moderne Virtualisierungslandschaft mit synchroner Spiegelung der Daten und einer zuverlässigen Datensicherung über zwei Rechenzentren zu verteilen. Hierbei war die Stabilität des Storagesystems und eine schnelle, zuverlässige Wiederherstellung der Daten im Desasterfall zu gewährleisten.

Lösungsansatz

Zunächst wurde mit der Kindernothilfe e.V. der Rahmen und die Anforderung an die neue Umgebung ausgearbeitet und wichtige Eckpunkte festgelegt. Die Detailabsprachen fanden dann zwischen der Kindernothilfe e.V. und der Netzlink Informationstechnik GmbH statt. Immer, wenn wichtige Details ausgearbeitet waren, wurden diese gemeinsam abgestimmt.

IBM-Power von Netzlink

Als Lösung wurden zwei IBM Storwize V3700 gewählt, die auf beide Rechenzentren verteilt die virtuellen Server synchron spiegeln. Diese arbeiten auf einer VMware ESX5.5 Farm, die aus drei ebenfalls neu beschafften IBM x3650 M4 Servern besteht. Die ESX Server sind 2:1 auf die beiden Rechenzentren verteilt. Die Server sind so dimensioniert, dass bei einem Ausfall eines Servers, keinerlei Einschränkungen für den Tagesbetrieb bestehen. Sollte das primäre Rechenzentrum ausfallen, kann ein ESX Server allein den größten Teil und damit die für den Tagesbetrieb wichtigsten virtuellen Server betreiben.

Für die Datensicherung wurde VEEAM gewählt, das die Daten erstens sichert und zweitens die komplette virtuelle Maschine spiegelt. Für die Sicherung und für die Replizierung wurden zwei separate, vorhandene Storagesysteme genutzt, die auf zwei Rechenzentren verteilt wurden. Die virtuellen Server werden einmal täglich gesichert und einmal täglich repliziert.

Für die kritischen Server ist sogar eine dreimalige tägliche Sicherung vorgesehen.

Nutzen und Vorteile

Das Vertrauen in die neue Umgebung ist gegenüber der bisher eingesetzten Umgebung deutlich gestiegen, da die eingesetzte Lösung eine höhere Betriebssicherheit liefert, Wachstumspotenziale hat und der Größenordnung der Kindernothilfe entspricht. Die Daten sind durch die Spiegelung, Replizierung und Sicherung mehrfach geschützt und können im Desasterfall schnell wieder verfügbar gemacht werden.

Kontakt

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