Prof. Karin-Simone Fuhs: Know-how für "Ökologisches Produktdesign" ist ein entscheidender Wettbewerbsfaktor

Kölner Direktorin der Hochschule Ecosign ist Jurymitglied beim Effizienz- Preis NRW
Prof. Karin-Simone Fuhs, Direktorin ecosign Hochschule Köln © Effizienz-Agentur NRW (PresseBox) (Duisburg, ) Mit dem Aufruf zur Teilnahme an dem mit insgesamt 15.000 € dotierten Effizienz-Preis NRW 2015 sucht die Effizienz-Agentur NRW erneut Vorreiter für grüne Industrie- und Endverbraucher-Produkte sowie Dienstleistungen. Als Schlüssel zur ökologischen Produktion rücken die Produktgestaltung und das Design immer stärker in den Fokus. Angesichts anhaltender Herausforderungen im Klimaschutz und in der Ressourcenschonung wird das Produktdesign zu einem immer wichtigeren Wettbewerbsfaktor.

Als prominente Expertin für nachhaltiges Design hat die Agentur nach 2013 erneut Prof. Karin-Simone Fuhs, Direktorin der Kölner Ecosign Hochschule, in die Jury berufen. Prof. Fuhs gründete die ecosign/ Akademie für Gestaltung 1994, um eine Verbindung zwischen Design und Nachhaltigkeit zu schaffen. Verkürzt gesagt, um ökologische Verantwortung, soziale Gerechtigkeit und wirtschaftliche Leistung durch gutes Design miteinander zu verbinden.

Prof. Karin-Simone Fuhs: "Produktdesign steht heute immer stärker im Mittelpunkt, denn das Design definiert den Ressourceneinsatz von der Rohstoffgewinnung über den Herstellprozess und die Gebrauchsphase bis hin zur Wiederverwertung. Vielfach werden diese Zusammenhänge in Unternehmen zu wenig beachtet und wichtige Wettbewerbsvorteile verschenkt. Umso mehr freue mich auf die diesjährigen Teilnehmerbeiträge zum Effizienz-Preis NRW."

Um den "Effizienz-Preis NRW 2015 - Das ressourceneffiziente Produkt" (www.effizienzpreis-nrw.de), können sich mittelständische Unternehmen bis 1.000 Mitarbeiter und Unternehmenskooperationen aller Branchen mit Standort in NRW bis zum 8. Juni bewerben. Prämiert werden Produkte für Endverbraucher und Industrie sowie Serviceleistungen. Zum Zeitpunkt der Bewerbung müssen die Produkte bereits am Markt platziert sein oder als marktfähiger Prototyp vorliegen.

Weitere Jurymitglieder sind Dr. Thomas Delschen (Präsident des Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen), Prof. Dr. Christa Liedtke (Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie GmbH), Uwe Lück (Referent Technologie und Innovation IHK Ostwestfalen zu Bielefeld), Gabriele Poth (Leiterin Zentrum für Umwelt und Energie der HWK Düsseldorf), Burkhard Remmers (Leiter internationale Kommunkation Wilkhahn GmbH & Co.KG) und Ulrike Schell, (Mitglied der Geschäftsleitung Verbraucherzentrale NRW).

Ausrichter des Preises ist die Effizienz-Agentur NRW, das Kompetenzzentrum für Ressourceneffizienz des Landes Nordrhein-Westfalen. Überreicht wird der Preis am 21. Oktober in Essen von NRWUmweltminister Remmel.

Die Bewerbung ist kostenfrei. Detaillierte Informationen zum Preis und den Bewerbungsbogen gibt es unter www.effizienzpreis-nrw.de.

Bewerbungsschluss ist der 08. Juni 2015.

Die Effizienz-Preisträger 2013: effiziente Produkte mit Vorbildcharakter

Zuletzt wurde der Effizienz-Preis NRW vor zwei Jahren verliehen. Die damals ausgezeichneten Produkte zeigen, wie sich mit ressourceneffizienten Produkten nachhaltige Einsparungen erzielen und die Wettbewerbsfähigkeit steigern lassen. So gelang es der Firma Reinhard Krückemeyer GmbH & Co. KG aus Wilnsdorf durch ein Verpackungssystem für Stahltrommeln aus 100 Prozent Recyclingmaterial, den Ausschuss durch Transport- und Lagerschäden um 90 Prozent zu senken und die Verpackungszeiten zu halbieren.

Werkzeughersteller P.F. Freund & Cie. aus Wuppertal reduzierte durch eine modulare Produktkonzeption für eine innovative Andrückrolle für Dachdecker die Anzahl der Montageschritte und Bauteile. Bei der neuen Andrückrollen-Generation lassen sich alle Einzelteile ersetzen. Zudem wurde die Leistungsfähigkeit des Produktes durch bessere Ergonomie gesteigert.

Mit nachhaltigen Brandschutzplatten aus Lehm sicherte sich die Firma Claytech e.K. aus Viersen die Auszeichnung. Die neuentwickelten Platten sind mit minimalem Energieaufwand aus regionalen Rohstoffen herstellbar. Gegenüber herkömmlichen Brandschutzplatten kann Claytec bei der Herstellung der Pendants aus Lehm 98 Prozent Energie einsparen. Die Lehmbrandschutzplatten von Claytech verbessern durch die Materialeigenschaften zudem das Raumklima und lassen sich zu 100 Prozent umweltneutral entsorgen.

Kontakt

Effizienz-Agentur NRW
Dr.-Hammacher-Straße 49
D-47119 Duisburg
Thomas Splett
Presse-/ Öffentlichkeitsarbeit
PR-Referent
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