Hartz IV schafft Arbeit für Schuldnerberater - Öffentliche überlastet - Entlastung durch sozial kompetente Vereine

Viele verschuldete Menschen haben bisher keinen Rat gesucht
(PresseBox) (Darmstadt-Dieburg, ) DARMSTADT-DIEBURG. Seit sieben Jahren arbeitet der Jurist Wolfgang Keller als Schuldnerberater im Landratsamt. Über Arbeit kann er sich nicht beklagen. Mit der Hartz IV-Reform ist die Zahl der Beratungsgespräche gestiegen. Das Amtsgericht Darmstadt verzeichnet eine Zunahme von Privatinsolvenzen.

108 Beratungsgespräche von überschuldeten Arbeitslosen führten Keller und seine Mitarbeiter 2005. Bis Mitte dieses Jahres waren es schon 105.

Darmstadt-Dieburg ist kein Einzelfall, der Trend gilt bundesweit. Die Zahlen sind nicht nur Indiz dafür, dass immer mehr Haushalte verschuldet sind. Sie belegen auch die hohe Dunkelziffer von Menschen, die bisher keinen Rat gesucht haben.

Mit Hartz IV werden die Probleme offensichtlich. Denn seit der Reform ist die Schuldnerberatung fester Bestandteil der Eingliederung. In der Vereinbarung, die Langzeitarbeitslose mit ihrem Fallmanager in der Kreisagentur für Beschäftigung (KfB) abschließen, müssen Schuldner sich verpflichten, die Beratung in Kauf zu nehmen.

Der Schuldner-Hilfe-Ring e.V. hat ein für den Bürger kostenloses Beratungskonzept entwickelt, dass bereits in mehreren Städten der Bundesrepublick erfolgreich praktiziert wird. Eine Kooperation mit den überlasteten Schuldnerberatungsstellen wird angeraten. Der Vorstand hat beschlossen und die Bundesgeschäftstellenleitung angewiesen für Gespräche zur Verfügung zu stehen.
Die Geschäftsstellenliste entnehmen Interessenten bitte auf der Website

www.shrev.de

Bürger die eine kostenlose Beratung wünschen können über die Zentral-Hotline

01805-211348 (12cent/min)
einen Termin in ihrer Nähe vereinbaren.

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