Kaspersky Lab kündigt Kaspersky Anti-Spam 3.0 an

Unternehmenslösung mit linguistischer Heuristik
(PresseBox) (Moskau/Ingolstadt, ) Kaspersky Lab kündigt mit Kaspersky Anti-Spam 3.0 für Linux-Mailsysteme eine neue Version seiner Anti-Spam-Lösung zum Einsatz in Unternehmensnetzwerken an. Das System verfügt über sämtliche Funktionen der Vorgängerversion - wie Filterung auf mehreren Ebenen, linguistische Heuristik und Signatur-Analyse - und wurde um viele Neuerungen erweitert.
Kaspersky Anti-Spam nutzt die Kaspersky-eigene SpamTest-Technologie zur Erkennung unerwünschter Mails: Absender werden mit Blacklists verglichen, E-Mails auf formelle Merkmale geprüft, die linguistische Heuristik erkennt bestimmte Schlüsselworte und auch Bild-Spams können blockiert werden. Die Neuauflage benötigt vier bis fünf Mal weniger System-Ressourcen als die Vorgängerversion, die Größe der Datenbank-Updates wurde ebenfalls reduziert.

Funktionsweise
Alle ankommenden E-Mails werden neben typischer Spam-Merkmale mittels der heuristischen Linguistik auch auf bestimmte Schlüsselworte und deren Verteilung im Text geprüft. Dabei scannt der Filter nicht nur den E-Mail-Text, sondern auch die Anhänge. Dank der grafischen Signaturen werden auch Bild-Spams im E-Mail-Body sowie den Anhängen erkannt und deren Empfang abgelehnt.
Entdeckt das Programm Spam, können verschiedene Aktionen durchgeführt werden: Die Mail kann automatisch gelöscht, dem Absender eine Ablehnung geschickt oder die E-Mail beziehungsweise eine Kopie in einen Quarantäne-Ordner verschoben werden. Außerdem ist es möglich, die Mail mit einer vom Administrator vorgegebenen Kennzeichnung an den Empfänger weiterzuleiten - die Filterung erfolgt dann auf Ebene des E-Mail-Clients. Kann eine E-Mail nicht eindeutig eingestuft werden, schickt das Programm eine Anfrage an den UDS-Server (Urgent Detection System), der Informationen über die letzten Massenversand-Aktionen enthält: Die Daten neuer Spam-Mails werden sofort in die lokale Datenbank des Anwenders übernommen.
Während des Filterprozesses kann die Autorisierung des Absenders nach der SPF-Technologie (Sender Policy Framework) erfolgen. In Ergänzung zur DNSBL-Technologie, welche die Spam-IP-Adressen blockiert, wird per SURBL-Technologie (Spam URL Realtime Block List) auch die Spammer-URL im Nachrichten-Body analysiert und damit die Spam-Mail gefiltert.

Auch Administratoren bietet die neue Version 3.0 etliche Vorteile. So können zum Beispiel die Sicherheits-Stufen des Filters individuell eingestellt, eigene White- und Blacklists erzeugt, verschiedene Filterregeln ausgewählt und Mails bestimmter Sprachen automatisch blockiert werden. Darüber hinaus kann der Administrator verschiedene Anwender-Gruppen festlegen - entweder über eine Adressliste oder mittels Domain-Masken, für die verschiedene Einstellungen vorgenommen und Filterregeln konfiguriert werden. Über das Web-Interface von Kaspersky Anti-Spam 3.0 kann der Administrator das Programm zentral einstellen und steuern und mit dem erweiterten Statistik-Modul jederzeit den Status der Spam-Blockierung überprüfen.
Zur Kontrolle und Funktionsüberwachung generiert das Programm HTML-Berichte, die auch in Excel und als CSV-Dateien exportiert werden können. Zudem sind Berichte zum gesamten E-Mail-Traffic und Spam-Anteil für einen festgelegten Zeitraum abrufbar.
Die Anti-Spam-Datenbanken werden nach einem vom Administrator festgelegten Zeitplan aktualisiert - Kaspersky Lab stellt alle 20 Minuten Aktualisierungen zur Verfügung.

Kaspersky Anti-Spam 3.0 läuft auf Linux-Rechnern mit Sendmail und Milter API, Postfix, QMail, Exim sowie Communigate Pro und ist ab sofort über Kaspersky-Partner verfügbar. Der Preis für 50 Mailboxen liegt bei 500,- Euro, 250 kosten 1.750,- Euro (alle Preise verstehen sich zuzüglich gesetzlicher Mehrwertsteuer). Für Provider bestehen gesonderte Konditionen, da nach Traffic abgerechnet wird. Weitere Informationen sind unter http://www.kaspersky.com/... erhältlich.

Kontakt

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