Ungeschützte Userdaten in der Cloud: Experten-Statement

Volker Oboda (PresseBox) (Hamburg, ) Die Technische Universität Darmstadt und das Fraunhofer-Institut für Sichere Informationstechnologie SIT haben Cloud-Datenbanken wie Facebooks Parse und Amazons AWS untersucht und Millionen ungeschützter Datensätze entdeckt. Dabei fanden die Wissenschaftler E-Mail-Adressen, Passwörter, Gesundheitsdaten und andere sensible Informationen von App-Benutzern, die damit ungeschützt dem Zugriff Dritter ausgesetzt sind. Die entsprechenden Ergebnissen wurden heute veröffentlicht.

"Die Ergebnisse der Untersuchung der TU Darmstadt und des Fraunhofer-Instituts SIT sollten IT-Verantwortlichen weltweit einmal mehr klar machen: Setzt endlich auf verschlüsselte Cloud-Technologien! Unternehmen verspielen durch einen solch leichtsinnigen Umgang mit den Daten ihrer Nutzer Vertrauen und gefährden damit langfristig ihre Reputation. Um User-Informationen adäquat zu schützen, ist eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung mittels AES-256-Algorithmus Pflicht: Nur so kann wirklich gewährleistet werden, dass lediglich Befugte Zugang zu den sensiblen Datensätzen haben. Wer die eigenen Nutzer nicht dauerhaft verlieren will, sollte schnell anfangen, das Thema Datensicherheit neu zu denken."

- Volker Oboda, Geschäftsführer und Gründer von TeamDrive -

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